Georgette Heyer Venetia und der Wüstling

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Inhaltsangabe zu „Venetia und der Wüstling“ von Georgette Heyer

Das Regency, eine Zeit, die freie Sitten mit Grazie zu verbinden wusste! In "Venetia und der Wüstling" wird die Seite der Grazie ganz sicher von der klugen 25-jährigen Venetia Lanyon vertreten. Früh zur Waise geworden, muss sie sich nicht nur um ihren verkrüppelten Bruder Aubrey und das Familienanwesen kümmern, sondern sich ferner gegen den spröden Edward Yardley sowie manch anderen Anbeter zur Wehr setzen. Denn wie es so ist bei einer unschuldsvollen Dame von Welt: Geheiratet wird nur aus Liebe. Und der verfällt sie, als sie zufällig ihren Nachbarn Lord Damerel kennen lernt - freizügig, charmant und ein mustergültiger Vertreter der freien Sitten. Venetia will dem attraktiven Wüstling nicht verfallen, aber da ist es schon zu spät …

Leichte Lektüre, um in den guten alten Zeiten zu schwelgen

— Damarel

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    Venetia und der Wüstling

    KaterinaFrancesca

    30. August 2017 um 18:06

    Die fünfundzwanzigjährige Venetia Lanyon lebt ein ereignisloses Leben an der Seite ihres intelligenten kleinen Bruders Aubrey, der durch ein gelähmtes Bein eingeschränkt ist. Da taucht der ruchlose Lord Damerel in Yorkshire auf seinem Gut auf. Als er vor 15 Jahren mit einer verheirateten Frau durchbrannte, vertieß ihn seine Familie. Während zwischen Damerel und Venetia eine innige Freundschaft heranwächst, versuchen aufdringliche, wohlmeinende Verwandte und Rivalen, die Verbindung zu verhindern. Einer von Georgette Heyers besten Romane, der durch die Offenherzigkeit seiner Sprache und das Fehlen von Geziertheit hevorsticht. Lord Damerel und Venetia plaudern ungezwungen über seine früheren Mätressen und gefeierte Orgien. Venetia ist eine sympathische Protagonistin, die durch Charme, Klugheit und ihre vorurteilslose Art überzeugt. Historisch akkurat und mit ironischem Witz nimmt die Liebe zwischen Beiden im beschaulichen Yorkshire seinen Anfang  und spielt weniger in der vornehmen Londoner Gesellschaft. Damerel ist ein Lebemann mit einer ereignisreichen Vergangenheit, der Venetias Ruf zu schützen versucht. Besonders die Beziehung zwischen den Protagonisten wirkt sehr authentisch, da sie viel Zeit miteinander verbringen und über allerlei Themen debattieren können. Einen kleinen Minupunkt stellen für mich die zum Teil nervigen und aufdringlichen Nebencharaktere dar. Besonders Edward Yardley, der stur darauf beharrt, Venetia zu heiraten und sich anmaßt, ihr diverse Vorschriften machen zu wollen, strapaziert die Geduld der Leser doch sehr arg. Auch Mrs. Scorrier, Schwiegermutter von Venetias Bruder Conway ist eine echte Zerreisprobe, aber ihre Anwesenheit sorgt immerhin für amüsante häusliche Krisen und Streitigkeiten, die von Venetia wieder entwirrt werden müssen. Aubrey wird von Damerel unter seine Fittiche genommen, der viel Geduld mit den Launen und Eigenheiten eines jungen Mannes hat, da sich seiner eigenen Jugend erinnert. Die Erklärung, weshalb Venetias Verwandte so vehement eine Verbindung mit Damerel verhindern wollen, fand ich eher unglaubwürdig.

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  • Venetia und ihr Wüstling

    Venetia und der Wüstling

    Damarel

    19. January 2016 um 13:55

    Dass Venetia Lanyon als Mitglied der besseren Gesellschaft mit 25 immer noch unverheiratet ist, liegt nicht an ihrem Aussehen, das ist nämlich blendend, oder ihrem Charakter, der ist über jeden Zweifel erhaben, sondern an ihrem diktatorischen Vater. Dank ihm hat die junge Dame noch nie die Grafschaft Yorkshire verlassen und was dort an heiratsfähigen jungen Männer herumläuft, sagt ihr gar nicht zu. Bis sie eines Tages dem weithin bekannten Wüstling und Frauenhelden Lord Damerel begegnet. Der führt sich auf eine ziemlich fragwürdige Art und Weise bei ihr ein, doch ist ihr bald verfallen. Und auch Venetia wird noch feststellen, dass der wüste Lord Qualitäten hat, die über sein Skandalpotenzial hinausgehen. Erst recht, als er sich weigert, sie zu heiraten, um ihren Ruf zu schützen. Doch als plötzlich eine totgeglaubte Verwandte auftaucht, ergibt sich die Möglichkeit, Damerel doch noch mit einer List zu ihrem gemeinsamen Glück zu zwingen. "Venetia" ist ein locker-leichter Liebesroman im historischen Setting, der mit sympathischen Helden und einem guten Schuss Humor gewürzt ist. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass Georgette Heyer eine zweite Jane Austen war, dafür fehlen den Geschichten der Tiefgang und die spitzfindigen Gesellschaftsbeobachtungen, aber amüsant ist die Geschichte allemal und meiner Meinung nach Georgette Heyers bestes Buch. Der Schreibstil ist der Zeit, in der das Buch spielt, angepasst ohne unverständlich zu sein und leicht und beschwingt. Auch wenn sich die Autorin manchmal in zu weitschweifigen Beschreibungen von Möbeln, Kleidern, Frisuren oder Sonstigem verliert. Der Handlung macht Spaß, wirkt zum Schluss aber ein wenig übertrieben und der Part, der in London spielt unnötig aufgepfropft. Dadurch hatte das Buch für mich zum Ende hin die ein oder andere Länge. Gute Unterhaltung für einen verregneten Nachmittag ist es aber allemal.

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