Georges Simenon Die Zeit mit Anaïs

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Inhaltsangabe zu „Die Zeit mit Anaïs“ von Georges Simenon

Albert Bauche bleibt mit seinem Wagen in einem Wald zwischen Paris und Orléans liegen. Er geht in einen Gasthof, trinkt ein paar Gläser Schnaps und ruft anschließend die Polizei. Er hat einen Mord zu gestehen, den Mord an seinem Geschäftspartner Nicolas. Bald schon muss Bauche um seinen Kopf kämpfen, denn die Geschworenen verurteilen brutale Mörder, wie Bauche einer zu sein scheint, zum Tode. An dieser Stelle kommt Anaïs ins Spiel."

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    Die Zeit mit Anaïs
    Duffy

    Duffy

    19. March 2013 um 17:25

    Albert Bauche findet sich mit seinem defekten Wagen in einem Wald außerhalb von Paris wieder. Nachdem er in den Gasthof des kleinen Ortes gegangen ist, informiert er die Polizei, dass er einen Mann, seinen Geschäftspartner, umgebracht hat und lässt sich widerstandslos festnehmen. Er sieht sich plötzlich in der Situation, ein gemeiner Mörder zu sein und nicht, wie er es annimmt, in einer verständlichen Lage. Simenon baut hier in einem fast handlungslosen Gefüge das Psychogramm eines Mannes zusammen, der von allen Seiten getreten wird. Von seiner Frau, die ihn immer nur betrogen hat, von seinem Geschäftspartner, für den er nur den Strohmann gespielt hat. Eine sexuelle Komponente, die den Minderwertigkeitskomplex des Bauche schürt, macht er in der frühpubertären Begegnung mit Anais fest, einem Mädchen, dessen triebhaftes Verhalten in Bauche eine irreparable Fixierung auf das "Schlecht behandelt werden" hervorruft. Das alles ist ein wenig zu konstruiert. Der Erzählrahmen ist zu lang und wird auch nicht besser, wenn langsam bei der Hauptfigur die Einsicht durchscheint. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, ist es bei dem riesigen literarischen Ausstoß von Simenon nur normal, wenn nicht jedes Buch ein Knaller ist. Richtig schlecht schreiben konnte er sowieso nicht, trotzdem gehört dieser Roman eher zu denen, die verzichtbar gewesen wären. Dem stehen aber eine Unzahl sehr gut gelungener gegenüber.

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