Georgette Heyer Der Page und die Herzogin

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Inhaltsangabe zu „Der Page und die Herzogin“ von Georgette Heyer

Ängstliche veilchenblaue Augen, kurze tizianrote Locken - der schlanke Knabe, der Justin von Avon bei einem Spaziergang durch die Gassen von Paris beinahe umrennt, kommt dem Herzog seltsam vertraut vor. Diese Ähnlichkeit ... Der Junge ist auf der Flucht vor seinem gewalttätigen Bruder, einem Kneipenwirt. Obwohl als kalt und gefühllos verrufen, kommt der Herzog ihm erstaunlicherweise zu Hilfe und macht ihn zu seinem Pagen. Auf den Bällen in Versailles erregt diese neue Kaprice des eigenwilligen Herzogs etliches Aufsehen. Noch weiß der französische Adel nicht, daß Avon auf raffinierte Rache an seinem Todfeind Graf Henry de Saint-Vire sinnt. Dieser wird ganz blaß, als er den zierlichen Léon erstmals zu Gesicht bekommt. Als Avon dann nach einer Reise ins heimatliche London statt mit dem Pagen Léon mit seinem bezaubernden Mündel Léonie in der Pariser Gesellschaft erscheint, wird es Saint-Vire zur Gewißheit, was Avon vorhat. Doch Avon hat nicht mit Léonies Dickkopf gerechnet, die sich nicht so einfach für den Vergeltungsschlag des Herzogs einspannen läßt. Und so wird er selbst Opfer der Reize des temperamentvollen rothaarigen Mädchens.

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  • Rezension zu "Der Page und die Herzogin" von Georgette Heyer

    Der Page und die Herzogin

    Wassermann

    In diesem sehr bewegenden historischen Liebesroman geht es außer um Liebe noch um Rache. Der Herzog von Avon, Justin Alastair kauft in Paris den Waisenknaben Leon von dessen Bruder Jean und macht ihn zu seinen Pagen! Der als kalt und skrupellos bekannte Herzog und der Page mögen sich und man erkennt den Herzog nicht mehr wieder. Doch bald lässt sich nicht mehr verheimlichen das Leon in Wirklichkeit Leonie, ein junges und temperamentvolles Mädchen ist das denn Herzog bedingungslos verehrt. Leonie erobert mit ihrer Anmut und ihrer Lebendigkeit das Herz des Herzogs und niemand kann sich ihrem Charme entziehen. Doch der Herzog von Avon verliert trotz allem seine Rachepläne nicht aus den Augen. Denn mit Leonies Herkunft ist ein dunkles Geheimnis verknüpft, das schließlich dazu führt das Leonie von einen Feind des Herzogs entführt wird. Nun wird es richtig spannend! Kann der Herzog Leonie befreien? Das Buch ist sehr spannend geschrieben und am Ende hat man das Gefühl, gute Freunde zurückzulassen. Besonders Leonie dieses herrliche Original mit ihrem liebenswerten Wesen und etwas frivolen Sprache und den roten Haaren wird man so schnell nicht vergessen!

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  • Rezension zu "Der Page und die Herzogin" von Georgette Heyer

    Der Page und die Herzogin

    Beatrix K.K.

    09. March 2010 um 19:29

    Als ich die Buchdeckel zuschlug, flossen von ganz alleine meine überschäumenden Gefühle in die Feder - äh - Tastatur. Wenn man Romantik liebt und gerne Rezensionen schreibt ist es unausweichlich, sich über dieses Buch mitteilen zu wollen...:-)...ich kann wirklich nicht anders... Von einer lieben Freundin beeinflusst, kaufte ich es und - tauchte in eine mir, bis dahin, völlig neue Welt ein. Georgette Heyer war für mich bislang nur ein Name - das hat sich nun gewaltig geändert. Ich versank in einer der entzückendsten, aufregendsten und vor allem hochromantischten Regency - Geschichten. Ein Feuerwerk an frech-ironisch-witzig-spritzen Dialogen, die den Hauptteil der Geschichte tragen und vorantreiben, ließen mich auf meiner Bank vor Vergnügen kichern und glucksen. Figuren, skizziert in einer peinlichen Schärfe, herrlichen Farbenpracht und brillanter Ironie, brachten die Geschichte, wie einen guten Film vor meinen Augen. Ob nun ,Seine Gnaden', der arrogant-näselnde und mit Spitzenmanschetten wedelnde Herzog Justin von Avon, mit Spitznamen Satans auf der Bildfläche erscheint, oder der kleine hitzköpfige Page Léon mit seinen feuerroten Locken und himmelblauen Augen vertrauensvoll seinen Herrn anblickt, oder der kampfsüchtige Lord Rupert Alastair wieder jemanden durchbohren will - alle Charaktere sind von einzigartigem Charme und außergewöhnlicher Unnachahmlichkeit. Ich persönlich fand ja den ,glattzüngigen Eiszapfen', Herzog Justin von Avon sowas von umwerfend!! Man (Frau-Ich) verliebt sich Widerwillen in den blasierten - äh - Schwerenöter, obwohl man vordergründig keinen Grund dafür zu haben scheint...;D! Was für ein knuddelsüßes Buch - zum Wegschmelzen, Wegträumen, Eingraben und drin Verschwinden! Allein die Sprache ist ein Genuss und zum Hinknien!! Die Geschichte ist hochgradig spannend, äußerst romantisch, elegant und fein, gewürzt mit einer Prise Frivolität, ohne jemals geschmacklos zu sein. Es war mein erster Heyer Roman, aber ganz sicher nicht mein letzter! Das Buch ist ein einziger feinsinniger Genuss!!

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