Georgette Heyer Die Jungfernfalle

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Inhaltsangabe zu „Die Jungfernfalle“ von Georgette Heyer

Gefährliche Versuchungen, zweifelhafte Freier und einen schurkischen Entführer – das alles lernt Judith Taverner, die junge Aristokratin vom Land sehr schnell kennen, als sie sich mit ihrem Bruder lebenshungrig in das Londoner Gewimmel stürzt. Doch die Stadt des Luxus und der Moden, der exquisiten Feste und reichen Dandys hat nicht nur fragwürdige Abenteuer, sondern auch ein handfestes Problem zu bieten: Aufgrund eines testamentarischen Schreibfehlers wurde der undurchsichtige Earl of Worth zu Judiths Vormund bestellt. Und der ist nicht zimperlich bei der Zähmung widerspenstiger Mündel. Im graziösen Spiel der Liebe zeichnet Georgette Heyer reizvoll und treffend die Gefahren und Erfahrungen des Reifens.

Hat mir sehr gefallen.

— Shibafiziert
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  • Die temperamentvolle Erbin und ihr ungeliebter Vormund

    Die Jungfernfalle
    KaterinaFrancesca

    KaterinaFrancesca

    07. August 2017 um 19:36

    Judith Tavener, Erbin eines stattlichen Vermögens von 80.000 Pfund, reist nach dem Tod ihres einsiedlerischen Vaters gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Sir Peregrine nach London, um die Saison zu genießen. Doch zuvor wollen sie sich bei ihrem neuen Vormund, Lord Worth, melden, um ihn von ihren Plänen zu berichten. Allerdings steht die erste Begegung zwsichen Judith und ihrem Vormund unter keinem guten Stern, was zu zahlreichen Streitereien und Unstimmigkeiten führt,  wobei der Earl seine Zustimmung zu einer Ehe Judiths für die Dauer seiner Vormundschaft ablehtn. In London mischt Judith unter den Augen ihrer kostspieligen Anstandsdame Mrs. Scattergood die Gesellschaft mit ihrem unkonventionellen Wesen auf. Unterdessen vertieft sich die Bekanntschaft zu ihrem Cousin Mr. Tavener stetig. Doch dann entgeht Peregrine mehrmals nur knapp einem Unglück. Hat es jemand auf Judiths Vermögen abgesehen, welches sich durch ein Ableben Peregrines nur noch vergrößern würde?Ob ein Heyer-Roman zu meinen Favoriten zählt, messe ich immer daran, ob ich ihn mehrmals gelesen habe. "Die Jungernfalle" habe ich trotz kleinerer Schwächen einige Male gelesen und sehr genossen. Die Sprache ist wie immer elegant und bindet Beschreibungen (von Kleidern, Natur) kurz und bündig mit ein.Auch wartet der Roman mit vielen berühmten Angehörigen der britischen Aristrokratie auf, die es wirklich gab: Mr. Brummel, den Prinz Regenten, Lord Byron... (ob die Charaktere historisch sind, sei mal dahin gestellt). Sir Peregrine stellt authentisch den neunzehnjährigen jungen Mann dar, der zum ersten Mal die große Stadt kennenlernt und hin und wieder übermütig wird. Judith ist kein zahmes Kätzchen, sondern hat viel Temperament und ist teilweise impulsiv. Daher reagiert sie oft sehr aufbrausend auf die Neckereien Worths. Leichte Schwächen des Romans sind einerseits die weniger spritzigen Dialoge und die nicht ganz so schillernden Nebenfiguren. Zwar sind Mr. Brummel und Peregrine sympathische Figuren, allerdings gibt es weniger lustige Szenen als sonst. Dennoch gibt es ein paar Schmunzler. Die Themen Boxen und Schnupftabak/dosen (welche Worth sammelt) finde ich eher uninteressant, ebenso wie das Dandytum. Insgesamt sind Judith und Worth jedoch ein süßes Paar, wobei sie von ihm deutlich bevormundet wird. Jedoch muss man Worth einfach sympathisch finden, da er aus lauteren Motiven heraus handelt.(Wer ein Wenig mehr von dem Paar lesen will, sollte sich "Barbara und die Schlacht von Waterloo" vornehmen, dort kommen auch Mary und Vidal aus Eskapaden am Rande vor.)

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  • Von Dandys und Mördern

    Die Jungfernfalle
    sKnaerzle

    sKnaerzle

    18. November 2015 um 00:15

    Der Roman braucht einige Zeit, bis die Handlung richtig einsetzt. Zuvor schildert Georgette Heyer die Londoner Gesellschaft und insbesondere die Dandys, bis hin zu den königlichen Brüdern. Dabei werden einige ganz lustige Anekdoten erzählt, das meiste ist aber doch nur Namedropping und es wird auf die Dauer etwas langweilig. Trotzdem kommt man nicht umhin, die Methoden zu bewundern, mit denen Lord Worth seine lebhaften Mündel erzieht. Er scheint von davon überzeugt, dass es im Umgang mit Kindern schon falsch ist, wenn man dafür aufstehen muss, was bedeutet, das er nur sehr höflich und zurückhaltend tadelt, aber sein Mündel Perry ist anschließend jedesmal sehr geknickt und seine Schwester Judith richtig wütend. Dabei kommt es zu einigen ganz hübschen Dialogen, die beim zweiten Mal lesen sogar noch besser sind. Zur Handlung tragen außerdem bei der fröhliche Captain Audley, verschiedene Boxer und Pferdeknechte und ein verliebter Vetter, der am Ende... aber ich will nicht spoilern. Eine Krimihandlung gibt es übrigens auch noch, aber die sört nicht weiter. Alles in allem ist es ein typischer Georgette Heyer - hervorragend recherchiert, spritzige Dialoge und interessante Charaktere. Man ist gut unterhalten, jedenfalls wenn man das erste Viertel hinter sich hat.

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  • Rezension zu "Die Jungfernfalle" von Georgette Heyer

    Die Jungfernfalle
    buffy9004

    buffy9004

    06. February 2011 um 17:12

    Nach dem Tod ihres Vaters sind die Geschwister Judith und Peregrine Taverner auf dem Weg zu ihrem Vormund und Vermögensverwalter, welchen sie noch nie zuvor gesehen haben und nur namentlich aus dem Testament ihres Vaters kennen. Bei dieser Gelegenheit möchten sie sich in London niederlassen und in die Gesellschaft eingeführt werden. Auf dem Weg dorthin machen sie allerlei Bekanntschaften - erfreulicher und ebenso unerfreulicher Art. Perry, der jüngere und temperamentvollere Bruder Judith's, ist sehr aufbrausend und legt sich gerne mit anderen an. In einer Stadt findet ein großer Boxkampf statt, den Perry sich nicht entgehen lassen will. Die Gemüter kochen teilweise über. So gerät er mit einem Mann aneinander, den auch seine Schwester von Beginn an nicht ausstehen kann. Endlich in London angekommen machen die Geschwister eine erschreckende Entdeckung - der unausstehliche Mann, den sie kennenlernten, ist kein geringerer als ihr Vormund Lord Worth. Durch einen winzigen Schreibfehler wurde nicht dessen Vater zum Vormund erklärt, sondern der Sohn. Dies sorgt für enormen Diskussionsstoff sowie allerlei Missverständnisse und zuletzt für eine gewisse Prise an aufkeimenden Gefühlen. Nun, wo beginne ich mit meiner Meinung? Das Cover versprach so viel - der Inhalt war daher extrem enttäuschend. Vorweg möchte ich sagen, dass ich gewiss weitere Bücher dieser Reihe lesen werde und dies aus folgenden Gründen: 1. Die Cover bzw. Bücher sind wunderschön gestaltet. 2. Die Autorin hat nur 3 Bücher dieser Reihe geschrieben, die anderen sind von weiteren Autoren - d.h. ich werde jeden ausprobieren. Seitenweise quälte ich mich durch die Lektüre. Das lag unter anderem an den ewigen Beschreibungen der Umgebung, Natur, Menschen und Kleidungen. Natürlich ist es schön eine nähere Vertrautheit zu der Szenerie zu entwickeln, dennoch kann man es auch übertreiben. Von Beginn an wurde ich auch mit dem Schreibstil der Autorin an sich nicht warm. Die Personen wurden mir nicht in dem Sinne näher gebracht, wie ich es mir gewünscht hätte. Am Ende des Buches war ich nicht enttäuscht, dass es zu Ende war (eher das Gegenteil) und ich empfand auch sonst nichts mit den Charakteren. Irgendwo waren sie viel zu glatt. Auch stellte ich mir nach der Beschreibung eines schönen Liebesroman des englischen Adels vor - aber wo waren die Emotionen? 2 Küsse - die in wenigen Sätzen abgewickelt wurden, mehr gab es nicht. Einige Floskeln, aber keine Leidenschaft. Keine Stelle an der ich seufzen würde oder mitfieberte. Lediglich zum Schluss war die Geschichte etwas besser, aber das konnte es für mich nicht mehr retten. Alles in allem kein schöner Zeitvertreib und auch nichts fürs Herz (jedenfalls nichts für meines, welches nach Gefühlen lechzte). Ein gewisses Potential steckte in der Geschichte, aber es wurde auf keinste Weise ausgeschöpft. Ich fand es daher äußerst schade.

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