Georges Simenon Der große Bob

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Inhaltsangabe zu „Der große Bob“ von Georges Simenon

Lulu und Bob sind fünfzig und noch immer ein glückliches Liebes- und Ehepaar. Das ist selbst in Paris, der Stadt der Liebenden, fast zu schön, um wahr zu sein. Bobs Lebensmotto: »Wenn jeder sich nur um das Glück eines einzigen Menschen kümmern würde, wäre die ganze Welt glücklich.« Jeden Sonntag treffen die beiden sich mit Freunden an der Seine, und Lulu freut sich, als Bob ein neues Hobby für sich entdeckt: das Angeln. Doch von seiner ersten Bootsfahrt kommt Bob nicht zurück."

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  • Das Rätsel eines Selbstmords

    Der große Bob

    Duffy

    09. April 2013 um 15:41

    Robert Dandurant, genannt der große Bob, wird ertrunken in der Seine aufgefunden. Es handelt sich um Selbstmord, den niemand versteht, da Bob eigentlich ein unspektakuläres Leben führt und allseits beliebt und einer derjenigen ist, die wegen seiner Geselligkeit bekannt sind. Ein mit dem Ehepaar bekannter Arzt findet sich nicht einfach so mit diesem Selbstmord ab und forscht weiter nach, bis er ein Bild von Bob bekommt, dass ihn als Menschen mit äußerst sensibler Natur zeigt. Auch seine Ehefrau, eher im Schatten des großen Bob stehend, ist vollends erfüllt von dessen menschlicher Größe. Simenons Stärke in seinen Non-Maigrets liegt darin, dass er sich die Charaktere aussucht, die etwas Einzigartiges an sich haben, das sie dann meistens zu Aussteigern macht. In diesem Fall zeichnet er in einer verletzlichen Ich-Form das Leben eines Menschen nach, das sich erst nach einer intensiven Betrachtung erschließt. Simenon lässt das Buch mit einem optimistischen Ausblick enden und hat den Kernsatz im Verlaufe der Geschichte einige Male anklingen lassen: "Es ist doch so: Wenn jeder sich nur um das Glück eines einzigen Menschen kümmern würde, wäre die ganze Welt glücklich". Mit diesem Credo entlässt er uns auch aus der Schilderung dieses großen Bob. Ein großartiges Psychogramm mit ganz optimistischen Effekten. Eines der besten von Simenon.

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