Gerald Eschenauer Miefke Saga III

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Inhaltsangabe zu „Miefke Saga III“ von Gerald Eschenauer

Satire, Ironie und Selbstkritik haben einen Namen – Miefke Saga III … Der Ton wird rauer, die Ansage härter. In Kärnten öffnet sich ein Schlund griechischer Dimension, verspeist zuerst alle Bergdörfchen, dann die Landeshauptstadt, schließlich Österreich und macht nicht vor Europa halt. Der Kärntner Erfolgsautor Gerald Eschenauer gibt in Miefke Saga III dem Unaussprechlichen erneut literarisch wortgewaltige Substanz. Eschenauer tauscht in seinen Kurzgeschichten und Gedichten ein erwartbar erträgliches Gesellschaftsbild gegen ein unerträglich realistisches Ganzes und trifft damit ins Schwarze. Literarische Statements, die Lust auf mehr machen. Ein Autor, der fähig und willens ist, mit einer entsprechenden Portion Sarkasmus und Ironie Selbstkritik zu üben. Die Annahme des „Nichtbetroffenseins“ ignorierend konstatiert Eschenauer nicht ohne Grund: „Kärnten ist überall …“. Nach Miefke Saga (2012) und Miefke Saga II – Passionen (2013) holt Eschenauer zum großen Finale aus. Auf knapp neunzig Seiten lässt der zeitkritische Villacher Schriftsteller tief in die Kärntner und damit österreichische Seele blicken. Zum Vorschein kommt „ein Spiegel unseres Selbst“, das wahrlich schwer zu ertragen ist.

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  • ist Kärnten nicht überall??

    Miefke Saga III
    anja_bauer

    anja_bauer

    15. November 2015 um 09:57

    Die Mifke Saga ist ein Buch der Wahrheit. Also wer die Wahrheit und offene Worte nicht verträgt, sollte dieses Buch nicht lesen.  Der Autor Gerald Eschenauer hat viele Dinge aufgezeigt, was nicht ganz rund läuft und mit Sarkasmus beschrieben. Er deckt auf – Korruption, Falsches und Fehlstände in Kärnten. Dazu benutzt er schonungslos offene Worte. Und er redet wie ihm der Kärntnerische Mund gewachsen ist mit Dialekt und teilweise heftiger Wortwahl. Da wird über die Sünden des Landes gesprochen, d. h, Wohnungen, die nicht mehr „bewohnbar“ sind, werden saniert und so kommen doch glatt 250 Euro Mieterhöhung heraus.  Überhaut macht sich hier Gerald Eschenauer Gedanken über die Kärntner Bausünden. In ein anderes Kapitel geht es z. B. über die Retuschegesellschaft, wo z. B. die Nullen aus den Berichten des griechischen Staatshaushaltes und der politischen Repräsentanz retuschiert werden sollen. Traurig gemacht hat mich die Weihnachtsgeschichte, wo der Autor die Gesellschaft in den einzelnen Schichten aufzeigt. Von der „reichen“ Familie, die sich alles zu Weihnachten leisten können –wie eine echte Kärntner Fichte – bis hin zu der Tür weiter, wo es überhaupt keinen Christbaum gibt, In dieser Wohnung ist es kalt und die Kündigung ist das Geschenk vom Arbeitsgeber. Gerald Eschenauer zeigt uns die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zu deutlich. Und leider wollen das viele nicht wahrhaben. Doch dafür gibt es den Autor, denn er zeigt uns was alles so schief läuft in der Gesellschaft und überhaupt in der Welt. Denn Kärnten ist nicht nur in Kärnten, Kärnten ist überall. Man muss ich nur mal gescheit umschauen. Trotzdem fehlt es hier auch nicht an gewissen Humor und Witz. Denn sonst könnte man die Traurigkeit des Buches nicht ertragen. Und das in dem Dasein, was wir führen, was schief läuft, das wissen alle. Nur trauen  sich sie wenigsten darüber zu reden und es gar offen zu legen. Die Demokratie hat uns voll im Griff und oft tanzen wir wie Marionetten an Schnüren. Und das hat Gerald Eschenauer hier in dem Buch auf den Punkt gebracht.    Ein Buch das die Wahrheit ans Licht bringt, auch wenn wir es schon oft wissen. Doch einer traut sich das auch mal schwarz auf weiß zu bringen. Hier kommen Korruptionen, Missstände und auch verschwiegenes hervor. Zwar mit einen gewissen Augenzwinkern und auch eine Portion Humor, aber doch die Wahrheit. Es bringt halt nichts, alles nur schön zu reden.  Ein gutes Buch, das aber nur Leute lesen sollten, die auch die Wahrheit vertragen und auch nicht zurückschrecken von manch deftigen, derben Wort. Ich jedenfalls  habe bei so manch einen Wort schon etwas schlucken müssen. Aber irgendwie gehören die hier zu dem Buch.  Notfalls kann man sie ja schnell überlesen (Humor aus). Im Anhang ist noch etwa Lyrik in Form von Gedichten. Das Cover ist gehalten wie eine Österreicher Flagge. Vorne drauf ist dann ein Honiglöffel, wovon etwas Honig auf einen Hundehaufen läuft. Man kann es auch vergleichen mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Titel ist in schwarz gehalten, wobei doch die III in rot geschrieben ist. Oben links sieht man einen Ausschnitt vom Autor, gerade mal die Augen. Ich finde das Cover gut halten, denn die Flagge ist ganz oben links etwas beschmutzt. Passt zum Buch.

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  • ist Kärnten nicht überall??

    Miefke Saga III
    anja_bauer

    anja_bauer

    15. November 2015 um 09:57

    Die Mifke Saga ist ein Buch der Wahrheit. Also wer die Wahrheit und offene Worte nicht verträgt, sollte dieses Buch nicht lesen.  Der Autor Gerald Eschenauer hat viele Dinge aufgezeigt, was nicht ganz rund läuft und mit Sarkasmus beschrieben. Er deckt auf – Korruption, Falsches und Fehlstände in Kärnten. Dazu benutzt er schonungslos offene Worte. Und er redet wie ihm der Kärntnerische Mund gewachsen ist mit Dialekt und teilweise heftiger Wortwahl. Da wird über die Sünden des Landes gesprochen, d. h, Wohnungen, die nicht mehr „bewohnbar“ sind, werden saniert und so kommen doch glatt 250 Euro Mieterhöhung heraus.  Überhaut macht sich hier Gerald Eschenauer Gedanken über die Kärntner Bausünden. In ein anderes Kapitel geht es z. B. über die Retuschegesellschaft, wo z. B. die Nullen aus den Berichten des griechischen Staatshaushaltes und der politischen Repräsentanz retuschiert werden sollen. Traurig gemacht hat mich die Weihnachtsgeschichte, wo der Autor die Gesellschaft in den einzelnen Schichten aufzeigt. Von der „reichen“ Familie, die sich alles zu Weihnachten leisten können –wie eine echte Kärntner Fichte – bis hin zu der Tür weiter, wo es überhaupt keinen Christbaum gibt, In dieser Wohnung ist es kalt und die Kündigung ist das Geschenk vom Arbeitsgeber. Gerald Eschenauer zeigt uns die unterschiedlichen Gesellschaftsschichten zu deutlich. Und leider wollen das viele nicht wahrhaben. Doch dafür gibt es den Autor, denn er zeigt uns was alles so schief läuft in der Gesellschaft und überhaupt in der Welt. Denn Kärnten ist nicht nur in Kärnten, Kärnten ist überall. Man muss ich nur mal gescheit umschauen. Trotzdem fehlt es hier auch nicht an gewissen Humor und Witz. Denn sonst könnte man die Traurigkeit des Buches nicht ertragen. Und das in dem Dasein, was wir führen, was schief läuft, das wissen alle. Nur trauen  sich sie wenigsten darüber zu reden und es gar offen zu legen. Die Demokratie hat uns voll im Griff und oft tanzen wir wie Marionetten an Schnüren. Und das hat Gerald Eschenauer hier in dem Buch auf den Punkt gebracht.    Ein Buch das die Wahrheit ans Licht bringt, auch wenn wir es schon oft wissen. Doch einer traut sich das auch mal schwarz auf weiß zu bringen. Hier kommen Korruptionen, Missstände und auch verschwiegenes hervor. Zwar mit einen gewissen Augenzwinkern und auch eine Portion Humor, aber doch die Wahrheit. Es bringt halt nichts, alles nur schön zu reden.  Ein gutes Buch, das aber nur Leute lesen sollten, die auch die Wahrheit vertragen und auch nicht zurückschrecken von manch deftigen, derben Wort. Ich jedenfalls  habe bei so manch einen Wort schon etwas schlucken müssen. Aber irgendwie gehören die hier zu dem Buch.  Notfalls kann man sie ja schnell überlesen (Humor aus). Im Anhang ist noch etwa Lyrik in Form von Gedichten. Das Cover ist gehalten wie eine Österreicher Flagge. Vorne drauf ist dann ein Honiglöffel, wovon etwas Honig auf einen Hundehaufen läuft. Man kann es auch vergleichen mit Zuckerbrot und Peitsche. Der Titel ist in schwarz gehalten, wobei doch die III in rot geschrieben ist. Oben links sieht man einen Ausschnitt vom Autor, gerade mal die Augen. Ich finde das Cover gut halten, denn die Flagge ist ganz oben links etwas beschmutzt. Passt zum Buch.

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