Gerður Kristný

 3.1 Sterne bei 31 Bewertungen

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Die grüne Bluse meiner Schwester

Die grüne Bluse meiner Schwester

 (24)
Erschienen am 11.11.2013
Die letzte Nacht des Jahres

Die letzte Nacht des Jahres

 (7)
Erschienen am 03.08.2011

Neue Rezensionen zu Gerður Kristný

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Der_Buchdraches avatar

Rezension zu "Die letzte Nacht des Jahres" von Gerður Kristný

Nichts Besonderes
Der_Buchdrachevor 8 Monaten

Ich wollte eigentlich nach etwas ganz anderem in der Bibo suchen, und dann stand da dieses kleine Büchlein. Ich dachte mir, ein Blick hinein kann nicht schaden. Es war immerhin auch eine schnelle Lesesesion noch am selben Abend, wenn auch nichts besonderes. Und schnell vor alle auch deswegen, weil die Autorin förmlich hindurchprescht. Die Protagonistin hat scheinbar keine Emotionen, und die Handlung selbst ist über weite Teile des Buches ziemlich ungruselig und ausgesprochen alltäglich. Meist geht es eher um ihren Schulalltag, gelegentlich kommt auch mal der kranke Vater zur Sprache, die Protagonistin selbst ist aber eine ziemlich miese Tochter und denkt lieber darüber nach, wie sie Anschluss an die neue Klasse bekommt, statt ihren im Koma liegenden Vater mal zu besuchen. Die immer mal wieder thematisierte Spanische Grippe ist eher ein lustiges Gimmick am Rande, das keine weitere Funktion hat als da zu sein, und der Plottwist ist ausgesprochen vorhersehbar und ebenso ungruselig. Immerhin ist das Ende ganz nett und nimmt auf eine nur nebenbei erwähnte Legende Bezug.

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Giselle74s avatar

Rezension zu "Die grüne Bluse meiner Schwester" von Gerður Kristný

Belanglos
Giselle74vor einem Jahr

Fridas Vater ist gestorben und mit ihm die einzige Person in der Familie, die Frida wirklich etwas bedeutet. Die Trauer führt zu einem Umbruch in ihrem Leben. Sie kündigt den Job als Verkäuferin und wird Journalistin für ein "Käseblatt"...
Nach und nach liest man Bruchteile aus Fridas Vergangenheit, man erfährt von der Tablettensucht der Mutter, den Wutanfällen des Vaters und von Fridas Sucht nach einer heilen Welt. Außerdem berichtet sie über ihr Leben in der schreibenden Zunft.
Gerdur Kristny beschreibt eher lakonisch, sehr ruhig und durchaus mit Humor den Lebensweg einer Mittzwanzigerin in Island. Melancholie klingt durch, Alltagszwänge und Zukunftsfragen. Das Ganze wirkt wie ein willkürlich ausgesuchter Ausschnitt. Es hätte auch ein Zeitraum zehn Jahre später sein können oder drei Jahre früher. Auf mich wirkt dieser Roman zwar gut lesbar, aber leider auch ziemlich belanglos. In der Redaktion passiert nicht viel Spannendes, Familienzwiste bringen keinerlei Änderungen im Alltagstrott, Frida setzt sich nirgends durch, hat keine größeren Zukunftspläne, alles plätschert so vor sich hin...
Vielleicht hatte ich nach den ersten Seiten zu hochgesteckte Erwartungen, schließlich ist "Die grüne Bluse meiner Schwester" Gewinner des Halldor-Laxness-Literaturpreises und das wird seine Gründe haben. Ich habe nicht herausgefunden, welche das wohl sein könnten und bleibe eher gelangweilt zurück.

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Babyvs avatar

Rezension zu "Die grüne Bluse meiner Schwester" von Gerður Kristný

Wenn die Familie nervt ...
Babyvvor 2 Jahren


Der Roman "Die grüne Bluse meiner Schwester" ist kein klassisches Buch zum Thema Familie und Heile Welt sondern es geht um Frieda, die ihren Vater verloren hat und scheinbar allein steht. 
Ihre Mutter, Ihre Schwester und deren Sohn reisen auf Kosten von Friedas Erbteil und zudem ohne Frieda nach Mallorca und machen dort gepflegt Urlaub. 
Im Laufe des Buches wird immer mehr klar, wie Friedas Mutter zu Ihrer  Tochter steht. Scheinbar überfordert bekam sie Frieda und deren Schwester. Dabei hat sich schließlich mehr oder weniger mit ihren Kindern abgefunden und in der ältesten Tochter eine solala Freundin gefunden während Frieda immer mehr aus Gleis geschoben wurde. 
Sie fühlt sich missverstanden, ausgegrenzt und hat sich ihren eigenen Worten und Gefühlen nach, nie wirklich mit ihrer Mutter verbunden gefühlt. Dieses Gefühl des "Nichtliebens", des "Nichtgeliebtsein" zieht sich durch das ganze Buch... . Zwar schreibt die Autorin auch von Friedas normalen alltäglichen Leben und wie sie versucht aus dem Alltagstrott auszubrechen, sich zu verändern, um sich weiter zu entwickeln, aber es kommt immer wieder auf den Familienkonflikt zurück und geht deutlich auf die Gefühle Friedas an. Das Buch wirkt eher wie eine Therapie als ein heiterer Roman und macht auf mich einen sehr realistischen Eindruck.  
Der Roman ist alles in allem wirklich toll geschrieben und hat mir sehr gefallen auch wenn das Thema etwas bedrückender ist. Dennoch vergebe ich volle Punktzahl und bin definitiv neugierig auf diese Autorin geworden! 

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