Georges Simenon Schlußlichter

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Inhaltsangabe zu „Schlußlichter“ von Georges Simenon

Fünfzig Millionen Autos, so viele sollen an diesem ersten Septemberwochenende unterwegs sein. In einem von ihnen auch das New Yorker Ehepaar Steve und Nancy. Sie haben ein Haus auf Long Island, viel aufgestaute Wut aufeinander und zwei Kinder, die sie in einem Feriencamp in Maine abholen wollen. Bei einem Zwischenhalt betrinkt sich Steve so sehr, dass Nancy allein per Bus weiterfährt. Als Steve endlich aus der Bar torkelt, sitzt in seinem Wagen ein geflohener Sträfling, Sid. Steve erzählt ihm von Nancy, vor der die meisten Männer sich fürchten, nur Sid nicht.

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  • Georges Simenon | SCHLUSSLICHTER

    Schlußlichter

    Bookster_HRO

    26. September 2017 um 09:21

    INAHLT: Es geht um Steve und Nancy (verheiratet, Anfang dreißig), die sich im Auto von New York aus aufmachen, um ihre Kinder aus einem Feriencamp in Maine abzuholen. Bei den beiden hat sich der triste Alltag schon dermaßen negativ ins Gefühlsleben eingefressen, dass sich Steve nur noch mit jeder Menge Alkohol über Wasser zu halten weiß. Auf halber Strecke kommt es wegen Kleinigkeiten zum handfesten Streit zwischen den beiden. Nancy verlässt Steve und fährt mit dem Bus weiter; Steve gibt sich in einer Highway-Bar ordentlich die Kante. Die Ereignisse spitzen sich zu, als ein entflohener Häftling Steves Zustand zur weiteren Flucht ausnutzt. Aber auch Nancy kommt nicht beim Feriencamp an. Alles steuert auf eine große Tragödie zu … Aber ich will nicht zu viel verraten. FORM: Im Gegensatz zu MONSIEUR HIRE und DIE KATZE ist SCHLUSSLICHTER recht dialoglastig, was das Lesen sehr erleichtert. Man fliegt förmlich über die Seiten, und durch die Gespräche werden die Figuren auch sehr gut beschrieben. Ich fühlte mich gut unterhalten, auch wenn das letzte Viertel fast ZU tragisch war. In einem Buch, das ich im Bus mal so weglesen möchte, habe ich einen solchen Tiefgang gar nicht erwartet, passte irgendwie nicht zum Reiseumfeld. Aber das war mein Fehler, dem Roman gebe ich trotzdem fünf Sterne. FAZIT: Das war bestimmt nicht mein letzter Simenon (ein paar weitere stehen in der Vitrine schon bereit), aber jetzt ist erstmal genug… *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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  • Untypisch, aber gut...

    Schlußlichter

    Creed

    Ein wirklich ungewöhnlicher Roman des Schriftstellers...jedenfalls nach denen zu urteilen, die ich bisher von seinen "romans durs" gelesen habe. Zwar beginnt auch dieser wieder mit einem scharfen, psychologisch ausgefeilten Blick auf zwei Menschen, die in ihrer Ehe aneinander vorbeileben und deren Liebe im Alltag und Beruf erstarrt ist. Sie brechen zu einer Fahrt in ein Sommercamp auf, um ihre Kinder abzuholen. In dieser Nacht kommt es dann zu dramatischen Situationen, die eher in Richtung Kriminalroman ausschlagen, aber letztendlich nur einen auslösenden Faktor darstellen. Denn dieser Roman ist im Grunde die Geschichte einer Ehe und deren Rettung. Anders als in den meisten "Non-Maigret"-Romanen Simenons regiert hier im Laufe des Plots die Hoffnung...ungewohnt für die ansonsten düsteren, ausweglosen Werke des Autors. Desweiteren gelingt Simenon mit dem Charakter seines Protagonisten Stephen Hogan eine exzellente Studie eines angehenden Trinkers, dem nur durch extreme äußere Umstände der Ausbruch aus diesem drohenden Teufelskreis gelingt. Der Autor beschreibt eindringlich und realistisch die schrittweise Annäherung an den Alkoholismus. Das Buch spielt in den USA, wo Simenon knappe 10 Jahre seines Lebens verbracht hat. Vermutlich würde der Plot auch in der französischen Provinz funktionieren; der Roman ist allerdings ein gutes Stück weit ein 'Road-Movie', und von daher ist Amerika als Schauplatz schon sehr günstig gewählt. Letztendlich ist der spezielle Schreibstil Simenons stets erkennbar, unabhängig vom Schauplatz der Erzählung. Fazit: Krimi, Ehedrama, Sozialstudie...Simenons Stärke ist und bleibt ein glaubhafter, emotionaler Plot, der in diesem Fall anders als erwartet zuende geht. Ein gutes, lesenswertes, aber auch recht untypisches Buch des französisch-belgischen Ausnahmeschriftstellers.

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