Georges Simenon Die Glocken von Bicêtre

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Inhaltsangabe zu „Die Glocken von Bicêtre“ von Georges Simenon

Mitten aus einer Tischrunde im Pariser ›Grand Véfour‹ fällt ein Mann ins Koma und erwacht wieder in der Klinik von Bicêtre. Seine Umgebung hält ihn für besinnungslos. Er selber weiß es besser. Hört die Gespräche am Bett, erinnert sich seines Lebens – der Erfolge als mächtiger Verleger, der Misserfolge und Untergänge als Mensch.

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  • Rezension zu "Die Glocken von Bicêtre" von Georges Simenon

    Die Glocken von Bicêtre

    Pongokater

    02. February 2013 um 09:29

    "Ab und zu hör ich den Alten gern", den alten Simenon. Und deshalb greife ich alle ein, zwei Jahre zu einem seiner Romane und hoffe, dass es einer von hoher Qualität ist (denn schwache Bücher gibt es bei diesem Vielschreiber auch einige). Dieses späte Werk hat meine Hoffnungen erfüllt. Simenon schlüpft in den Kopf eines Mannes, der gerade aus dem Koma nach einem schweren Schlaganfall erwacht. Er kann nicht sprechen, sich kaum bewegen, aber er kann sehen und denken. Und gerade in dieser Situation der Hilflosigkeit entdeckt er das "wahre Leben" darin, die Dinge des Alltags intensiv zu erfassen und zu erleben. Das geht von den Glocken von Bicetre über die Klänge auf den Krankenhausfluren bis zum Aufplatzen der Knospen an den Bäumen vor dem Hospital. Der Erzähler merkt am Schluss, dass seine Rückkehr ins "normale" Leben voller Aktivitäten ein Verlust ist, nämlich der Wechselvon Qualität zuQuantität. Aber er scheint diesem Prozess wehrlos gegenüber zu stehen.

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  • Rezension zu "Die Glocken von Bicêtre" von Georges Simenon

    Die Glocken von Bicêtre

    schweppisweppi

    19. April 2009 um 12:32

    Ein hervorragend geschriebener Roman, der das innere Leben eines schlaganfallkranken Verlegers während der langsamen Genesung zeigt.

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