Georgette Heyer Die drei Ehen der Grand Sophy

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Inhaltsangabe zu „Die drei Ehen der Grand Sophy“ von Georgette Heyer

Sophy ist eine gescheite junge, vorurteilsfreie Dame, die sich keck über die ungeschriebenen Gesetze der feudalen Gesellschaft hinwegsetzt, sich in alles einmischt und unentwegt Verwirrung stiftet.

Absolut lesenswert und entzückend

— Bokaormur
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  • Selbstbewusst, energiegeladen und unkonventionell

    Die drei Ehen der Grand Sophy
    KaterinaFrancesca

    KaterinaFrancesca

    24. August 2017 um 09:03

    Als Sir Horace, Diplomat im Dienste seiner Majestät, nach Brasilien muss, lässt er seine Tochter Sophy in der Obhut seiner Schwester Lady Ombersley zurück. Charles Rivenhall, ältester Sohn des Hauses, ahnt Böses. Denn Sophy, in zahlreichen europäischen Großstädten aufgewachsen, ist keck und unkonventionell. Unterdessen trägt Charles die Last des durch seinen Vater hochverschuldeten Familienbesitzes und hat sich daher mit der untadeligen aber rigiden Miss Wraxton verlobt, die stets versucht, Charles Familienmitglieder zu zügeln.  Cecilia, Charles Schwester, ist unsterblich in einen mittellosen Poeten verliebt, soll aber auf Wunsch ihrer Familie den ehrbaren Lord Charlbury heiraten. Sophy stürzt sich auf die Aufgabe, die Probleme der Familie zu lösen. "Die drei Ehen der Grand Sophy" ist unzweifelhaft einer der besten Romane von G.H. Dies liegt besonders an der lebhaften und tatkräftigen Heldin des Romans. Sophy ist wahrscheinlich die emanzipierteste Frauenfigur Heyers. Sie scheut keine Gefahr, ist selbstbewusst und hat nichts übrig für Anstandregeln. Ein komischer Charakter ist ihr Vater, den sie nur Sir Horace nennt und der von der Erziehung von Töchtern so gar keine Ahnung hat. Sophy erledigt für ihn zahlreiche Verwaltungsaufgaben, die ihm nur lästig fallen und steht seinem herumziehenden Haushalt als Dame vor. Ein scharfer Kontrast zu Sophys Unkonventionalität ist Eugenia Wraxton, Charles Verlobte, die sich für den Inbegriff guter Erziehung hält und den Omberleys zuwider ist.  Anmaßend mischt sie sich in die Angelegenheiten der Geschwister ihres Verlobten und petzt Charles alle vermeintlichen Vergehen, was diesem an ihrem Charakter allmählich zweifeln lässt und die Beziehung zu seinen Geschwistern gefährdet. Die Zwiegespräche zwischen den Verlobten führen zu einigen Lachern beim Lesen.  Cecilia ist ein sanftes Mädchen, das von ihrem Bruder und Vater zu einer Ehe mit dem in sie verliebten Lord Charlbury gedrängt wird. In Sophy findet sie eine geeignete Verbündete, die Charles rigoros die Sinnlosigkeit seiner Tyrannei vor Augen führt. Cecilias Poet ist für den Leser eine echte Qual, da er stets, der Welt entrückt, Verse vor sich hin zitiert. Ein weiterer grotesker Charakter ist die spanische Lady Sancia, die mit Sir Horace verlobt und viel zu faul ist, sich Anstrengungen auszusetzen. Charles und Sophy sind ein temperamentvolles Paar. Nur braucht Charles sehr lange, um sich Eugenias schlechten Charakter klar zu machen.  Durch Sophys Tatendrang und Geschäftigkeit wird es nie langweilig. Mühelos wird sie mit aufdringlichen Freiern, häuslichen Krisen und den übelsten Gaunern fertig. Den einen Stern Abzug gibt es vor allem, da mir die Szenen mit Charles und Sophy gefehlt haben. Ihre Gefühle füreinander werden praktisch kaum thematisiert, da Charles vollauf beschäftigt ist, sie zu maßregeln und sich über ihr Verhalten aufzuregen. Zwar merkt man, dass er sie gern hat, aber auch bei Sophy fehlen überzeugende Anzeichen echter Verliebtheit.

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