Georgette Heyer

 4 Sterne bei 549 Bewertungen
Autor von Der Page und die Herzogin, Skandal im Ballsaal und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Georgette Heyer

Georgette Heyer wurde am 16. August 1902 in Wimbledon geboren. Ihren ersten Roman „The Black Moth“ veröffentlichte sie schon im Alter von 17 Jahren, zur unterhaltung ihres kranken Bruders. Im Alter von dreiundzwanzig Jahren heiratete sie den Bergbauingenieur Ronald Rougier, benutzte ihren Geburtsnamen aber weiterhin als Pseudonym für ihre Bücher. Bis 1972 veröffentlichte sie 57 Bücher, vor allem historische Liebesromane. Da Georgette Rougier, alias Georgette Heyer, keinen Wert auf Publicity legte, ist über ihr Privatleben nicht viel mehr bekannt. Die Schriftstellerin starb am 5. Juli 1974 in London.

Neue Bücher

Skandal im Ballsaal
 (20)
Neu erschienen am 11.09.2018 als E-Book bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment.
Verführung zur Ehe
 (7)
Neu erschienen am 14.08.2018 als E-Book bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment.

Alle Bücher von Georgette Heyer

Sortieren:
Buchformat:
Georgette HeyerDer Page und die Herzogin
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der Page und die Herzogin
Der Page und die Herzogin
 (24)
Erschienen am 28.03.2017
Georgette HeyerSkandal im Ballsaal
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Skandal im Ballsaal
Skandal im Ballsaal
 (20)
Erschienen am 11.09.2018
Georgette HeyerDamenwahl
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Damenwahl
Damenwahl
 (15)
Erschienen am 28.03.2017
Georgette HeyerPenelope und der Dandy
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Penelope und der Dandy
Penelope und der Dandy
 (14)
Erschienen am 01.05.1998
Georgette HeyerDer schweigsame Gentleman
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der schweigsame Gentleman
Der schweigsame Gentleman
 (13)
Erschienen am 01.06.2005
Georgette HeyerEskapaden
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Eskapaden
Eskapaden
 (13)
Erschienen am 01.07.2003
Georgette HeyerSchritte im Dunkeln
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Schritte im Dunkeln
Schritte im Dunkeln
 (14)
Erschienen am 11.07.2017
Georgette HeyerDie Jungfernfalle
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Jungfernfalle
Die Jungfernfalle
 (14)
Erschienen am 13.04.2010

Neue Rezensionen zu Georgette Heyer

Neu
Cirillas avatar

Rezension zu "Skandal im Ballsaal" von Georgette Heyer

Für Fans des Genres
Cirillavor einem Tag

* Ich habe dieses Buch dankenswerter Weise via NetGalley erhalten *

Georgette Heyer steht schon ewig auf meiner To-Read-Liste, vor allem, weil einer meiner besten Freunde (ja, männlich) ein großer Fan ist. Und da er weiß, dass ich Jane Austen mag, liegt er mir seit Ewigkeiten mit Heyer in den Ohren.
Als Skandal im Ballsaal nun also zur Anfrage verfügbar war, musste ich nicht lange überlegen.

Wir haben hier die Geschichte von Sylvester und Phoebe, die auf keinem guten Fuß miteinander starten.
Er such einfach irgendeine Frau, mit der es sich zumindest aushalten lässt, sie möchte nicht mit einem Mann verheiratet werden, den sie nicht ausstehen kann.
Als Sylvester dann zu Besuch kommt und alle davon ausgehen, dass er Phoebe einen Antrag machen wird, rennt diese Kurzerhand davon - wird aber von Syvester eingeholt.

Bei Büchern wie diesen, finde ich die Charaktere an sich meist spannender als die Story. 
Es ist so interessant zu lesen, wie eine Frau, die 1902 geboren ist, über Männer, Frauen und Liebe schreibt.
Phoebe ist ein unkonventioneller Wildfang mit eigener Meinung und das ist etwas, das (zumindest für uns Lesende) als sympathisch gilt. 
Es werden trotzdem bestimmte "weibliche" Attribute von ihr verlangt, während gleichzeitig "Modepüppchen" und "typische dumme Gänse" im Buch ständig abgewertet werden.
Schwierige Zeiten für Frauen, spannende Charakterisierung durch die Autorin. 
Sylvester ist auf einer Seite sicher anziehend (zumindest ist er reich und sieht gut aus), aber auch das, was wir heute als Muttersöhnchen bezeichnen würden. Er erinnerte mich manchmal ein bisschen an John Thornton aus North & South.
Ich mochte beide Protas und hatte insgesamt viel Spaß dabei, ihre Gespräche zu verfolgen. 

Kritikpunkte habe ich nur zwei eigentlich ganz kleine:
Zum einen sind manche Stellen ein wenig langatmig.
Zum anderen bin ich mit der Übersetzung nicht ganz warm geworden. Der Schreibstil hat mich nicht so richtig angesprochen, die Wortwahl manchmal irritiert und generell hat das alles ein wenig zu der Distanz beigetragen, die in dieser Art Geschichten ja sowieso manchmal ein Problem ist.
Zum Vergleich habe ich Venetia von Heyer, das noch ungelesen und auf englisch auf meinem Kindle lag, ein bisschen quergelesen und bin deshalb auf die Übersetzung als Ursache meiner Probleme gestoßen.
Das Englische hat mich in dem Fall deutlich mehr angesprochen, der Lesefluss war besser. Deshalb bleibe ich für die Zukunft wohl bei der Originalsprache, kann dieses Buch aber dennoch für Fans des Genres empfehlen!

Kommentieren0
12
Teilen
KaterinaFrancescas avatar

Rezension zu "Die bezaubernde Arabella" von Georgette Heyer

Von reichen Erbinnen, Kaminfegerjungen und Hunden mit zweifelhaftem Stammbaum
KaterinaFrancescavor 2 Monaten

In der bescheidenen Landpfarre des Vikars Tallant herrscht Aufruhr! Die schöne Arabella soll von ihrer Patin, Lady Bridleton in die Londoner Gesellschaft eingeführt werden, um eine gute Partie zu machen. Dorch dann passiert ein dummes Missgeschick mit der Folge, dass ganz London glaubt, Arabella sei eine reiche Erbin. Nur der Nonpareil Mr. Beaumaris glaubt dem Schwindel nicht und verfällt dem Charme des mitfühlenden Mädchens.

"Die bezaubernde Arabella" gehört mit zu den amüsantesten Romanen von Georgette Heyer. Zwar rangiert er nicht auf meiner Top 5 Liste, dennoch ist er unterhaltsam. Die von ihrem frommen und etwas weltfremden Vater zu Bescheidenheit und Güte erzogene Arabaella kann im Angesicht der Gleichgültig- und Herzlosigkeit der feinen Gesellschaft ihr Temperament nicht zügeln. So werden versklavte und ausgebeutete Kaminfegerjungen vor ihren barbarischen Herren gerettet, Hunde von zweifelhaftem Stammbaum aufgelesen und Frauen namens Leaky Pek herzlich gedankt. Mr. Beaumaris bleibt von diesen Krisen nicht verschont und sieht sein wohlgeordnetes Leben aus den Fugen geraten. So wird er unfreiwilig zum Herrchen des Hundemischlings, der ihn sogleich zu seinem Abgott erklärt und ihn fortan nicht mehr von der Seite weicht. So wird Ulysses, wie Beaumaris den Hund tauft, zu seinem komischen Gesprächs- bzw. Zuhörpartner.

Heyer schafft es mit gewitzten Formulierungen immer wieder  kleine Lacher beim Lesen zu provozieren. Natürlich sind ihre Romane teils leicht klischeehaft. Andererseits überzeugt sie durch ihre profunde Kenntnis der Epoche und durch ihre gewitzten Dialoge, die sie deutlich von pseudo-histoischen sowie maximal-erotischen Groschenromanen absetzt.

Kommentieren0
1
Teilen
Tintensports avatar

Rezension zu "Der Page und die Herzogin" von Georgette Heyer

Dialoge, die vor Esprit und Humor sprühen. Großartig recherchiert. Noch immer unübertroffen.
Tintensportvor 8 Monaten

Ich war platt, als ich nachlas, dass dieser Historienroman aus der Feder der Urgroßmutter des Genres stammt - Georgette Heyer war Jahrgang 1902!
Man merkt das nur am Fehlen jeglicher Erotikszenen (da sei gewarnt; wer das sucht, wird hier nicht fündig).

Doch was den Esprit (erst solche Schreibkunst verleiht dem Begriff überhaupt Sinn) in den Dialogen betrifft, so ist dieser Roman unübertrefflich zeitlos und noch immer unerreicht.

Mir scheint, dass die Heyer in Sachen Theater bewandert gewesen sein muss. Dass Fernseh-Billigserien und andere die Phantasie korrumpierende (Un-)Sitten unseres Zeitgeistes - auch Mainstream gelobt - noch nicht geboren waren, war wohl der Segen schlechthin für ihr Werk. Ich frage mich, welche Vorbilder sie genutzt haben mag. Recherchen jedenfalls waren ihr kein Fremdwort, wie unsäglich vielen Schreiberinnen, die sich zur Autorin aufzuschwingen bemüßigt fühlen, obwohl sie kaum etwas können. Die Heyer zu lesen und sich in Selbsterkenntnis zu üben wäre da vielleicht der erste Schritt gewesen, bevor man sich an Papier oder Datei vergreift und sich Lesern zumutet.

Schon in der ersten Szene von `der Page und die Herzogin' kann man das Geschehen `life' vor dem geistigen Auge vorbei ziehen `sehen', in einer Plastizität als würde man höhstpersönlich in die Zeit des Ancien Régime verstzt. Man erlebt jeden Bauernmarkt und Ballsaal, Stoffwurf und Gesichtsausdruck in einer Präsenz und Authentizität die ihresgleichen sucht. Das ist ganz großes ... ach was ... das ist Weltspitzen-Tennis (Vorsicht Scherz ... :-) Die Autorin ist in Wimbledon geboren!)

Und dann sofort dieser Auftritt der genialsten Nebenfigur, von der zu lesen ich jemals das Vergnügen hatte: der Herzog von Avon - von Freund wie Feind nicht zufällig Satanas genannt - in seiner adeligen Nonchalance und unverhohlenen Herablassung. Man lacht Brötchen, bei jedem seiner Dialoge, die einem Adeligen seiner Zeit exakt vom Munde geklaubt zu sein scheinen und vor feiner Boshaftigkeit, scheinbarer Geckenhaftigkeit und Lust an der Selbstdarstellung in jeder erdenklichen Facette nur so strotzen und ahnt dennoch - der? Der will nicht bloß spielen!
(Unter anderem scheint Monsieur Avon Jakobit, also Anhänger von Bonnie Prince Charlie (gest. 1788), dem Thronprätendenten und Thronherausforderer zu sein - besser bekannt durch die Serie Outlander - also ein Gegner des Königs von England. Und als solcher war der Herzog wohl in heimlichen Diensten tätig gewesen - in etwa als eine Art James Bond in Rüschen, aber mit Florett und Starallüren).

Weiter bin ich noch nicht gediehen, aber ich rate schon jetzt: LESEN!
Dies ist ein Roman für Leser/innen, die auf Geist und Authentizität, schreiberisches Können, Witz und anständige Recherchen wert legen!

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 207 Bibliotheken

auf 22 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 9 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks