Georges Simenon Maigret auf Reisen

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Inhaltsangabe zu „Maigret auf Reisen“ von Georges Simenon

Fälle, in die hochgestellte Persönlichkeiten verwickelt sind, die man mit Samthandschuhen anfassen muss, sind Kommissar Maigret zutiefst zuwider. Als das Pariser Nobelhotel ›George V.‹ eines Nachts den Mord an einem reichen Obersten und den Selbstmordversuch einer Gräfin meldet, macht sich also ein schlecht gelaunter und unsicherer Maigret auf den Weg ins Krankenhaus, um die Gräfin zu befragen. Die ist jedoch längst wieder abgereist, und Maigret reist ihr nach - an die Côte d'Azur, an den Genfersee und zurück nach Paris.

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  • Rezension zu "Maigret auf Reisen" von Georges Simenon

    Maigret auf Reisen
    Sokrates

    Sokrates

    05. October 2011 um 14:48

    Der Roman beginnt eigenwillig: mitten in der Nacht wir die Pariser Polizei gerufen, nachdem ein Arzt einer Patientin Tabletten aus dem Magen gepumpt hat. Die Gräfin hatte versucht sich umzubringen, allerdings dummerweise erst nach der Tabletteneinnahme festgestellt, doch nicht sterben zu wollen. Maigret schnorchelt zu eben dieser Nachtzeit im Bett neben seiner Frau. . Doch in dieser Nacht geschieht nicht nur dieser (versuchte) (Selbst-)Mord, sondern noch ein zweiter. Als Maigret – einmal wieder reichlich schlecht gelaunt – Ermittlungen anstellen soll, muss er der Gräfin nachreisen. Anstatt sich im Krankenhaus zu kurieren, war die Dame schon wieder an die Côte d’Azur gereist und stand Maigret für die Ermittlungen nicht mehr zur Verfügung. . Der Roman hat mich sehr gut unterhalten. Simenon gelang hier einmal wieder eine sehr lebendige, schwungvolle und spannende Erzählung, die auch diesen typischen Maigret-Charme in sich trägt. Was sich wieder einmal zeigt, sind bissige Gesellschaftskarikaturen und versumpfte Verhältnisse in der oberen Gesellschaftsschicht, die für ein skurriles Verbrechen die besten Voraussetzungen schaffen.

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  • Rezension zu "Maigret auf Reisen" von Georges Simenon

    Maigret auf Reisen
    rkuehne

    rkuehne

    10. April 2011 um 17:39

    Ein kleiner Maigret zwischendurch geht immer hab ich mir gedacht und damit natürlich recht behalten, denn für zwischendurch ist Maigret nie verkehrt. Was man aber nicht vergessen darf, ist dass Simenon ein regelrechter Vielschreiber gewesen ist, der auch mal so zwischendurch einen Maigret gepackt hat. Er war ein Meister im Schaffen von dichten Atmosphären, aber eben nicht immer. Dieser Maigret hier, in dem der Kommissar im höchsten Milieu und an den feinsten Adressen Frankreichs ermittelt, nachdem ein Milliardär tot in seiner Badewanne gefunden wurde, ist vermutlich eher so zwischendurch entstanden. Es gibt nicht wirklich viel auszusetzen, handwerklich ist alles fein gemacht, der Fall wird ausgesponnen und von Maigret fein säuberlich seziert, aber es springt nichts über. Die Stimmung, die er in anderen Folgen hat schaffen können, bleibt völlig auf der Strecke, dem Roman gelang es nicht, mich zu berühren und so bleibt es bei einem kleinen Maigret für zwischendurch, ohne langanhaltende Wirkung.

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