Georges Simenon Maigret contra Picpus

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Inhaltsangabe zu „Maigret contra Picpus“ von Georges Simenon

»Morgen Nachmittag um fünf töte ich die Wahrsagerin. Gezeichnet: Picpus.« Maigret nimmt diesen Brief ernst und veranlasst, dass in Paris 482 Hellseherinnen überwacht werden. Die Hellseherin Jeanne, die trotz dieser Maßnahmen erstochen wird, kennt niemand."

weiß nichts mehr. langweilig!

— SchobelsJohannes
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  • Rezension zu "Maigret contra Picpus" von Georges Simenon

    Maigret contra Picpus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. August 2010 um 18:17

    Faszinierend an den Krimis um Kommissar Maigret ist die Parallelität von langsamen, atmosphärischen Beschreibungen und meines Erachtens schnellem, hohem Erzähltempo, welches mich immer dazu veranlasst, Maigret-Romane möglichst zügig zu lesen. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren hält sich Simenon nicht damit auf, weitschweifige Mutmaßungen über Täter, Tatvorgänge und Motive anzustellen, langatmige Gedankengänge der Protagonisten darzustellen oder gar psychologische Täterprofile zu entwerfen. Diese entstehen im Verlaufe der Erzählung ganz allmählich und ganz natürlich durch die detaillierte Schilderung von Lebenssituationen, alltäglichen Vorgängen und schließlich der nimmermüden stätigen Handlung. Simenon konzentriert sich immer auf das Wichtigste, auf den 150-170 Seiten seiner Romane werden keine Überflüssigkeiten ausgebreitet. Dadurch entsteht auch in "Maigret contra Picpus" die oben genannte Parallelität zwischen Atmosphäre und Rasanz, zwischen Alltäglichem und Außergewöhnlichem. Die heraufbeschworenen Abgründe werden dadurch umso menschlicher, umso nachvollziehbarer für die Leserin oder den Leser. Die Entlarvung der Täterin oder des Täters ist, wie auch im vorliegenden Fall, niemals befriedigend in dem Sinne, als dass dadurch das Geschehen ein gutes Ende nehmen würde, denn die Ungerechtigkeiten können dadurch niemals aufgehoben werden. Diese magisch erscheinende Erzählstruktur lässt dann auch die eine oder andere Unlogik des Falls verzeihen. Letzterer wird in „Maigret contra Picpus“ reizvoll, da Motive und Tathergänge bis zuletzt offen bleiben und der vorliegende Mord sich schließlich nur am Rande mit der geschilderten menschlichen Tragödie kreuzt.

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  • Rezension zu "Maigret contra Picpus" von Georges Simenon

    Maigret contra Picpus
    Sokrates

    Sokrates

    21. July 2008 um 14:53

    Ein empfehlenswertes Buch. Der Schreibstil Simenons ist u.U. etwas schwierig, v.a. wenn man das Buch immer wieder aus der Hand legen muss. Simenon schreibt hin und wieder wie wenn er eine Prozessakte abschreibt, kurz und knappe Wiedergabe von Fakten. Zwischen Szenen wird keine lange Hinführung gemacht. Das kann teilweise das Merken von Eigennamen oder Zusammenfügen Handlungssträngen erschweren. Ansonsten ist das Buch äußerst spannend und einfallsreich.

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