Georges Simenon Maigret und der Mann auf der Bank

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Inhaltsangabe zu „Maigret und der Mann auf der Bank“ von Georges Simenon

Gelbe Schuhe und eine rote Krawatte – das sind die heimlich getragenen, bescheidenen Freiheitssymbole für Thouret, den nicht mehr jungen Lagerverwalter, den sonst ein freudlos geregeltes Leben gefangen hält, dominiert von der ehrgeizigen Ehefrau und der habsüchtigen Tochter. Als man den unauffälligen Thouret erstochen in einer dunklen Sackgasse auffindet, zeigt sich, dass er noch auf ganz andere Weise gegen bürgerliche Zwänge aufbegehrt hat. Sogar Maigret ist erstaunt über Thourets Geheimnisse.

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    Maigret und der Mann auf der Bank
    LEXI

    LEXI

    15. May 2013 um 21:28

    Georges Simenon hat mir mit dem vorliegenden Kriminalroman "Maigret und der Mann auf der Bank" erneut großes Lesevergnügen bereitet. Die Geschichte um den unauffälligen, stillen Monsieur Louis Thouret, der ermordet in einer dunklen Sackgasse aufgefunden wurde, hält einige Überraschungen bereit. Die ursprüngliche Routineuntersuchung bringt erstaunliche Dinge ans Tageslicht - der ruhige Mann scheint ein Doppelleben geführt zu haben, und als Kommissar Maigret zu ermitteln beginnt, kommen einige der Geheimnisse des Mannes zu Vorschein Er, dessen dominante, herrschsüchtige Ehefrau und die lieblose, habsüchtige Tochter ihn in seinem tristen Alltag zu ersticken drohen, lebt in einer kleinen, geheimen Wohnung in der Stadt ein erbauliches Doppelleben. Maigret lüftet nach und nach die Geheimnisse dieses Mannes und kommt dem Mörder immer näher ... Wie schon so oft hat Georges Simenon mir mit einem seiner Kriminalromane großes Lesevergnügen bereitet. Die Ermittlungsarbeit, die zauberhafte Atmosphäre, die er dem Leser zu vermitteln vermag und die interessanten Charaktere seines Buches garantieren für einige Stunden spannende Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Maigret und der Mann auf der Bank" von Georges Simenon

    Maigret und der Mann auf der Bank
    Sokrates

    Sokrates

    31. December 2010 um 08:58

    Mal wieder wird ein Toter in einer Pariser Nebenstraße gefunden, scheinbar geregeltes Privatleben, lediglich seltsam bunte Schuhe und ein knallig-farbener Schlips... Maigret beginnt zu recherchieren, begegnet diversen skurrilen Persönlichkeiten der Pariser Mittelschicht. Ein klein wenig erinnert mich der Roman an "Monsieur Gallet", der ebenfalls äußerlich ein unscheinbarer Mann war, mit geregeltem Berufs- und Privatleben. Erst nach dem Blick hinter die Kulissen entstand der Eindruck, dass hier ein Doppelleben bzw. ein Scheinleben geführt wurde, um die eigene Familie nicht in den sozialen und finanziellen Abgrund zu stürzen. Das Geld zum Leben in Ermangelung der bisher festen Arbeit wurde auf illegalen anderen Wegen beschafft. ------------------------------ Ein wunderbarer Maigret-Roman, gut zu lesen, Spannung bis zuletzt - in der Qualität der Spannung aber nicht zu vergleichen mit aktuellen Krimis; Simenon arbeitet mit subtileren Mitteln, schafft Spannungen und Widersprüche gerade aus der Charakteristik der dargestellten Personen. Gerade die Einfachheit, die Lethargie und die Banalität des Seins und die des "kleinen Mannes" machen die Maigret-Krimis zu dem was sie sind: mehr als gelungene Sittengemälde!

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