Georges Simenon Hier irrt Maigret

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Inhaltsangabe zu „Hier irrt Maigret“ von Georges Simenon

Insgesamt finde ich bislang die Adaptionen der Maigret-Romane als Hörspiel jedenfalls nicht besonders gelungen. Schade.

— parden
parden

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  • Hier irren die Hörspiel-Macher...

    Hier irrt Maigret
    parden

    parden

    HIER IRREN DIE HÖRSPIEL-MACHER... In einer Wohnung in einem vornehmen Pariser Viertel entdeckt die Putzfrau die Leiche einer jungen Edelprostituierten. Handelt es sich um Mord oder Selbstmord? Maigret lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, als er vom Frühstück weg an den Ort des Geschehens gerufen wird. Ein reicher Arzt scheint in die Sache verwickelt, und Maigret muss mit Samthandschuhen vorgehen. Warum dieser Roman ausgerechnet "Hier irrt Maigret" heißt, bleibt in dieser inszenierten Lesung von gerade mal 55 Minuten unklar, denn der Kommissar fällt sein Urteil erst auf den letzten Metern und muss es nicht revidieren. Vielleicht bezieht sich der Titel auf die Tatsache, dass er für seine Verhältnisse recht lange braucht, bis er sich darüber im Klaren ist, ob er seinen ihm ebenbürtigen Gegenspieler - den Arzt - zu den Verdächtigen zählen soll oder nicht... Leider lässt das Hörspiel wieder nur erahnen, weshalb die Bücher von Georges Simenon für viele zu den Klassikern der Kriminalliteratur zählen. Von Maigret erfährt man nicht viel mehr als dass er leidenschaftlicher Pfeifenraucher ist. Die psychologische Lösung des Kriminalfalls bleibt ebenso blass wie alle beteiligten Charaktere, die Geschichte wird sehr oberflächlich erzählt. Andererseits bereiten manche Details auch Vergnügen, wenn z.B. einer der Gendarmen in einer Pelerine auf dem Trottoir steht (herrlich altmodische Übersetzungen, wie ich finde) oder wenn geschildert wird, wie sich die Bierkrüge im Dienstzimmer des Kommissars stapeln... Da weht der Hauch eines vergangenen Zeitalters... Insgesamt finde ich bislang die Adaptionen der Maigret-Romane als Hörspiel jedenfalls nicht besonders gelungen. Schade. © Parden

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    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    02. December 2014 um 20:27
  • Rezension zu "Hier irrt Maigret" von Georges Simenon

    Hier irrt Maigret
    Sokrates

    Sokrates

    01. July 2011 um 09:13

    Maigret wird von einem reichlich verzweifelten Kollegen angerufen, der frühmorgens zu einem Tatort gerufen wird, an dem eine junge Frau ermordet wurde: edle Gegend, zugeknöpfte Concierge, anonyme Hausmitbewohner, einschlägig vorbestrafte und polizeilich bekannte Putzfrau, ehemals Vollzeitganovin... - Wer war die Tote? Sie lebte in den Tag hinein, führte gegen 11 Uhr jeden Tag ein Telefonat mit immer der gleichen Person - männlich -, hatte ein paar Pantoffeln und einen edlen Herrenmantel im Schrank hängen, ging nicht arbeiten, blieb abends lange weg. Wer bezahlte ihr aber die edle Wohnung, den großzügigen Lebensstil, obwohl sie selbst aus mehr als fragwürdigen sozialen Verhältnissen kam und ziemlich jung war um bereits selbst genügend Vermögen angehäuft zu haben? -- Maigret gräbt einmal wieder recht verwundert ob seiner Mitmenschen und der selbigen Lebensumstände in den Nischen der Pariser Gesellschaft. - Spannend und angenehm zuzuhören, flüssig in der Handlung, jedoch ohne - gemessen an aktuellen Krimis und Thrillern - im klassischen Sinne spannend zu sein. Maigret-Krimis sind vielmehr Sittengemälde, Darstellungen der Untiefen in den kleinbürgerlichen Verhältnissen, in den Hinterhöfen der großen Metropole Paris. Maigret erschreckt (fast) nichts mehr, alles, jede Form des Verbrechens erscheint ihm denkbar, denn er kommt jedem Täter irgendwann auf die Schliche. Maigret-Krimis sind meiner Meinung nach eine herrlich entspannende Lektüre , egal ob es dabei um einen Mord geht oder nicht und egal, ob man sie liest oder ihnen (wie hier) zuhört;; und ein unbedingtes Muss für Paris-Liebhaber!

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