Georges Simenon Maigret und der Spitzel

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Inhaltsangabe zu „Maigret und der Spitzel“ von Georges Simenon

Das Telefon reißt Maigret aus dem Schlaf: Eine Leiche ist gefunden worden - Maurice Marcia, reich verheiratet, Inhaber des Restaurants Sardine. Noch ganz benommen beginnt Maigret seine Ermittlungen. Bald lernt er die Gebrüder Mori kennen, die einer sehr speziellen Tätigkeit nachgehen. Und er trifft Line Marcia, die Witwe des Ermordeten, die bereits die Beerdigung plant und die Zeit danach.

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    Maigret und der Spitzel

    LEXI

    23. March 2013 um 22:38

    Maigret wird nach einem Leichenfund in der Avenue Junot mitten in der Nacht aus dem Bett geholt. Die Identität des Ermordeten ist rasch geklärt – es handelt sich um den reichen Inhaber des Pariser Restaurants „Sardine“, der aufgrund eines Telefonanrufes unvermittelt sein Lokal verlassen und sich mit unbekanntem Ziel auf den Weg gemacht hatte. Weder seine Angestellten, noch seine 30 Jahre jüngere Ehefrau, wissen einen Grund für sein seltsames Verhalten und können keine Verdächtigen benennen. Maigret ermittelt mit der für ihn charakteristischen unerschütterlichen Ruhe und großem Einfühlungsvermögen in diesem Mordfall, bei dem ihn die anonymen Hinweise eines Polizeispitzels auf die richtige Fährte zu bringen scheinen. Doch plötzlich ist der Spitzel wie vom Erdboden verschwunden, und Maigret muss nicht nur den Mörder, sondern auch noch einen Zeugen aufspüren. Georges Simenons Schreibstil und seine bildhaften Beschreibungen von Lokalitäten, Menschen und Ereignissen machen die Lektüre dieses Kriminalromans für Fans des Genres zu einem Genuss. Der konstante Spannungsbogen sorgt dafür, das Interesse des Lesers aufrecht zu erhalten, die Neugier auf Maigrets Ermittlungsarbeit bleibt nicht lange unbefriedigt. Der bedächtige Hauptkommissar sieht sich bei den Untersuchungen dieses Mordfalls wiederholt mit der Pariser Unterwelt konfrontiert und seine ruhige, unerschütterliche Hartnäckigkeit führt ihn letztendlich auch ans Ziel. Stimmige Charakterzeichnungen der Protagonisten und interessante Nebenfiguren bereichern diesen Kriminalroman und garantieren eine höchst anregende Recherche auf den Spuren dieses großen Ermittlers. Die Hardcover-Ausgabe dieses 74. Maigret-Romanes ist in insgesamt 8 Kapitel eingeteilt. Ein färbiger Stadtplan von Paris auf der Innen-, und eine ebensolche Landkarte von Frankreich auf der Außenseite des Einbands helfen bei der Orientierung. Die aufwändig gestaltete Hardcoverausgabe verwöhnt den Leser mit einem roten Lesebändchen, das stimmige Coverfoto mit dem rauchenden Maigret im Vordergrund, und einem Beschatter im Hintergrund, verbreitet eine düstere Stimmung voller offener Fragen. Fragen, die nach dem Beenden dieses Romans zur vollen Zufriedenheit beantwortet wurden. FAZIT: Ich habe mit der Lektüre dieses Kriminalromans eine ausgezeichnete Wahl getroffen, wurde als Liebhaber dieses Genres sehr gut unterhalten und kann „Maigret und der Spitzel“ uneingeschränkt weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Maigret und der Spitzel" von Georges Simenon

    Maigret und der Spitzel

    Duffy

    11. January 2013 um 09:30

    Montmartre. In einer Gasse wird der wohlhabende Restaurantbesitzer Marcia gefunden. Maigret muss sich mit der Witwe und zwei hochkarätigen Gaunerbrüdern beschäftigen, die in den Mord verwickelt zu sein scheinen. Die Qualität der Romane von Simenon schwanken ja nur geringfügig. So kann man eigentlich gerade bei seinen Maigret-Romanen nur die Story für sich bewerten und natürlich gibt es bei einem Autor, der einen so extremen Ausstoß hatte, auch mal das eine oder andere schwächere Buch. In diesem Roman ist ihm natürlich wieder gelungen, die Dichte der Atmosphäre zu beschreiben, aber der Fall an sich ist zu reduziert, als dass man nicht schon ziemlich schnell auf die Zusammenhänge kommen könnte. Die Alternativen sind nicht gerade zahlreich, so dass das Ende keine grosse Überraschung bietet. Simenon kann man das verzeihen, freut man sich eben auf den nächsten etwas mehr.

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  • Rezension zu "Maigret und der Spitzel" von Georges Simenon

    Maigret und der Spitzel

    Sokrates

    05. August 2011 um 17:02

    Und wieder wird Kommissar Maigret mitten in der Nacht aus dem Schlaf geklingelt: sein Kollege teilt ihm mit, dass man mitten in einem verschlafenen Pariser Bezirk den stadtbekannten Restaurantbesitzer Maurice Marcia gefunden hat, mit einer Kugel im Rücken, quer über dem Trottoir liegend. Seine Ehefrau ist eine ehemalige Barsängerin, man ist bereits gut 4 Jahre miteinander verheiratet. Auffälligkeiten gibt es zunächst keine. Bis Maigret mit dem den Bezirk betreuenden Kommissar Kontakt aufnimmt: dieser erzählt ihm, dass er in den letzten Jahren immer wieder knapp vor Ausführung irgendwelcher Verbrechen von einer männlichen Person anonyme Anrufe bekommt in denen ihm mitgeteilt wird, wann, wo und von wem im weitesten Sinne Verbrechen ausgeführt werden sollen. So auch im vorliegenden Fall... Doch wer sind Mörder und Anrufer? Maigret – vollgefuttert mit Perlhühnchen in Blätterteig, dazu mächtig viel Pflaumenschnaps aus dem Elsass und Rotwein – hat so recht keine Lust, im Regen die gemütliche Wohnung zu verlassen. Insgesamt kein ‚genialer‘ Maigret, aber auch nicht schlecht. Ein bisschen fehlt in Handlung und Dialogen das ‚gewisse Etwas‘. Deshalb auch nur 4 Punkte von mir für diesen Maigret.

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