Georges Simenon Maigret und der Minister

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Inhaltsangabe zu „Maigret und der Minister“ von Georges Simenon

Auguste Point ist Maigret sympathisch. Er stammt aus ähnlichen Verhältnissen, hat eine ähnliche Frau, ganz ähnliche Auffassungen, und er sieht ihm sogar ähnlich. Aber Point ist Minister und steht unter schwerem Korruptionsverdacht …
Maigrets Ausflug in die große Politik."

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  • Rezension zu "Maigret und der Minister" von Georges Simenon

    Maigret und der Minister

    Sokrates

    21. September 2011 um 12:16

    Maigret ist bereits auf dem Weg nach Hause, es ist Feierabend und seine Frau öffnet ihm wie üblich die Wohnungstüre, wenn sie ihn bereits die Treppe heraufkommen hört. Doch es ist nicht viel Zeit für einen Feierabendkaffee, denn ein Herr Minister hatte kurz zuvor in einer höchst dringenden und persönlichen Angelegenheit bei Madame Maigret angerufen. Er wünscht Maigret zu sprechen. . Dieser ist alles andere als begeistert, zumal Maigret nicht viel von Politik und im Besonderen von Poli-tikern hält. Also macht er sich doch auf den Weg, den besagten Minister im gutbürgerlichen Pariser Wohnungsbezirk aufzusuchen. Nach langem Hin und Her erzählt ihm der Minister schließlich, dass es um ein geplantes Bauprojekt gehen soll, das so nicht hätte konzipiert und beschlossen werden dürfen. Unterlagen, aus denen dies hervorginge, wären ihm heute von einem Unbekannten vorbei gebracht worden. Auf den Minister kommt also eine faustdicke Korruptionsaffäre zu, die dieser von sich abweh-ren will, weil er sich für unschuldig hält. . Dieser Maigret ist – was die Spannung angeht – Mittelmaß. Simenon schafft es bereits in den ersten 30 Seiten nur marginal, das Interesse des Lesers an der Lösung des Falles zu schüren. Man bleibt relativ unbeteiligt und ist sogar kurz versucht, das Buch wieder beiseite zu legen. Der Geschichte fehlt irgendwie die notwendige Raffinesse, um wirklich interessant zu erscheinen. Doch Maigret-Krimis liest man aus Prinzip zu Ende; aber leider reichte es dennoch nicht für eine bessere Bewertung.

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  • Rezension zu "Maigret und der Minister" von Georges Simenon

    Maigret und der Minister

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. October 2010 um 12:13

    Wieder ein sehr gut gelungener und spannender Krimi, von Georges Simenon, der wie immer wunderschön die Atmosphäre, Gedanken und kleine Nebensächlichkeiten beschreibt. Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen. 5 Sternchen von mir.

  • Rezension zu "Maigret und der Minister" von Georges Simenon

    Maigret und der Minister

    rkuehne

    27. December 2009 um 15:07

    Ich weiß nicht mehr, wer oder was es war, was mich vor einiger Zeit mal so neugierig auf Maigret gemacht hat, ich glaube es war eine Radioreportage zu einem Jahrestag Simenons oder so. Daraufhin kaufte ich mir preiswert eine Reihe der Maigret-Bücher, die ich nun auf meinem Stapel der ungelesenen Bücher liegen habe und nach und nach las, einige stehen immer noch in meinem Regal. Die Erwartung jedoch, die ich an sie hatte, konnten sie kaum erfüllen und auch "Maigret und der Minister" hat mir nur wenig vergnügen bereitet. Maigret wird von Auguste Point, einem Minister, engagiert, da diesem ein brisanter Bericht entwendet wurde. Dieser Bericht eines inzwischen verstorbenen Herrn Calame sagt den Einsturz eines Kinderheimes voraus, welcher dann tatsächlich stattfand und rund 140 Kinder das Leben kostete. Maigret und seine Leute machen sich also auf die Suche nach dem Bericht und den Dieben, denen mit diesem Bericht eine unwahrscheinliche Macht über den Minister zuteil wird. Letztlich muss man sagen, es liest sich für meinen Geschmack einfach nicht gut, nicht rund und nicht flüssig. Hinzukommt, dass sich viele Namen ähneln und für zusätzliche Verwirrung sorgen, so, dass es schwer war die Übersicht zu behalten. Point und Lepointe zum Beispiel, dann gibt es mehrere Polizeireviere von denen eines die "Surete" ist, deren Funktion mir nicht aufging und wofür offenbar vorkenntnisse benötigt. Ich kann "Maigret und der Minister" nicht weiterempfehlen.

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