Der Page und die Herzogin

von Georgette Heyer 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Der Page und die Herzogin
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Köstlicher Humor, Dialoge mit Esprit, einzigartige Charaktere, großartig recherchiert - noch immer ein unübertreffliches Original!

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Inhaltsangabe zu "Der Page und die Herzogin"

Paris zur Zeit Louis XV.: Der Herzog von Avon trägt den Spitznamen "Satanas" zurecht, denn er ist für seine Skrupellosigkeit und sein ausschweifendes Leben berüchtigt. Als ihn eines Abends ein Knabe beinahe umrennt, kauft er den jungen Léon kurzerhand seiner Familie ab und macht ihn zu seinem Pagen. In den feinen Pariser Kreisen sorgt dies für großes Aufsehen. Niemand ahnt, dass Avon damit einen raffinierten Rachefeldzug an seinem Erzfeind Graf Henry de Saint-Vire plant, dem Léon verblüffend ähnlich sieht. Doch zum Erstaunen des Herzogs stellt sich heraus, dass Léon eigentlich ein Mädchen ist. Die entzückende Léonie erobert die Pariser Gesellschaft im Sturm und Avon muss feststellen, dass die junge Dame sich nicht so einfach für seine Zwecke einspannen lässt. Und auch er selbst erliegt bald den Reizen des temperamentvollen jungen Mädchens ... In "Der Page und die Herzogin" (im Original: These Old Shades) lässt Georgette Heyer die gute alte Zeit des Ancién Regime wieder aufleben. Die historische Liebeskomödie besticht durch einen humorvollen Ton, fein pointierte Dialoge und einen spannenden Plot, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783732531776
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:398 Seiten
Verlag:beHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum:28.03.2017

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    Tintensports avatar
    Tintensportvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Köstlicher Humor, Dialoge mit Esprit, einzigartige Charaktere, großartig recherchiert - noch immer ein unübertreffliches Original!
    Dialoge, die vor Esprit und Humor sprühen. Großartig recherchiert. Noch immer unübertroffen.

    Ich war platt, als ich nachlas, dass dieser Historienroman aus der Feder der Urgroßmutter des Genres stammt - Georgette Heyer war Jahrgang 1902!
    Man merkt das nur am Fehlen jeglicher Erotikszenen (da sei gewarnt; wer das sucht, wird hier nicht fündig).

    Doch was den Esprit (erst solche Schreibkunst verleiht dem Begriff überhaupt Sinn) in den Dialogen betrifft, so ist dieser Roman unübertrefflich zeitlos und noch immer unerreicht.

    Mir scheint, dass die Heyer in Sachen Theater bewandert gewesen sein muss. Dass Fernseh-Billigserien und andere die Phantasie korrumpierende (Un-)Sitten unseres Zeitgeistes - auch Mainstream gelobt - noch nicht geboren waren, war wohl der Segen schlechthin für ihr Werk. Ich frage mich, welche Vorbilder sie genutzt haben mag. Recherchen jedenfalls waren ihr kein Fremdwort, wie unsäglich vielen Schreiberinnen, die sich zur Autorin aufzuschwingen bemüßigt fühlen, obwohl sie kaum etwas können. Die Heyer zu lesen und sich in Selbsterkenntnis zu üben wäre da vielleicht der erste Schritt gewesen, bevor man sich an Papier oder Datei vergreift und sich Lesern zumutet.

    Schon in der ersten Szene von `der Page und die Herzogin' kann man das Geschehen `life' vor dem geistigen Auge vorbei ziehen `sehen', in einer Plastizität als würde man höhstpersönlich in die Zeit des Ancien Régime verstzt. Man erlebt jeden Bauernmarkt und Ballsaal, Stoffwurf und Gesichtsausdruck in einer Präsenz und Authentizität die ihresgleichen sucht. Das ist ganz großes ... ach was ... das ist Weltspitzen-Tennis (Vorsicht Scherz ... :-) Die Autorin ist in Wimbledon geboren!)

    Und dann sofort dieser Auftritt der genialsten Nebenfigur, von der zu lesen ich jemals das Vergnügen hatte: der Herzog von Avon - von Freund wie Feind nicht zufällig Satanas genannt - in seiner adeligen Nonchalance und unverhohlenen Herablassung. Man lacht Brötchen, bei jedem seiner Dialoge, die einem Adeligen seiner Zeit exakt vom Munde geklaubt zu sein scheinen und vor feiner Boshaftigkeit, scheinbarer Geckenhaftigkeit und Lust an der Selbstdarstellung in jeder erdenklichen Facette nur so strotzen und ahnt dennoch - der? Der will nicht bloß spielen!
    (Unter anderem scheint Monsieur Avon Jakobit, also Anhänger von Bonnie Prince Charlie (gest. 1788), dem Thronprätendenten und Thronherausforderer zu sein - besser bekannt durch die Serie Outlander - also ein Gegner des Königs von England. Und als solcher war der Herzog wohl in heimlichen Diensten tätig gewesen - in etwa als eine Art James Bond in Rüschen, aber mit Florett und Starallüren).

    Weiter bin ich noch nicht gediehen, aber ich rate schon jetzt: LESEN!
    Dies ist ein Roman für Leser/innen, die auf Geist und Authentizität, schreiberisches Können, Witz und anständige Recherchen wert legen!

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