Mein Freund Maigret

von Georges Simenon 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Mein Freund Maigret
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Ein toter Fischer, der mit der Freundschaft zu Maigret prahlt, lässt Maigret auf einer sonnigen Insel im Süden ermitteln.

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Inhaltsangabe zu "Mein Freund Maigret"

Auf Porquerolles wird ein Fischer ermordet. Eigentlich nicht Maigrets Zuständigkeitsbereich. Aber der Mann hat kurz vor seinem Tod behauptet, mit Maigret befreundet zu sein. Kurzerhand reist der Kommissar an die Côte d’Azur. Zu seinem Leidwesen in Begleitung von Inspektor Pyke von Scotland Yard, der mehr über die Methoden seines berühmten französischen Kollegen erfahren will. Maigret würde gerne das Insel- leben genießen, aber die Anwesenheit des Briten mahnt ihn zur Pflicht.
Maigrets 31. Fall spielt auf der Insel Porquerolles an der Côte d’Azur.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783311130314
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:Kampa Verlag
Erscheinungsdatum:04.10.2018
Das aktuelle Hörbuch ist bei Steinbach sprechende Bücher erschienen.

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    aus-erlesens avatar
    aus-erlesenvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Ein toter Fischer, der mit der Freundschaft zu Maigret prahlt, lässt Maigret auf einer sonnigen Insel im Süden ermitteln.
    Mehr als ein Freundschaftsdienst

    Wenn der Chef das eigene Leben übernimmt – Maigret macht diese unangenehme Erfahrung. Sein oberster Dienstherr, der Polizeichef von Paris war kürzlich in London. Der Oberbürgermeister führte ihn voller Stolz durch das Gebäude von Scotland Yard. Und dort schwärmte man förmlich von Maigret, nicht von Sherlock Holmes. Kurzerhand lud der Polizeichef von Paris einen der Beamten nach Paris ein, um die Methoden des berühmten Maigret studieren zu können. Und nun hat Letzter Mr. Pyke an der Backe. Mr. Pyke und unverschämt jugendlich, für einen Dreißig- bis Vierzigjährigen, wie Maigret vermutet. Und so was von korrekt. Und unauffällig. Und fast schon unsichtbar. Maigret fühlt sich unwohl. Auch wegen des dauernden Regens. Da kommt ein Anruf von der Côte d’Azur wie gerufen. Marcel Pacaud, ein Fischer, der in Porquerolles, auf der kleinen Insel vor der französischen Küste lebt, lebte, ist tot. In seinem Boot fand man einen Brief von Maigret. Und am Vorabend hat Pacaud in der Kneipe von seiner Freundschaft mit Maigret geschwärmt. Der Zusammenhang ist nicht allzu weit hergeholt, dennoch sehr poetisch. Ist dieser Fall die willkommene Flucht vor dem wissbegierigen Cop von der Themse? Nein. Mr. Pyke fährt mit Maigret ans Meer, an die Côte, in die Sonne … an den Tatort.
    In dem kleinen Ort kennt jeder jeden. Ab und zu gab es in der Vergangenheit kleine Reibereien, aber ein „richtiges Verbrechen“ wie den Mord an Marcel Pacaud … das ist eine Premiere. Marcel, Maigret dämmert es langsam wieder, war auch kein Kind von Traurigkeit. Mit einer gewissen Ginette, einer Prostituierten, war er vor Jahren auf Beutezug. Sie ging mit den Freiern aufs Zimmer, und er bediente sich schamlos an deren Geldbörse. Entôlage, nennt man das in Maigrets Kreisen. Und Mr. Pyke hat schon etwas gelernt. Marcel wurde auch geschnappt und verurteilt. Und Ginette wurde ihrer Einnahmequelle beraubt. Da sie krank war, Tuberkulose, verbrachte sie eine sehr lange Zeit in einem Sanatorium. Alle bemühten sich redlich um das gefallene Mädchen. Sie las viel. Und als sie geheilt war, suchte sie sich eine neue Stelle. Am Meer. Ganz in der Nähe von Porquerolles, ganz in der Nähe von Marcel. Ach ja, die Kur wurde übrigens mit tatkräftiger Unterstützung eines Mitgliedes der Pariser Polizei vorangetrieben und finanziert.
    Maigret hat sich mittlerweile an seinen Schatten Mr. Pyke gewöhnt. An die Verschlossenheit und den Klüngel an der azurnen Küste kann er sich einfach nicht gewöhnen. Dauertouristen auf Booten, zwielichtige Gestalten, Kunsthandel im Verborgenen – Maigrets Kopf kommt mächtig ins Schwitzen. Die Sonne tut ihr Übriges. Und dass ein Ganove Maigret als Freund bezeichnet, passt ihm überhaupt nicht. Doch im Gegensatz zu Marcel Pacaud wird Maigret die Insel lebend wieder verlassen können…

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