Georges Simenon Die Tür

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Inhaltsangabe zu „Die Tür“ von Georges Simenon

Bernard Foy, ein Invalide, hat Nelly, eine Frau, wie man sie sich kaum denken kann: sensibel, treu, hübsch und auch noch beruflich erfolgreich. Sie haben eine kleine zarte Welt miteinander, bis der Zeichner Mazaron ins Haus zieht. Auch er ist invalid, aber fröhlicher, geselliger, nicht so ängstlich besitzergreifend wie Bernard. ›Die Tür‹ ist der Roman einer lebensgefährlich glücklichen Ehe.

Außergewöhnlich !

— LEXI

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  • Rezension zu "Die Tür" von Georges Simenon

    Die Tür

    LEXI

    03. January 2010 um 16:03

    Der Autor Georges Simenon hat mit seinem Roman „Die Tür“ diesmal keinen seiner hoch gelobten Kriminalromane verfasst, sondern eine exzellente Schilderung einer außergewöhnlichen Ehe. Eine Beziehung, die ungewöhnlich eng ist, in der der Protagonist Bernard Foy, ein Kriegsversehrter Mann um die 40, der beide Unterarme bei einer Minenexplosion verloren hatte, die Rolle eines Hausmannes übernommen hat. Foy, der eine Versehrtenrente bezieht, klammert sich an seine Frau Nelly, die berufstätig ist und sich verzweifelt bemüht, Bernard eine gute Ehefrau zu sein. Bernards Panikattacken, seine Schwindelanfälle, verhindern dem Paar eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und Bernards krankhafte Eifersucht erreicht ihren Höhepunkt, als ein junger Mann in eine soeben leer gewordene Wohnung im Haus einzieht. Mazeron ist Zeichner, sitzt im Rollstuhl und ist zugleich der Bruder von Nellys Arbeitskollegin Gisele. Gisele bittet Nelly, die Aufgabe einer Postbotin und Überbringern ihrer Nachrichten für den jüngeren Bruder zu übernehmen. Bernards schon krankhaftes Klammern artet dadurch dermaßen aus, dass Nelly keinen Schritt mehr ohne Überwachung machen kann. Letztendlich eskaliert die Situation, als Bernard eine Beobachtung macht, die ihn zutiefst erschüttert …… Eine außergewöhnlich lebhafte und detaillierte Schilderung einer meines Erachtens bereits krankhaften Beziehung – obgleich erschreckend, dennoch faszinierend und fesselnd erzählt vom großartigen Georges Simenon.

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