Der schwarze Falter

von Georgette Heyer 
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Der schwarze Falter
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Georgette Heyers literarisches Debüt.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423208253
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:366 Seiten
Verlag:dtv
Erscheinungsdatum:01.09.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    KaterinaFrancescas avatar
    KaterinaFrancescavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Georgette Heyers literarisches Debüt.
    Ein verruchter Herzog, eine entführte Jungfrau und ein Retter.

    Seit Lord John Castares, ältester Sohn des Earl of Wyncham, vor 6 Jahren für seinen Bruder Richard gelogen und sich so der Falschspielerei bezichtigt hatte, führt er ein umtriebiges Dasein als Straßenräuber und Glücksspieler. Als er eines Nachts die Entführung der jungen Miss Diana Beauleigh durch den "schwarzen Falter", den berüchtigten Herzog von Andover, vereitelt, wird er verwundet und verliebt sich während seiner Genesung in Diana. Doch hindert ihn sein zerstörter Ruf, sich ihr zu erklären. Unterdessen leidet Richard an Gewissensbissen, weil sich sein Bruder für ihn opferte, damit Richard die schöne Lady Lavinia (Andovers Schwester) heiraten konnte. Doch wie alle Andovers ist Lavinia verschwendungssüchtig und in der Ehe kriselt es. Andover hingegen ist entschlossen, Diana zum Altar zu führen- mit Gewalt, wenn nötig.

    "Der schwarze Falter" (1921) ist Georgette Heyers erster Roman, indem zahlreiche Figuren auftauchen, die sich teilweise auch in späteren Romanen finden. Ich war von dem Roman positiv überrascht, da ich einige gemischte Rezensionen gelesen hatte. Gerade die Figur Johns, des zu Unrecht in Ungnade gefallenen Lords, der sich als Straßenräuber durchschlägt und trotz der Vorgeschichte weiter in unverbrüchlicher Liebe zu seinem kleinen Bruder steht, fand ich sehr symphatisch. Aber auch die Beziehung zw. Lavinia und Richard nimmt einen großen Raum ein. Die Beziehung hat mich rätseln lassen, da ich nicht wirklich durchschauen konnte, ob Lavinia Richards Gefühle erwidert oder ob er nur Mittel zum Zweck ist.  Meistens wollte ich sie beim Lesen einfach nur schütteln, da sie sich schrecklich selbstsüchtig verhielt. Die Dynamik zwischen den Andover Geschwistern (der Herzog und Lavinia haben noch zwei verschwenderische Brüder) ist sehr interessanrt, da sie alle chronisch pleite sind und den gutmütigen Richard schröpfen, von dem ich zeitweise sehr genervt war, da er sich alles gefallen lässt. Die Nebencharaktere des Romans fand ich besonders bereichernd, da sie humorvoll und loyal sind (z.B. Johns bester Freund O´Hara und dessen Frau, die beide total verliebt sind und sich für Johns Glück einsetzen). Die Sprache der jungen Heyer steht ihren späteren Werken in nichts nach, elegant beschreibt sie die Zeit des Rokoko und spart auch nicht an der Ironie ihrer Figuren.
    Vielleicht nicht unter meinen absoluten Heyer-Favoriten, aber trotzdem lesenswert.

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    HappyEnd
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
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