Georges Simenon Die verschwundene Tochter

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Inhaltsangabe zu „Die verschwundene Tochter“ von Georges Simenon

Durch Erfahrungen Simenons mit der eigenen Tochter inspiriert, schildert er in dieser spannungsvollen Geschichte die tragische Flucht eines lebensverdrossenen jungen Mädchens aus dem Schweizer Elternhaus in die Großstadtwelt von Paris. Wird ihr Bruder, der Odile verzweifelt sucht, sie retten können?

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    Die verschwundene Tochter
    Creed

    Creed

    06. September 2017 um 17:00

    Ein Spätwerk Simenons, veröffentlicht 1971; in diesem Roman verarbeitete der Autor die Lebenssituation seiner Tochter Marie-Jo, welche unverkennbar das reale Vorbild zur fiktiven Protagonistin Odile Pointet darstellte, die in "Die verschwundene Tochter" aus dem heimischen Lausanne nach Paris flüchtet, in der festen Absicht, sich umzubringen. Ihr Bruder Bob, der ihr von der gesamten Familie am nächsten steht, reist Odile hinterher, versucht sie aufzuspüren und das Schlimmste zu verhindern... Simenons Sprache ist auch in diesem späten Non-Maigret einfach und unaufgeregt, trotzdem jederzeit fesselnd und atmosphärisch wie so oft in seinen vielen Romanen. Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Bob als auch aus der Sicht von Odile geschildert, dabei dringt Simenon einmal mehr tief in die Seelen seiner Charaktere vor. Wie eingangs erwähnt, verarbeitete der Schriftsteller hier sein schwieriges Verhältnis zu seiner Tochter, die sich einige Jahre nach Veröffentlichung des Romans das Leben nahm. Fazit: Ein gutgeschriebenes, psychologisches Buch, das gekonnt das Ausbrechen eines Menschen aus seiner Familie beschreibt, mit sämtlichen Konsequenzen, die sich aus dem depressiven Zustand der Hauptfigur ergeben.

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