Georges Perec Ein Mann der schläft

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Inhaltsangabe zu „Ein Mann der schläft“ von Georges Perec

Aus der Mansarde des Wahnsinns. Peter Henning in "Die Welt" Über den Dächern von Paris lastet brütend die Sommerhitze. Und in der winzigen Dachwohnung eines Soziologiestudenten klingelt der Wecker: zeit fürs Examen. Aber der Mann steht nicht auf und er geht nicht zur Prüfung. Einfach so? Nein, denn was zunächst wie TRägheit und Lebensunfähigkeit aussihet, entwickelt sich zu einem Experiment, einem mit Methode und analytischer Scharfsicht betriebenen Wahnsinn, einem letztlich ganz und ga modernen Seelen-Abenteuer.

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  • Rezension zu "Ein Mann der schläft" von Georges Perec

    Ein Mann der schläft

    Beagle

    01. January 2010 um 20:52

    „Du vergisst, dass du zu vergessen gelernt hast, dass du dich eines Tages gezwungen hast, zu vergessen.“ Eines Tages – es ist der Tag, an dem er eigentlich seine Prüfung ablegen sollte – beschließt der Student, zu resignieren. Anstatt zur Universität zu gehen, bleibt er einfach in seinem winzigen Dachzimmer inmitten von Paris liegen und verschläft den Tag. Aber damit nicht genug, auch sein weiteres Leben wird von diesem Müßiggang beherrscht. Er schlägt sich durch die Tage, legt Karten, liest und vergisst mit einem Mal, dass er Freunde hat, vernachlässigt seine Pflichten. Wir erfahren nicht, was ihn dazu veranlasst hat, dieses Leben als Einzelgänger zu führen, der schon bald wunderliche Züge annimmt, durch die Straßen von Paris irrt, sich gehen lässt. Aber Perec erzählt die wunderliche Geschichte eines jungen Menschen, der mit einem Mal nichts mehr von der Welt, so, wie sie funktioniert, wissen will. Bald schon beginnt er, sich mit seinem neuen Dasein abzufinden, er lebt vollkommen abgekapselt, geht Nachts aus und schläft am Tage. Eine einzigartige Geschichte, die vor allem dadurch an Reiz gewinnt, dass sie in einem Stil geschrieben ist, der den Studenten immer direkt anspricht, sodass der Leser im Grunde angesprochen wird. Sie ist nicht alltäglich, genauso, wie das Leben, dass er führt. Eine Erzählung, die uns aufzeigen mag, wie schön es ist, sich in Gesellschaft bewegen zu können und uns einen genauen Einblick in das Leben einer verlorenen Seele gibt. Der Anti-Held wird vortrefflich beschrieben, seine Schrullen, die er sich mit der Zeit zulegt, lassen uns schmunzeln und gleichzeitig in tiefes Nachdenken verfallen.

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