Georges Simenon Die Witwe Couderc

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Inhaltsangabe zu „Die Witwe Couderc“ von Georges Simenon

Sie ist seine erste, er ihre letzte Liebe. Sie ist 45, er 28. Fünf Jahre hat Jean, Sohn aus gutem Hause, im Gefängnis gesessen. Jetzt steht er auf der Straße. Die verwitwete Bäuerin Tati nimmt ihn in ihr Haus auf und bald auch mit in ihr Bett. Alles könnte wunderbar sein, wäre da nicht Tatis Schwiegerfamilie mit ihrer Missgunst und Verlogenheit … und gäbe es nicht Félicie, jung, lebenshungrig, amoralisch. Eine Liebesgeschichte von quälender Faszination, 1971 von Pierre Granier-Deferre mit Simone Signoret und Alain Delon verfilmt."

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  • Rezension zu "Die Witwe Couderc" von Georges Simenon

    Die Witwe Couderc
    Duffy

    Duffy

    19. May 2012 um 09:40

    Jean, Sohn aus guten Hause hat 5 Jahre wegen Totschlags im Gefängnis gesessen und kommt nach seiner Entlassung zufällig in das Haus der der verwitweten Bäuerin Tati. Die hat in erster Linie mit ihrer Familie zu tun, die ihr das Haus abjagen will. Tati beginnt auch ein Verhältnis mit Jean und es entwickelt sich eine Beziehung, in der sich beide in eine Abhängigkeit bringen. Durchbrochen wird das durch Felicie, eben einer der Familienangehörigen, die Tatis Feinde sind. Denn zwischen ihr und Jean entwickelt sich auch eine Beziehung ... Diese Liebesgeschichte, die eine verzweifelte Abhängigkeit bis zur Selbstzerstörung erzählt, hat ihre großartigen Momente, aber auch Szenen, die die von Simenon so nachhaltig aufgebaute Spannung ein wenig herausnehmen, dadurch zwar den durchgehenden Fluss nicht hemmt, aber das Tempo irgendwie doch unpassend herausnimmt. Für den Simenon-Leser, der es gewohnt ist, die Romane meistens in einem Zug zu lesen, kommt ein wenig Unmut auf. Was allerdings der üblichen Qualität des Buches keinen Abbruch tut. Wer allerdings so viel wie Simenon geschrieben hat, ist natürlich auch immer dieser "gefühlmäßigen" Kritik ausgesetzt. Gerade von Fans, wie ich es bin.

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