Gerald Durrell Die Tiere in meiner Arche

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Inhaltsangabe zu „Die Tiere in meiner Arche“ von Gerald Durrell

Mit Abb. 156 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.11.1982')
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  • Rezension zu "Die Tiere in meiner Arche" von Gerald Durrell

    Die Tiere in meiner Arche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. January 2011 um 09:54

    Ich stehe diesem Buch zwiespältig gegenüber. Es ist sehr gut zu lesen und Gerald Durrell ist sicher eine beeindruckende Persönlichkeit, er hat viel für den Tierschutz getan und seine Begeisterung reißt mit. Beim Lesen des Buches spürt man, wie sehr er Tiere liebt und sich für sie einsetzt. Das Buch handelt vom Alltag in Durrells Zoo auf der Kanalinsel Jersey, in dem er bedrohten Tierarten ein Zuhause bietet. Es gibt lustige und traurige Geschichten über die menschlichen und nicht-menschlichen Bewohner, und über allem schwebt der Grundgedanke: Tiere und Natur zu schützen. Auf der anderen Seite stehe ich Zoos als Tierrechtlerin sehr kritisch gegenüber, und als ich gelesen habe, dass Durrell vor Gründung des Zoos als Tierfänger gearbeitet, der Tiere für alle großen englischen Zoos fing, riss ihm das für mich einen gewaltigen Zacken aus der "Ich liebe und schütze Tiere"-Krone. Es macht seine Liebe zu Tieren für mich etwas unglaubwürdiger, denn Wildfänge für Zoos sollten nur in ganz großen Ausnahmen geschehen. Durrell ist mir hier zu wenig kritisch und sein Buch reflektiert die Zooindustrie leider zu wenig. Daher gibt dann doch nur drei Sterne.

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