Gerald Eschenauer Das Schlachten der Schweine

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Inhaltsangabe zu „Das Schlachten der Schweine“ von Gerald Eschenauer

Mit „Das Schlachten der Schweine” setzt Eschenauer nach „Miefke Saga I” und „Miefke Saga II – Passionen” seine Erzählkunst in unterschiedlichen Gattungen fort. Essays, Kurzgeschichten und das Interview sprudeln in schonungsloser Form aus der menschlichen Quelle. Scheinbar folgen die in sich geschlossenen Erzählungen keiner inneren Ordnung und doch gibt es eine Verbindung zueinander: die Demaskierung des Menschen. Gesellschaftlich normiertes Verhalten versus schlussendliche Handlung. Was bleibt, ist Dissonanz. Der Mensch in seiner authentischsten Form. Schockierend, gerade deshalb so vertraut. Ein Buch über Beziehung, Tod und das absurde Leben. Eschenauers Protagonisten sind real und fiktiv. Zottelküsser, Bachmann-Pisser und Literatur-Staatspreis-Schwänze oder die Geheimnisse des Mittelkärntner Paradebauern Huaba Nante und dessen Artverwandten Heimo Weihrich. Ein Kärntner Autor auf der Fährte des Menschlichen. Kommt ihm dabei näher, als so manchen lieb ist. Das Schlachten der Schweine – wie ein Virus, der den Menschen infiziert. Ihn mit seiner eigenen Handlung identifiziert. Das Resultat? Lesen Sie selbst …
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  • wie ist der Mensch wirklich?

    Das Schlachten der Schweine
    anja_bauer

    anja_bauer

    15. November 2015 um 10:52

    Worum geht es in „Das Schlachten der Schweine“? Hm, es geht um Menschen und deren Leben. Und um deren Tod. Es geht in dem Buch um den „wahren“ Menschen, nicht so wie er sich versteckt. Und man erkennt immer den „wahren“ Menschen. Man muss nur genau hinschauen. Gerald Eschenauer hat genau hingeschaut und erzählt darüber in seinen Kurzgeschichten.  Geschichten über Leben, Beziehungen und dem Tod. Man kann nur raten, ob das ein oder andere Kapitel der Wahrheit entspricht oder reine Fiktion ist. Trotzdem ist hier alles mehr oder weniger aus dem Leben gegriffen. Z. B. in dem Kapitel Disharmonie. Da wird erzählt über Sonja und Hans, die beide aus unterschiedlicher Herkunft stammen und doch haben die beiden zueinander gefunden. Leiden können sie sich nicht, aber sie müssen zusammenbleiben. Das Ende ist dann echt überraschend, denn so hätte man damit nicht gerechnet. Oder in dem Kapitel „Doch nur sehen“. Da geht es um jemanden, der nur den Japaner sehen wollte und von Werbung bombardiert wird. Alle drängen ihn, irgendwas zu kaufen oder abzuschließen. Ohne dem geht gar nichts. Dabei wollte er nur den Japaner sehen. FAZIT: Gerald Eschenauer zeigt uns hier in diesem Buch das „wahre“ Leben. Und was wir oft in Kauf nehmen müssen, um zu leben wie wir leben wollen.  Wie sagt er in dem Buch so schön: „ Im Grunde sind wir alleine unterwegs auf der Lebensautobahn“. Und jedes Kapitel ist mehr oder weniger aus dem Leben gegriffen. Teilweise wie oben schon genannt mit überraschendem Ende. Dieses Buch ist für jeden, der auch mal hinter dem „wahren“ Leben gucken möchte und es auch schafft. Am besten gefällt mir am Schluss die Ode an vernunftbegabte, sterbende Wesen. Menschen eben.

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