Georges Simenon Maigret hat Angst

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Inhaltsangabe zu „Maigret hat Angst“ von Georges Simenon

Ein aristokratischer Sonderling, eine arme Hebamme, ein Landstreicher: Drei Morde, Schlag auf Schlag, versetzen die Bürger der Kleinstadt Fontenay-le-Comte in Panik… und führen zu vorschnellen Beschuldigungen. Verdächtigt werden die 'Reichen' im Ort: der Psychiater Alain Vernoux und dessen betagter Vater Hubert. Der Richter, der den Fall untersucht, ist mit ihnen befreundet. Der Zufall bringt Maigrets Besuch und Licht in die düstere Affäre.

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  • Rezension zu "Maigret hat Angst" von Georges Simenon

    Maigret hat Angst
    Heike110566

    Heike110566

    06. August 2010 um 08:28

    Jules Maigret ist ein vielbeschäftigter Polizeibeamter gewesen. In über 80 Kriminalromanen hat der pfeiferauchende Simenon-Kommissar aus Paris ermittelt. Der hier vorliegende, "Maigret hat Angst", stammt aus dem Jahre 1953, wo er in französischer Sprache veröffentlicht wurde. Aber eigentlich ist dies gar kein Fall des Kommissars Maigret. Er ist eher zufällig nur dabei: Auf der Rückreise von einem internationalen Polizeikongress in Bordeaux macht er einen Zwischenstopp in Fontenay um seinen alten Freund und ehemaligen Studienkameraden Chabot, der jetzt Untersuchungsrichter in der Kleinstadt ist, ein paar Tage zu besuchen. Schon im Zug dorthin wird er von einem Einwohner erkannt und auf merkwürdige Weise begrüßt. Merkwürdig deshalb, weil der Mann im Zug denkt, dass er wegen eines Mordfalles, der die Stadt in Atem hält, dorthin reist. In Fontenay selber, grade eingecheckt im Hotel, wird er von einem Journalisten und dem örtlichen Polizeikommissar empfangen. Obwohl Maigret erklärt, dass er rein privat hier sei, denken die anderen, dass er wegen der Morde, denn inzwischen sind es zwei, gekommen sei. - Als Maigret am Abend bei seinem Freund, dem Untersuchungsrichter, zu Gast ist, klingelt plötzlich das Telefon. Ein dritter Mord. Maigret begleitet seinen Freund zum Tatort. Und natürlich kann sich Maigret nicht aus den Fall raushalten. Insbesondere nicht, weil die Bevölkerung große Hoffnung in ihn setzt, dass er das Geheimnis um die Morde lüftet. Dem Untersuchungsrichter und der örtlichen Polizei trauen sie nämlich nicht, weil die enstcheidenden Leute der Kleinstadt einen Klüngel bilden, dem sie misstrauisch gegenüber stehen. Es ist ein Krimi ohne viel Schnickschnack, unterhaltsam, flüssig lesbar und dennoch spannend. Was ich besonders interessant fand, sind die detailierten Milieu-Studien zu den Verhältnissen in der Stadt, also zu den unterschiedlichen Schichten der Bevölkerung. Der Roman spielt nicht nur in einer bestimmten Schicht, sondern umfasst die gesamte Bandbreite der Einwohner. Es ist in dem Sinne nicht nur ein Kriminalroman, sondern gleichzeitig auch ein Gesellschaftsspiegel, die Verhältnisse in einer französischen Kleinstadt der 1950er Jahre betreffend.

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