Gerður Kristný Die letzte Nacht des Jahres

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Inhaltsangabe zu „Die letzte Nacht des Jahres“ von Gerður Kristný

Weit entfernt von ihren Freunden und der alten Schule fühlt sich Eyja nach dem Umzug in die Weststadt Reykjavíks ziemlich allein. Besonders beunruhigt sie der alte Friedhof vor ihrem Zimmerfenster. Ganz plötzlich erkrankt Eyjas Vater schwer, und sie ahnt, dass der mysteriöse Lehnstuhl, den die Familie kürzlich erstanden hat, etwas damit zu tun haben muss. Auf der Straße lernt Eyja den Jungen Sölvi kennen, mit dem sie zum ersten Mal den alten Friedhof betritt. Trotz seines manchmal sonderbaren Verhaltens schließt Eyja ihn ins Herz. Zusammen mit Sölvi versucht sie, dem Geheimnis des Lehnstuhls auf die Spur zu kommen ...

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  • Rezension zu "Die letzte Nacht des Jahres" von Gerður Kristný

    Die letzte Nacht des Jahres

    Binea_Literatwo

    07. November 2011 um 18:20

    Eyjas Vater liegt im Koma. Koma. Koma. Koma. Ein Wort, was ich als Leserin gerade schwer verkrafte, aber ich muss Kraft geben und ich gebe auch Eyja Kraft. Ihr Vater muss es schaffen, wie andere vor ihm auch. Doch wieso ist Eyjas Vater überhaupt erst so krank geworden, um ins Koma zu fallen, um von Maschinen am Leben gehalten zu werden müssen. Eyja ist mit ihrer Familie an die andere Seite von Reykjavik gezogen, in die Weststadt. Ihr Leben ändert sich nun von jetzt auf gleich, sie fühlt sich nicht gut und es fällt ihr schwer, alleine zu sein. Eine neue Wohnung, ihre Freunde nicht mehr um sich und eine neue Schule. Für ihre Eltern ist es leicht, die müssen sich nur an die neue Wohnung gewöhnen, ihr Umfeld im Beruf bleibt schließlich das Gleiche. Außerdem hat sie ein komisches Gefühl in der Magengegend, denn sie schaut aus ihrem Zimmerfenster und blickt auf den Friedhof. Unheimlich ist die Vorstellung, dass dort lauter tote Menschen unter der Erde schlummern. Das Leben muss aber weitergehen und ihre ersten Tage in der neuen Klasse beginnen recht gut, nette Klassenkameraden muntern sie auf. Auch die Begegnung mit dem Jungen Sölvi erhellen ihren Tag, nachdem ihr Freund aus der damaligen Schule nichts mehr von ihr wissen möchte. Die Eltern lenken sie ebenfalls ab, denn für die neue Wohnung werden noch Möbel benötigt. Ihr Vater liebt Bücher, kann diese nun in seinem neuen Arbeitsreich unterbringen und möchte noch einen besonderen Stuhl haben, auf dem er sitzen möchte, wenn er sein erstes Buch schreibt. Seitdem der ungewöhnlich aussehende Stuhl eingezogen ist, scheint alles anders zu sein. Eyja bildet sich ein, dass dieser ihren Vater krank gemacht hat, denn in seiner Nähe fühlt auch sie sich unwohl und wenn sie darauf sitzt, wird ihr schwarz vor den Augen. Doch Eyja ist es peinlich, mit jemanden über ihre Gedanken zu reden, ihr würde doch keiner glauben und alle würden sie für verrückt halten. Ihrem Vater geht es schlechter, der einzige schöne Tagesgedanke ist für sie das Wiedersehen mit Sölvi. Er scheint immer dann da zu sein, wenn sie ihn gern sehen würde und eines Tages passiert es, sie kann ihre Tränen nicht länger zurück halten und spricht vor ihm ihre Gedanken und Gefühle aus. Sölvi steht Eyja zur Seite und er möchte gemeinsam mit ihr herausfinden, ob der Stuhl tatsächlich ein Geheimnis in sich trägt. Was stellt man sich unter einer Gothic Novel vor? Ich bin völlig unbefangen an dieses Buch heran gegangen, welches aus Sicht der Protagonistin Eyja in Vergangenheitsform erzählt wird. Die Vierzehnjährige möchte man in ihrem Unwohlsein nicht alleine lassen, die isländische Autorin Gerdur Kristny lässt anderes auch nicht zu. Der Roman ist dunkel, mysteriös und auch spirituell angehaucht, was ihn aber absolut plausibel und vor allem real macht. Meine mitten im Buch aufkommende Angst, der Roman könnte ins Fantastische abrutschen, wurde zum Glück nicht bestätigt. Ein sagenhaftes Buch, was mich in eine Welt entführt hat, welche sich von Seite zu Seite entblätterte, in eine Welt an der Grenze des Todes und in eine Welt mit soghaften Gefühlsstrudeln. Gerdur Kristny lässt den Leser im isländischen realen Reykjavik wandeln und schafft es währenddessen die Gedanken- und Bilderwelten gleichzeitig in eine uns unbekannte Ebene zu tauchen. Restlos begeistert bin ich nach diesem schnörkellosen Buch und habe am Ende ein Lächeln auf dem Gesicht, was aber ebenso zwei getrocknete Tränenspuren aufzeigt.

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  • Rezension zu "Die letzte Nacht des Jahres" von Gerður Kristný

    Die letzte Nacht des Jahres

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2011 um 21:34

    Zum Cover: Sehr schick. Hat mich ja sofort wieder zum Buch greifen lassen. Die Farben sind toll und auch der Titel ist perfekt ins Bild gefügt. Macht Lust, das Buch zu lesen, finde ich. Wirkt geheimnisvoll und gleichzeitig nicht mainstream. Gut gelungen. Leseeindruck: Für mich ist "Die letzte Nacht des Jahres" recht schwierig einzuordnen. Einerseits ist es eine klassische Gespenstergeschichte. Der Stuhl wird von etwas Bösem besetzt, das die Menschen krank macht. Und Eyja muss etwas bestimmtes tun oder jemandem Frieden geben, um das Böse zu vertreiben. So weit, so gut. Allerdings weiß ich nicht so genau, für wen das Buch gedacht ist. Einerseits wird sehr detailliert auf Eyjas Leben und ihre Schwierigkeiten/Erfolge in der neuen Schule eingegangen - etwas, das nichts mit der Geschichte des Stuhls zu tun hat. Andererseits ist da Sölvi, der eigentlich zum Haupterzählstrang gehört, aber erst sehr spät auftaucht und zunächst überhaupt nicht zuzuordnen ist. Selbst ich weiß nicht genau, ob ich das Buch nun gut finde oder nicht. Am Erzählstil ist nichts auszusetzen, aber mir werden zu viele Stränge parallel eröffnet. Zum Ende hin werden sie zwar alle abgeschlossen und aufgelöst, aber einige finde ich einfach unnötig. Da hätte man sich meiner Meinung nach lieber auf Eyjas Geschichte oder die mit den Geistern konzentrieren sollen. Warum auch noch die Spanische Grippe eine Rolle spielen musste, weiß ich nicht. Es sollte wohl der rote Faden vom Stuhl in die Vergangenheit sein, aber auch das hätte man besser lösen können. Zuerst dachte ich ja, dass der Vater daran erkrankt. Wäre logisch gewesen. Aber doch nicht... Mich lässt das Buch verwirrt zurück und ehrlich gesagt kann ich noch nicht einmal einschätzen, für welches Lesealter es geeignet wäre. Auch der Verlag schweigt sich darüber aus. Insgesamt: Weder schlecht noch gut... irgendwie... einfach gar nicht. Großes Fragezeichen von meiner Seite. Vielleicht kann mir jemand seine Meinung sagen? ^^

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