Georgette Heyer April Lady

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Inhaltsangabe zu „April Lady“ von Georgette Heyer

Eine köstliche Ehekomödie voller amüsanter Mißverständnisse§§"Wieder einmal in Geldnöten, Nell?" fragt Lord Cardoss mit sarkastischem Unterton, als seine junge reizende Gattin ihm schuldbewußt eine wahre Sintflut von Mahnungen ihrer Hutmacher und Kleidersalons vorlegt. Hat sie ihn, der sie aufrichtig liebt, etwa wirklich nur wegen seines Reichtums geheiratet, wie man in den vornehmen Kreisen Londons munkelt?§§Lady Nell aber steht ihrem Gatten durchaus nicht gleichgültig gegenüber. Allerdings hat sie sich die Warnungen ihrer Frau Mama, der Lord habe sie nur aus Konvenienzgründen geehelicht und unterhielte nebenher eine Maitresse, so zu Herzen genommen, daß sie sich hütet, ihm ihre wahren Empfindungen zu offenbaren. Wenn er sie mit seinen scheinbar ehrlichen Liebeserklärungen nur nicht immer zum Erröten brächte! Liebt er sie etwa doch? Sie möchte ihm so gern eine vorbildliche Gemahlin sein.§§Der Ruf von Nells für ihren Leichtsinn bekannten Familie macht es ihr jedoch nicht leicht, zumal sie ihrem am Spieltisch vom Pech verfolgten Bruder gegen Cardoss' ausdrückliches Verbot Geld geliehen hat. Als Nell eines Morgens Madame Lavalles höfliches Erinnerungsbillet, man möge doch die gelieferte Hoftoilette aus Chantillyspitzen begleichen, auf ihrem Frühstückstablett vorfindet, scheint die Ehekrise am Grosvenor Square nicht mehr aufzuhalten zu sein ...

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  • Eine Zweckehe?

    April Lady
    KaterinaFrancesca

    KaterinaFrancesca

    18. August 2017 um 11:56

    Seit Giles, der Earl of Cardross,  die siebzehnjährige Lady Helen Irving heiratete, plagen ihn immer mehr Zweifel über die Aufrichtigkeit ihrer Gefühle. Nell, die nie viel Geld zur Verfügung hatte, überzieht ihr großzügiges Nadelgeld hoffnungslos. Verunsichert durch die Ratschläge ihrer Mutter, glaubt sie, dass Giles nur eine Zweckehe einging, während sie ihn liebt, Zusätzlichen Trubel verbreitet Lady Letty, Giles flatterhafte Halbschwester, die sich in einen mittellosen Diplomaten verliebt hat. Um ihre Geldverlegenheiten zu entkommen, wendet sich Nell ratsuchend an ihren Bruder Dystart, der selbst ein verschwenderischer Spieler ist. Und dann verschwindet auch noch das kostbare Cardross Halsband spurlos. Und Giles soll von alledem nichts erfahren!"April Lady" ist einer von Georgette Heyers kürzeren Romanen und eher mittelmäßig. Zwar überzeugt er durch eine ironische und elegante Schreibweise, allerdings ist Helen (Nell) eine relativ naive und hilflose Protagonistin, die ihre Probleme immer zu anderen trägt. Cardross wiederum ist ein, verständlicherweise, leicht verbitterter Mann, der glaubt, seine geliebte Frau hätte ihn nur aus Habsucht geheiratet. Helens Überzeugung, eine Zweckehe zu führen, rührt aus angedeuteten Gesprächen mit ihrer Mutter vor ihrer Hochzeit. Da ihre Mutter jedoch nie als Figur aktiv in Erscheinung tritt, erscheint der Einfluss ihres Rats überspitzt. Die Szenen, in denen Helen und Giles alleine sind, zeigen Helen als verschreckte junge Frau, die sich immer vor einem Tadel fürchtet. Ihre Unfähigkeit, mir ihrem Geld hauszuhalten, erschien mir lächerlich. Gesteigert wird ihre Naivität durch ihre kindliche Liebe zu ihrem Bruder, dessen Schwächen sie nicht zu sehen scheint. Dennoch ist es rührend, wie sehr sich Helen und Giles zugetan sind, auch wenn es wenig glaubhaft ist, dass sie beide keinerlei Ahnung von den Gefühlen des anderen haben sollen. Ein großes Manko dieses Romans sind die mittelmäßigen Nebencharaktere (ich vergleiche es unbewusst immer mit anderen Romanen von G.H.). Von den Nebencharakteren ist vor allem Lady Letty fürchterlich anstrengend. Sie ist flatterhaft, launig und ein unglaublich verzogenes Gör. Hin und wieder tritt bei ihr noch ein Hauch Melodramatik hinzu und wenn sich einen hyserischen Anfall hat, möchte der Leser/die Leserin selbst einen kriegen.Alles in allem ein kurzes Lesevergnügen, das zwar sprachlich überzeugt, dessen Charaktere allerdings noch unausgegoren sind. Für jene, die zum ersten Mal was von G.H. lesen wollen, empfehle ich andere Romane (Lord Sherry, Der Page und die Herzogin, Die Jungfernfalle, Eskapaden). Das sind meiner Meinung nach ein paar ihrer humorvollsten und besten Werke.

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