Georgette Heyer Die galante Entführung

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Inhaltsangabe zu „Die galante Entführung“ von Georgette Heyer

Nichte und Tante - Neffe und Onkel: Wer wird von wem entführt werden? Ein weiterer heiterer Regency-Roman der Altmeisterin des Genres. Dann stimmen die Gerüchte also doch, die ihr in London zu Ohren gekommen sind! Als Abby Wendover nach einem mehrwöchigen Verwandtenbesuch in den vornehmen Badeort Bath zurückkehrt, muß sie entsetzt feststellen, daß ihre reizende Nichte Fanny von dem attraktiven Taugenichts Stacy Calverleigh umworben wird. Er steht in dem Ruf, es nur auf die beträchtliche Mitgift ihres geliebten Ziehkindes abgesehen zu haben und vor keiner Untat zurückzuschrecken, weshalb die kluge Tante nun alle Hände voll zu tun hat, die verliebte Fanny vor Unheil zu bewahren. Da taucht, aus Indien kommend und skandalumwittert, Stacys einziger Onkel auf, das schwarze Schaf der Calverleighs. Gewiß, Manieren und Garderobe dieses Mann von Welt sind nicht gerade der dernier cri, denn von feinen Sitten hält er nicht viel, und das Amüsement der vornehmen Gesellschaft langweilt ihn zu Tode, doch umgibt ihn eine geheimnisvolle Aura, die Abby fasziniert, obwohl sie sich von Anfang an gegen die zarten Gefühle wehrt, die er in ihr zu wecken versteht. Wird er ihr helfen, die Pläne seines windigen Neffen zu durchkreuzen, oder verfolgt er etwa ähnliche Ziele?

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  • Rezension zu "Die galante Entführung" von Georgette Heyer

    Die galante Entführung
    Beatrix K.K.

    Beatrix K.K.

    09. March 2010 um 19:35

    Charmant und galant ist diese reizende Geschichte von der großen Lady des Regency-Liebesromenes. Wie in sämtlichen ihrer Bücher zaubert sie auch hier mit erfahrener Hand allerhand schrullige sowie liebenswerte Figuren und lässt sie miteinander agieren. Diesmal spielt die Handlung im noblen Bath, dem vornehmen Badeort des englischen Biedermeier. Als die 28 jährige Abigail Wendover nach einer längeren Reise zurückkehrt, muss sie entsetzt feststellen, dass ihre reizende Nichte Fanny von dem attraktiven Stacy Calverleigh intensiv umgarnt wird. Der Ruf, ein elender Mitgiftjäger und nur nach dem Erbe des hübschen 17 jährigen Mädchens her zu sein, haftet allerding sehr unangenehm an seinen Fersen. Dies verursacht einigen Aufruhr unter den beiden verantwortlichen Tanten, Abby und der wesentlich älteren hypochondrischen Selina. Abby hat alle Hände voll zu tun, um die bis über beide Ohren verliebte Nichte Fanny vor Unheil zu bewahren. Da taucht aus Indien kommend und skandalumwittert, Stacys einziger Onkel auf. Als ,schwarzes Schaf` (so auch der Englische Originaltitel) der Calverleighs zeigt er weder geschliffene Manieren, noch ist seine Garderobe der ,dernier cri` eines Mannes von Welt und auch von den so peinlich gehüteten feinen Sitten und dem Amüsement der feinen Gesellschaft hält er verteufelt wenig. Geheimnisvoll, voller ironischem Witz und peinlich leger beginnt er Abbys Abwehr gegen ihn zu schmelzen... "...Meine hübsche Unschuld", sagte er mit gütigen, leicht spöttischen Stimme, "hat Ihnen denn nie jemand erzählt, dass ich der Mann war, der mit der Mutter Ihrer Nichte Fanny durchbrannte?" Es dauerte eine volle Minute, bis Abby ihre wirren Gedanken genügend ordnen konnte, um etwas erwidern zu können: "Dann habe ich also recht gehabt! Und Sie waren es!" Mit allem Anschein des Vergnügens erwiderte er sofort: "Solange ich nicht weiß, was dieses ,es` bedeutet, halte ich mich mit meiner Verteidigung zurück." "Die Leiche im Keller! Nur habe ich Selina gesagt, es würde sich herausstellen, dass es sich höchstens um die einer Maus handelt!" "Da haben Sie sich geirrt! Im äußersten Fall ist ,es` ein schwarzes Schaf, sicher nicht eine Maus." "Nein, wirklich! Wie - wie schrecklich!" meinte Abby und versuchte mit Mühe ihr Kichern zu unterdrücken, Aber wie - wann - oh bitte, erzählen Sie es mir doch!"..." Auch diese Geschichte ist wieder - typisch Georgette Heyer - äußerst amüsant und zauberhaft charmant. Wieder sind die geschliffenen und humorvollen Dialoge die Würze der Geschichte - darin ist sie ebenfalls eine Meisterin. Schwer kann frau /man sich von dem Buch lösen und man liest sehr gespannt bis zum ungeheyerlich galanten Ende....

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