Georges Simenon Maigret und der Fall Nahour

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Inhaltsangabe zu „Maigret und der Fall Nahour“ von Georges Simenon

Januar. Eisregen. Dr. Pardon befindet sich in einer misslichen Lage: Mitten in der Nacht klingelt ein verzweifelter Mann bei ihm und bringt ihm seine Geliebte, die durch eine Kugel verwundet worden ist. Die junge Frau erzählt dem Arzt eine Geschichte, die zu der späten Stunde durchaus plausibel klingt. Am nächsten Morgen sieht alles ganz anders aus, und der Arzt mit dem guten Herzen sucht Rat bei seinem Freund Maigret. Der nimmt sich des Falls an und findet alsbald Spuren. Diese führen in die Welt der professionellen Spieler und nach Amsterdam, wo sich der Kommissar als waschechter Franzose wie ein Fisch auf dem Trockenen fühlt.

Ordentlich gemachter Maigret, der aber keine wirklichen Überraschenden bietet.

— juergenalbers
juergenalbers

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  • Rezension zu "Maigret und der Fall Nahour" von Georges Simenon

    Maigret und der Fall Nahour
    LEXI

    LEXI

    21. October 2012 um 18:54

    Als der befreundete Arzt Dr. Pardon mitten in der Nacht Kommissar Maigret aus dem Schlaf reißt und ihn betreffend einer mysteriösen Schußverletzung einer Patientin um Rat fragt, wird ein Stein ins Rollen gebracht. Die Verletzung der sofort nach der Behandlung nach Amsterdam verschwundenen Frau scheint in einem Zusammenhang mit dem Mord an Félix Nahour zu stehen. Maigret beginnt zu ermitteln - und befördert interessante Details ans Tageslicht. ******** Der Krimi des großartigen Georges Simenon war kurzweilig, interessant und sehr flüssig zu lesen. Lediglich mit dem Schluß war ich nicht ganz glücklich ... für meine Person waren noch zu viele Dinge ungeklärt, zu viele Fragen offen. Oder sollte ich das Buch noch einmal lesen?!

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  • Rezension zu "Maigret und der Fall Nahour" von Georges Simenon

    Maigret und der Fall Nahour
    Sokrates

    Sokrates

    04. August 2011 um 09:07

    Nachdem das Ehepaar Maigret ihr monatliches Abendessen mit dem Ärzteehepaar Pardon herzlich amüsiert verbracht hat, wird Maigret mitten in der Nacht von Pardon angerufen: er soll vorbei kommen, Pardon hätte ihm eine sehr seltsame Begebenheit zu erzählen und bräuchte seinen kriminalistischen Rat. Pardon erzählt, wie ihn mitten in der Nacht ein junges Paar aufgesucht habe; die Frau – kein Wort sprechend – hatte auf dem Rücken einen langgezogene Wunde, verursacht durch einen Streifschuss mit einer Pistole. Der Mann erzählt, die Frau auf der Straße entdeckt zu haben, nachdem aus einem Auto auf sie geschossen worden und daraufhin zusammengesunken wäre. Beide würden sich nicht kennen. Pardon leistet erste Hilfe, kann aber darüberhinaus über den Tathergang nicht viel aus den Beteiligten herausholen. Noch während er sein Arztbesteck nach der Behandlung beiseite legt, entschwinden der Mann und die Frau wortlos aus der Wohnung. Keine Visitenkarte, kein Auto, was man noch hat wegfahren sehen können. Maigret gelingt es recht schnell durch Nachfragen bei den örtlich zuständigen Streifenpolizisten einen verdächtigen Wagen ausfindig zu machen; die Identität der Personen kann er auch bald feststellen. Das Motiv hinter dem Verbrechen bleibt aber – und das ist die Genialität an diesem Maigret-Roman – bis kurz vor dem Ende absolut unklar. Man hat zwar seine Vermutungen, aber nur sehr vage. Simenon streut wenige Indizien, die es dem Leser einfach machen, eine Lösung des Problems selbst zu erkennen. Damit gehört dieser Maigret zu den m.E. Besten aus der Reihe.

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