Georges Simenon Die Verlobung des Monsieur Hire

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Inhaltsangabe zu „Die Verlobung des Monsieur Hire“ von Georges Simenon

Monsieur Hire lebt zurückgezogen in einem zweitklassigen Hotel, vertreibt sich die Zeit mit kümmerlichen dunklen Geschäften - und er beobachtet Abend für Abend Alice, das junge Dienstmädchen von gegenüber. Er verliebt sich in das Mädchen, doch sie hat einen Freund. Und als eines Tages in der Gegend ein Mord begangen wird, weiß nur Monsieur Hire, wer es gewesen ist...

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  • Georges Simenon | DIE VERLOBUNG DES MONSIEUR HIRE

    Die Verlobung des Monsieur Hire

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 09:20

    FAZIT: Hm … tja … hm … weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Die Geschichte um den fetten Monsieur Hire, der in trostloser Einsamkeit in einem Pariser Vorort haust und wegen seiner Absonderlichkeit nach einem Mord sofort als Hauptverdächtiger von der Polizei verfolgt wird (unschuldig natürlich), ist schon recht gut. Aber der Schreibstil ist doch wirklich erschreckend schlecht. Das soll eines der besten Werke des großen Simenon sein? So ein Groschenroman? Kann ich kaum glauben. Vielleicht liegt’s an der Unerfahrenheit des Autors? Als der Roman erschien, war Simenon gerade mal 30 Jahre alt. Als nächstes habe ich DIE KATZE von 1967 auf dem Zettel, vielleicht bringt das Spätwerk mehr als … sagen wir mal … drei gut gemeinte Sterne. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Rezension zu "Die Verlobung des Monsieur Hire" von Georges Simenon

    Die Verlobung des Monsieur Hire

    Duffy

    25. May 2012 um 07:40

    Monsieur Hire lebt in einer Wohnung in einem Pariser Hinterhhof und geht tagsüber seinen etwas dunklen, aber harmlosen Geschäften nach. Sein Tagesablauf ist so regelmäßig, dass man die Uhr danach stellen kann. Lediglich Alice, dass junge Dienstmädchen gegenüber, dass er immer beobachtet und die das mitbekommt und ihn daraufhin provoziert, ist eine Abwechslung. Doch sie hat einen Freund und als die Zuneigung des Hire eine Passion wird, fängt die Geschichte an, kompliziert zu werden. Im Viertel passiert ein geheimnisvoller Mord und ruft die Polizei auf den Plan, die Hire als Täter ausmacht. Ein düsterer Roman über Leidenschaft und das destruktive Liebesbedürfnis im Menschen. Simenon versteht es auch hier wieder, ein beeindruckendes Psychogramm zu zeichnen und die Stimmung durch seine genauen Ortsbeschreibungen zu unterstützen. So ist das Ende, das vielleicht eine Möglichkeit aus vielen darstellt, ein furioses Finale, dem man ungeduldig entgegenfiebert.

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  • Rezension zu "Die Verlobung des Monsieur Hire" von Georges Simenon

    Die Verlobung des Monsieur Hire

    Binea_Literatwo

    16. February 2011 um 18:14

    Etwas verbindet mich heute früh in der Straßenbahn mit Monsieur Hire. Er, genau wie ich, halten die Fahrkarte für den Kontrolleur bereit. Nur das verbindet. Monsieur Hire ist alt, fett, klein und trägt einen Schnauzbart. Er ist unfreundlich, ungesellig und eine Randfigur. Durch seinen Charakter wird er auch von allen anderen nicht sonderlich beachtet. Als im Pariser Vorort Villejuif, in der Judenstadt, eine ermordete Frau gefunden wird, liegt nichts näher, als dass Monsieur Hire, Monsieur Hirovitch, der Mörder ist. Er hat eine zwielichtige Vergangenheit, besucht ab und an Bordelle und auf ihn passt die Beschreibung des Täters. Während er nun immer mehr von der Polizei verfolgt wird, liegt Hire sein Augenmerk täglich auf Alice, die ihm gegenüber wohnt. Er ist in sie verliebt und verfolgt sie und ihren Verlobten Emile. Monsieur Hire weiß, was Emile getan hat, doch Alice scheint Mitwisserin und wäre in Gefahr, wenn Emile verhaftet würde. Hire möchte mit seiner Geliebten fliehen, in ein neues unvorbelastetes Leben, aber ein verabredeter Termin wird nicht eingehalten und Alice scheint etwas getan zu haben, womit er nicht gerechnet hätte. Mein erstes Buch von Georges Simenon. Eine Mischung aus Liebesgeschichte, Kriminalfall und Gesellschaftsroman, der in den Straßen von Paris spielt. Simenon schreibt klar, lässt keine poetischen Gespräche zu, beschreibt seine Protagonisten in kurzen, aber treffenden Worten und driftet in keiner der Handlungen ab oder holt umständlich weit aus. Gerade diese direkte Linie durch das Buch hebt Simenon ab und macht ihn für mich speziell.

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  • Rezension zu "Die Verlobung des Monsieur Hire" von Georges Simenon

    Die Verlobung des Monsieur Hire

    Eselsohr

    28. January 2011 um 11:56

    Monsieur Hire lebt allein und zurückgezogen in einem Hotel. Sein Äusseres weicht ziemich von der gängigen Norm ab, er wird von der Gesellschaft und seinen Nachbarn sehr kritisch beäugt, fühlt sich ausgeschlossen und unsicher. Tagsüber geht er dubiosen, eher betrügerischen Geschäften nach, und Abends stellt er sich ans Fenster und betrachtet seine Nachbarin, ein junges Dienstmädchen, welches gegenüber wohnt. Die bemerkt es irgendwann und lässt sich besonders viel Zeit beim Umziehen. Auch bemerkt sie, dass Hire sie und ihrem Freund jeden Sonntag nachgeht. Eines Tages stattet sie ihm sogar einen Besuch mit lieblichen Erwartungen ab. In seiner Verliebtheit bemerkt er nicht den brutalen Mord an ein junges Mädchen in seiner Nähe. Aufgrund seines Verhaltens und seiner äusseren Erscheinung wird er verdächtigt, tagelang beschattet und bekommt schließlich eine Zuladung der Polizei. Monsieur Hire bricht in Panik aus, beschließt zu fliehen und will dabei seine Angebetete mitnehmen. Beklemmend wird beschrieben, wie sich das äusserliche Erscheinungsbild auf die Mitmenschen auswirken kann.

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  • Rezension zu "Die Verlobung des Monsieur Hire" von Georges Simenon

    Die Verlobung des Monsieur Hire

    tedesca

    03. January 2011 um 11:54

    Simenons Erzählstil hat mich sehr beeindruckt. Die Art, wie er die Menschen und Schauplätze beschreibt, fast wortkarg und trotzdem bunt und lebendig - einfach toll. Monsieur Hire ist kein sympathischer Mensch, eigentlich wird er von seiner Umwelt kaum wahrgenommen. Erst die Morduntersuchunen decken seine kleinen Geheimnisse auf, während sich das Netz immer enger zusammenzieht, ohne dass er es überhaupt wahrnimmt. Ebensowenig, wie er der Realität in Bezug auf Alice erkennen kann oder will. Er ist eine tragische Figur, dieser unförmig dicke Mensch, der sich völlig falschen Vorstellungen hingibt und nur dadurch einmal im Leben zu einem Glücksmoment kommt - herzergreifend! Das war sicher nicht mein letzter Simenon! Noch dazu, wo seine Nicht-Maigrets jetzt alle in dieser hübschen Edition neu übersetzt und aufgelegt werden.

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  • Rezension zu "Die Verlobung des Monsieur Hire" von Georges Simenon

    Die Verlobung des Monsieur Hire

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2010 um 19:10

    Diogenes startet mit diesem Roman von Geroges Simenon nach vollendeter Maigret Reihe eine Serie von 50 ausgewählten Non-Maigret Büchern. "Die Verlobung des Monsieur Hire" zeigt sich als würdiger Beginn. Zwar ist die Ausgangslage wie in so vielen Maigret Kriminalromanen ebenfalls ein Mord, allerdings fällt es schwer, den vorliegenden ersten Band gleichfalls als Krimi einzuordnen. Die Handlung ist nicht aus Sicht der Polizei geschrieben sondern vielmehr wird das Leben des Hauptverdächtigen seziert. Zunächst aus der Ferne, dann immer näher kommend, schließlich fast aus der Sicht des Protagonisten selbst. Im Gegensatz zu den Maigrets, die Milieustudien ähnlich sind, stellt "Die Verlobung des Monsieur Hire" eher die genaue Betrachtung eines einzelnen Menschen, eines Außenseiters und dessen Eigenarten dar. Der Roman ist dabei nicht nur hochinteressant sondern auch spannend, tragisch und menschlich. Sprachlich wie immer präzise und prägnant. Empfehlenswert.

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