Georges Simenon Brief an meinen Richter

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Inhaltsangabe zu „Brief an meinen Richter“ von Georges Simenon

»Als ich mich umdrehte, sah ich ganz in der Nähe eine junge Frau mit zwei Koffern stehen.« Eines Abends kurz vor Weihnachten. Ein junger Arzt, Witwer und »nicht sehr schön«, verpasst den Zug … und verliebt sich wie aus heiterem Himmel zum ersten Mal. Ein Roman über Verzauberung, Angst und Selbstverlust. 1952 von Henri Verneuil unter dem Titel ›Le fruit défendu‹ mit Fernandel in der Hauptrolle verfilmt.

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  • Rezension zu "Brief an meinen Richter" von Georges Simenon

    Brief an meinen Richter

    rkuehne

    19. May 2010 um 13:54

    Vor einiger Zeit wurde ich durch irgendein Jubiläum und eine gigantische Sonderausgabe auf Simenon, den vielmals als großen Erzähler gepriesenen, aufmerksam und versuchte mich ihm zu nähern. Ich las einige Maigret-Romane, von denen die meisten nicht schlecht, einige ganz akzeptabel, die wenigsten allerdings wirklich gut, geschweige denn begeisternd waren. Simenon ist gewiss kein schlechter, aber nun auch nicht der „große“ Erzähler, von dem immer alle schreiben und sprechen. Nun, nach meinen ersten Non-Maigret muss ich zugeben, mich getäuscht zu haben. In „Brief an meinen Richter“ wird klar, wozu Simenon wirklich fähig ist. Dieses tiefpersönliche Psychogramm eines eifersüchtigen, aber liebenden Mörders ist wahrlich eine Meisterleistung. Dagegen erscheinen mir die Maigrets, von denen ich sicher noch einige weitere lesen werde, als profane, zum Geldverdienen geschriebene Arbeitsromane. „Brief an meinen Richter“ hingegen ist große Kunst, die fesselt, die einen mitfühlen lässt und die nur ganz wenige Längen hat.

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  • Rezension zu "Brief an meinen Richter" von Georges Simenon

    Brief an meinen Richter

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 16:25

    Fulminante Eifersuchtsstudie Ein des Totschlags verurteilter Mörder schreibt seinen letzten Brief an den Richter um ihn davon zu überzeugen, vorsätzlich gehandelt zu haben, "denn sonst wäre der Tod Martines um sonst gewesen". Ein Roman von Georges Simenon, der von Seite zu Seite an Momentum gewinnt, bis man das Weiterlesen nicht mehr auf den nächsten Tag verschieben kann (ich habe es drei mal versucht, nur um immer wieder die Lampe einzuschalten). Simenon arbeitet mit einer eher einfachen, aber dafür um so genauer treffenden Sprache und ist Literatur auf höchstem Niveau. Ein grosser Schriftsteller, ein fulminantes Buch. Lesen... (und auch andere Romane von Georges Simenon... Die Glocken von Bicetre, Striptease, Drei Zimmer in Manhattan u.v.a.)

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