Georges Simenon Maigret und die kopflose Leiche

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Inhaltsangabe zu „Maigret und die kopflose Leiche“ von Georges Simenon

Ein Märzmorgen am Pariser Saint-Martin-Kanal, Rauhreif auf den Dächern. Der Kanal hat wenig Wasser, es hat lange nicht geregnet. Die Brüder Naud setzen den Motor ihres überladenen Schleppers in Gang. Schlamm wird aufgewirbelt – plötzlich klemmt die Schraube. Was die beiden Brüder dann zutage fördern, ist nicht gerade appetitlich …
Ein Roman über eine geheimnisvolle, eigenwillige Frau."

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    Maigret und die kopflose Leiche

    LEXI

    24. March 2013 um 18:49

    Ein Leichenfund im Kanal Saint-Martin Mitte März ruft Kommissar Jules Maigret auf den Plan. Ein in der Schiffsschraube des Lastkahns „Les deux frères“ verfangener, in Zeitungspapier eingewickelter, Männerarm lässt Maigrets Instinkte erwachen. Er beauftragt den Polizeitaucher Victor Cadet, und nach und nach werden weitere Leichenteile entdeckt. Der fehlende Kopf erschwert jedoch die Identifizierung, und Maigret beginnt zu ermitteln. Sehr rasch stößt er auf die undurchsichtige und verschlossene Bistrowirtin Aline Calas, die einiges zu verheimlichen scheint. Als sich der erste Verdacht erhärtet und klar wird, dass es sich bei der Leiche tatsächlich um Alines Ehemann Omer handelt, verfolgt Maigret mit großer Beharrlichkeit die sich ihm offenbarenden Spuren … Georges Simenon hat diesen Mordfall in gewohnt brillantem Schreibstil zu Papier gebracht und bezaubert mit atmosphärischer Beschreibung des Pariser Umfelds, der intensiven Charakterzeichnungen und einem Protagonisten, der mir mit jedem Kriminalroman sympathischer wird. Der bedächtige, ruhige Ermittler setzt all seine Sinne ein – er arbeitet klug, rationell und hört vor allem auf seinen Instinkt, der ihn nur allzu oft auf die richtige Fährte bringt. Maigret vermittelt dem Leser keine Schwarz-Weiß-Zeichnung seiner handelnden Personen, sondern schafft es mit spielerischer Leichtigkeit sogar noch, Verständnis für sie aufzubringen. Obgleich die Kriminalromane dieses erstklassigen Autors eine eher geringe Seitenanzahl aufweisen, sorgen sie für ein intensives Leseerlebnis der ganz besonderen Art. Die Hardcover-Ausgabe dieses 47. Maigret-Romans weist auf den beiden Innenseiten einen in Farbe gehaltenen Stadtplan von Paris auf, mit dessen Hilfe man sich angesichts der im Roman erwähnten Straßennamen und Wegbeschreibungen orientieren kann. Das obligatorische rote Lesebändchen und die stimmungsvolle, in schwarz-weiß-gehaltene Optik des Covers sorgen für gewohnt edles Aussehen dieser Edition. Interessantes Detail am Rande: ich habe dieses Buch aus insgesamt 76 Bänden ausgewählt und nach Lieferung am 23. März zu lesen begonnen … und durfte auf Seite 16 erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass der Leichenfund, an dem Maigret die Ermittlungen aufnimmt, ebenfalls an einem 23. März stattgefunden hat. Zufall? Intuition? Oder schlichtweg die Bestätigung, dass Simenons Werke exakt zum richtigen Zeitpunkt meiner Krimileidenschaft meinen Weg gekreuzt haben?!  FAZIT: George Simenon hat mir mit diesem Mordfall und dessen Aufklärung durch seinen sympathischen Protagonisten Jules Maigret bereits zum dritten Mal großes Lesevergnügen beschert – 5 Sterne und eine entsprechend große Erwartungshaltung für die nächsten Fälle des französischen Ermittlers.

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  • Rezension zu "Maigret und die kopflose Leiche" von Georges Simenon

    Maigret und die kopflose Leiche

    rkuehne

    31. May 2011 um 11:36

    Solide – das ist das Wort, was diesen Roman am besten beschreibt. Grundsolide Krimiunterhaltung. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Kommissar Maigret ermittelt nach dem Fund mehrerer Leichenteile in einem Kanal im Kneipenmilieu und wird mehr oder weniger zufällig fündig. Das alles ist an sich nicht schlecht, aber eben vor allem mittelmäßig und sehr routiniert. Man merkt, dass Simenon vor allem geschrieben hat um Geld zu verdienen, die große Kunst steckt in diesem Roman nicht drin, die große Spannung leider auch nicht und auf mich hat er leider ein ums andere mal einschläfernd gewirkt. Trotzdem ist das Buch eine schöne Studie aus dem Paris der 50er Jahre, das zumindest macht Freude und sorgt für Interesse. Trotzdem glaub ich nicht, dass ich noch so wahnsinnig viele Maigrets lesen werde. Irgendwie wiederholt sich vieles auf zwar gute, aber eben auch routiniert öde Art und Weise.

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  • Rezension zu "Maigret und die kopflose Leiche" von Georges Simenon

    Maigret und die kopflose Leiche

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2010 um 14:14

    Für mich einer der Besten (wenn nicht der Beste) und spannensten Maigret-Krimis. Habe das Buch in einem durchgelesen und es bekommt von mir definitiv 5 Sterne. Inhalt: Ein Märzmorgen am Pariser Saint-Martin-Kanal, Rauhreif auf den Dächern. Der Kanal hat wenig Wasser, es hat lange nicht geregnet. Die Brüder Naud setzen den Motor ihres überladenen Schleppers in Gang. Schlamm wird aufgewirbelt - plötzlich klemmt die Schraube. Was die beiden Brüder dann zutage fördern, ist nicht gerade appetitlich... Ein Roman über einen merkwürdigen Mord, über Paris und eine geheimnisvolle, eigenwillige Frau.

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