Georgette Heyer Brautjagd

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Inhaltsangabe zu „Brautjagd“ von Georgette Heyer

Neuausgabe (Quelle:'Flexibler Einband/01.09.1990')

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    Brautjagd

    KaterinaFrancesca

    05. December 2017 um 22:26

    Die Geschwister Prudence und Robert spielen in diesem Roman ein gefährliches Maskenspiel. Als Mr. Peter Merriot verkleidet, wird Pruedence in die Londoner Gesellschaft eingeführt, begleitet von ihrem Bruder in der Rolle der jungen Debütantin Kate Merriot. Auf Wunsch ihres umtriebigen, ränkeschmiedenen Vaters sollen sie in der vorehmen Welt Fuß fassen. Mühelos und mit viel Elan stürzen sich die Geschwister in ihre Rollen, nur den schläfrig blickenden Augen Sir Anthonys scheint nichts zu entgehen. Unterdessen zettelt ihr Vater einen Erbstreit zu, indem er beteuert der verschollene Lord Barham zu sein. "Brautjagd" ist ein kurzweiliger amüsanter Roman von Georgette Heyer, auch wenn er nicht zu meinen Favoriten von ihr gehört. Durch den Rollentausch werden in diesem Roman ausnahmsweise mal konservative Rollen aufgebrochen, sodass Prue typische männliche Domänen besucht und sich dort behauptet. Die Beziehung der Geschiwster ist innig und berührend. Robin hat ein aufbrausendes Temperament und spielt amüsant und kokett die Rolle der kecken Debütantin. Was dem Roman fehlt, ist der Mangel an überzeugenden Nebencharakteren, so hat zum Beispiel Sir Anthony keine nennenswert engen Freunde. Durch dieses Manko sind auch die Dialoge weniger spritzig als in Heyers anderen Werken. Skurril ist der Vater der  Geschwister, der sich zuweilen sehr unsympathisch mit seiner vermeinlichen Überlegenheit brüstet und seine Kinder wie Schachfiguren springen lässt. Sir Anthony schätzt Prue gerade wegen ihrer Unkonventionalität, auch wenn er sich um ihre Sicherheit in ihrer Rolle sorgt. Prue selbst ist der unsteten und unsicheren Lebensweise müde und wünscht sich eine ruhigere Existenz.

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  • Brautjagd

    Brautjagd

    Klusi

    21. May 2013 um 21:42

    Aus diversen, triftigen Gründen nehmen die Geschwister Prudence und Robin einen Tausch der Geschlechterrollen vor. Prudence schlüpft in die Rolle eines jungen Mannes mit Namen Peter Merriott, und Robin tritt in Frauenkleidern als Peters Schwester Kate auf. Die feine Londoner Gesellschaft lässt sich täuschen, und schnell wird das Geschwisterpaar in die erlauchten Kreise aufgenommen, aber dann verliebt sich Prudence in den stattlichen Sir Anthony Fanshawe. Wie gerne würde sie ihm ihr wahres Ich zeigen. Als der Vater des Geschwisterpaars auftaucht und seinen Anspruch auf den Titel „Viscount of Barham“ geltend macht, ist die Verwirrung komplett. Mylord strebt nicht nur nach Höherem, er hat auch einen Plan ausgetüftelt, wie er die gefährdete Existenz seiner Kinder retten und in geordnete Bahnen lenken kann. Ob es ihm gelingt? Georgette Heyer bietet dem Leser hier ein Verwirrspiel der besonderen Art. Bruder und Schwester tauschen die Geschlechterrollen, und es ist sehr verwunderlich, dass sie die Maskerade so lange glaubhaft aufrecht erhalten können. Bald ist eine amüsante Verwechslungskomödie im Gange, die auch einiges von einer Mantel und Degen-Inszenierung hat. Die Verwicklungen, die sich im Lauf der Handlung ergeben, sind phantasievoll geschildert und äußerst amüsant zu lesen.Die elegante Sprache malt farbenprächtige Bilder und passt wunderbar zu der beschriebenen Ära.Es handelt sich um einen klassischen Regency-Roman, mit heiteren und zugleich geschliffenen, geistreichen Dialogen, facettenreichen Protagonisten in stilvoller Umgebung.und zum Teil kuriosen Charakteren. Besonders „Mylord“ wirkt in seiner selbstherrlichen Art ziemlich bizarr. Der alte Herr sprüht nur so vor Ideen und macht es seinen Kindern nicht leicht, an ihn zu glauben.„Brautjagd“ ist ein herrlich romantischer Roman, ein wenig kitschig, ungeheuer dramatisch, herzerfrischend - kurzum: ein echter Heyer, brillant und mit viel Zeitkolorit erzählt.

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