Georges Simenon Tropenkoller

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Inhaltsangabe zu „Tropenkoller“ von Georges Simenon

Gabun, Westafrika, um 1930: Blutjung und naiv, landet Joseph Timar in Libreville, um im Landesinneren für die zweifelhafte Sacova-Handelsgesellschaft zu arbeiten. Schon am ersten Tag erliegt er – wie schon viele Kolonialbeamte vor ihm – den Reizen von Adèle, der üppigen Wirtin des Hotels Central, die in ihrem schwarzen Seidenkleid wie eine Spinne auf Beute wartet. Dann geschieht ein Mord, und alle schweigen.
Eine faszinierende Ballade von der sexuellen Hörigkeit aus dem tropischen Afrika."

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  • Wunderbare Geschichte, tolle Charaktere, aber...

    Tropenkoller

    JuergenVogel

    16. February 2016 um 19:28

    Das Buch erzählt eine wunderbare Geschichte von Leidenschaft und Verliebtheit. Zugleich geht es um ein Verbrechen, das dem jungen Protagonisten keine Ruhe lässt. Von Anfang an tauchen wir dabei in die Welt des späteren Kolonialismus in Zentralafrika; ganz nebenher, ohne das man das Gefühl erhält, dass es dem Autor letztlich womöglich darum geht. Charaktere und die Geschichte selbst sind meisterhaft beschrieben und geschrieben - Simenon eben! Leider macht es die andauernde Verwendung von aus heutiger Sicht (das Buch wurde 1933 geschrieben) ungewohnten Begriffen wie Neger, Negerinnen, Negerpolizisten etc. teilweise schwierig, den Roman als solches zu genießen. Es gibt nahezu keine Seite wo derartige Begriffe keine Anwendung finden.

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  • Rezension zu "Tropenkoller" von Georges Simenon

    Tropenkoller

    Duffy

    11. March 2012 um 11:08

    Timar kommt nach Gabun/Afrika um eine Stelle anzutreten. Der junge Mann verfällt schon am ersten Tag der Eignerin des Hotels Central, in dem er logiert. Es geschieht ein Mord und das Schweigen der Einwohner führt zu einigen Spekulationen. Ungeachtet dessen folgt Timar Adèle, der Hotelbesitzerin, in den Busch, um dort mit dem Holzabbau Geld zu verdienen. Doch ein Prozess wegen des Mordes ist nicht zu verhindern. Als ein Unschuldiger dafür zur Verantwortung gezogen werden soll, deckt Timar seine im Dunklen erworbenen Kenntnisse darüber auf. Auch in diesem Non-Maigret arbeitet Simenon perfekt mit dem Aufbau von Stimmungen. Die Dichte der afrikanischen Lebensumstände, mit denen die Hauptfigur konfrontiert wird, bestimmt die bedrückende Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Unter dem Strich ist es wieder das Schicksal eines Einzelnen, der am Zwiespalt seiner persönlichen Ansprüche und nicht zuletzt an einer von vornherein aussichtslosen Liebe scheitert. Auch dieser Roman unterstreicht Simenons Meisterschaft, mit einfachen sprachlichen Mitteln Großes zu schaffen.

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  • Rezension zu "Tropenkoller" von Georges Simenon

    Tropenkoller

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. January 2011 um 19:42

    "Tropenkoller" von George Simenon beschreibt das Abenteuer eines jungen Franzosen, der in eine französische Kolonie in Afrika reist und dort leben und arbeiten möchte. Gewohnt und gekonnt beschreibt Simenon einerseits das Leben in einer Kolonie und hier insbesondere das Verhältnis zwischen den einheimischen Afrikanern und den zugezogenen Europäern. Dabei weist er, ohne den moralischen Finger zu deutlich zu erheben, sowohl in seinen Beschreibungen als auch am Handlungsstrang, in dem ein Sündenbock für einen Mord herhalten muss, auf die Unterdrückung der Afrikaner hin, auf die Veränderungen in deren harmonisch wirkendem natürlichen Leben ausgelöst durch die Kolonialisten. Gleichzeitig kämpft der Protagonist mit seiner Akklimatisierung und mit der tragischen, unglücklichen Liebe zu einer zwielichtigen Frau. Der Roman beinhaltet die für Simenon typischen Motive: Verbrechen, Liebe, Tragik, Gewissen und Moral. Leider weist "Tropenkoller" meines Erachtens jedoch auf gelegentliche Längen auf. Faszinierende Momente wechseln sich mit eher passablen Passagen ab.

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  • Rezension zu "Tropenkoller" von Georges Simenon

    Tropenkoller

    Ronek

    07. September 2008 um 19:05

    Die versuchte Charakterstudie kann die Fähigkeiten Simenons allenfalls andeuten. Darüber hinaus aber muss sie scheitern, denn ihr Anliegen, die verzweifelte Suche eines jungen Mannes, der in eine neue, völlig fremdartige Kultur kommt, nach Orientierung, Sicherheit, vielleicht gar Geborgenheit, zu schildern, muss misslingen. So versucht Simenon zwei unvereinbare Dinge zu vereinbaren: Ein kurzes Buch und ausgiebige Beschreibungen von Gefühlen und Örtlichkeiten. Was auf der Strecke bleibt, ja, bleiben muss, sind Sinnanknüpfungen, Spannungsbögen, logische Darstellung der Charakterentwicklungen. Zu viel wird als gegeben vorausgesetzt und schlicht nicht geschildert, sodass sich der Leser sprungartig durch den Dschungel dieses Psychogramms hangeln muss. Das kann er besser.

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