Georges Simenon Maigrets Nacht an der Kreuzung

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Inhaltsangabe zu „Maigrets Nacht an der Kreuzung“ von Georges Simenon

Eine Stimmung wie bei Edgar Allan Poe: Die Beweislast gegen den Dänen ist erdrückend. Dennoch steht der vornehme, wenn auch nicht vornehm gekleidete Mordverdächtige ein 17-stündiges Verhör mit Kommissar Maigret durch und wird schließlich auf freien Fuß gesetzt. Der Tatort, an den ihm Maigret folgt, ist eine einsame Kreuzung unweit von Paris, mit drei Gebäuden: eine Tankstelle, der Neubau eines Versicherungsvertreters und die geheimnisvolle Villa der Drei Witwen, in der der Däne mit seiner schönen Schwester wohnt. Ein Mord ist geschehen, ein zweiter folgt unter Maigrets Augen. Wer ist der Mörder?
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Ich bin immer noch froh, dass ich diese Bücher für mich entdecken durfte!

— Jari

Sehr dicht, fixiert auf wenige Personen, knappe Handlung. Trotzdem hohe Spannung, Eben Kunst.

— juergenalbers

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  • Simenon - Maigrets Nacht an der Kreuzung

    Maigrets Nacht an der Kreuzung

    Jari

    25. February 2017 um 19:12

    Ein weiter Fall für Kommissar Maigret. Und auch dieses Buch hatte alles, was ich an Maigret zu schätzen gelernt habe. Eine düstere Stimmung, ein spannender Fall und ganz viel Stimmung. Von Anfang an habe ich mitgerätselt, was für mich zu einem Krimi einfach dazu gehört. So falsch lag ich übrigens gar nicht! Maigret selbst überrascht mich immer wieder. Er wirkt oft so zurückhaltend, dass ich oft vergesse, dass er auch ganz anders kann. Aber das gehört wohl zu seinem Metier und er macht das richtig gut. Die Geschichten haben allesamt eine angenehme Länge, zögern nichts hinaus und bringen alles auf den Punkt, sorgen aber dennoch für Spannung. Ich bin immer noch froh, dass ich diese Bücher für mich entdecken durfte!

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  • Rezension zu "Maigrets Nacht an der Kreuzung" von Georges Simenon

    Maigrets Nacht an der Kreuzung

    Sokrates

    14. September 2011 um 11:38

    Ein mordverdächtiger Däne hält einem zermürbenden Verhör von Maigret und seinen Kollegen stand und bleibt felsenfest bei seinen Aussagen. Doch irgendwas stimmt da nicht: Maigret meint bereits verbittert, dass es wieder so ein Fall wäre, den man nicht lösen könne und man ihm dafür die Schuld geben würde. Als man den Verdächtigen schließlich doch auf freien Fuß setzen muss, folgt ihm Maigret an eine Kreuzung – und dort wird es spannend... . Ein guter Maigret, mit gut aufgebauter und vor allem überzeugender Spannung. Lesenswert.

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  • Rezension zu "Maigrets Nacht an der Kreuzung" von Georges Simenon

    Maigrets Nacht an der Kreuzung

    DieBuchkolumnistin

    28. February 2010 um 17:19

    Die Nacht an der Kreuzung sind in Wirklichkeit mehrere Nächte, denn Kommissar Maigret will den Hauptverdächtigen in einem Mordfall verfolgen und landet an der sogenannten "Kreuzung der drei Witwen". Dort gibt es eine Autowerkstatt, eine alte Villa, in der der dänische Verdächtige mit seiner Schwester wohnt und ein Haus mit einem spießigen, älteren Ehepaar. Dennoch riecht es hier förmlich nach Verbrechen, irgendetwas stimmt nicht, das sagt Maigret sein Bauchgefühl. Also wartet er mit seinen Kollegen ab, nistet sich ein und geht dem Verdächtigen auf die Nerven, er nimmt ihm die Geduld und die Freiheit und hofft auf ein Ausrasten des Täters. Doch die Sache entwickelt sich anders als erwartet, wirklich unschuldig ist hier keiner... Ein wie immer sehr gut geschriebener Krimi, Simenon hat jedoch in anderen Romanen schon mehr Talent bewiesen. Die Spannung nimmt mit jeder Seite zu und dennoch entwickelt sich Maigrets Persönlichkeit meinem Gefühl nach in diesem Fall nicht richtig. Wer wie ich aber grundsätzlich ein Fan des französischen Meisterermittlers ist, der verzeiht und liebt auch diesen Band!

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