Gerald Groß Making News

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Inhaltsangabe zu „Making News“ von Gerald Groß

Warum sind Christa Kummers High Heels ein nationaler Aufreger? Warum verdankt Peter Filzmaier seine TV-Karriere Monika Lewinsky? Was sind „Nekrotheken“ und „Edelreserven“? Gerald Groß, langjähriger ZIB-Moderator, kennt das TV-Nachrichten-Business aus dem FF. Mit Witz und Charme erzählt er in launigen Anekdoten, wie TV-News entstehen, was dabei alles schiefgehen kann, wie man gegen „Interventionitis“ immun bleibt, wie man mit dem Stress bei Sondersendungen umgeht und vieles mehr. Aus dem Inhalt: Autostoppen oder Assessment-Center: Wie man den Traum-Job beim Fernsehen findet. Volles Gehalt für 20 Minuten? Was Moderatoren tun, wenn sie nicht auf Sendung sind. Fraktion „Eiserner Hintern“: Redaktionssitzungen als tägliches Ritual. Bewundert, beneidet, angefeindet: Wie man TV-Experte wird – und bleibt. Eingeladen oder vorgeladen? Der Umgang mit Studiogästen vor, während und nach der Sendung. Wenn das Abenteuer Pause macht: Was Korrespondenten und Krisenreporter machen, wenn draußen nichts los ist. Die Suche nach der Kuh Yvonne: Wie TV-Journalisten Sommerloch und Sauregurkenzeit überwinden. Lesevergnügen garantiert!

Tiefe interessante Einblicke in die Welt des ORF; recht humorvoll aber teilweise doch langatmig.

— pilli
pilli

Interessanter und humorvoller Blick hinter die Kulissen des ORF. Sehr gut geschrieben!

— mabuerele
mabuerele

Interessanter und humorvoller Blick hinter die Kulissen des ORF. Sehr gut geschrieben!

— mabuerele
mabuerele

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  • Leserunde zu "Making News" von Gerald Groß

    Making News
    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Stories aus dem Newsroom: vergnüglich, spannend, informativ Worum geht's? Warum sind Christa Kummers High Heels ein nationaler Aufreger? Warum verdankt Peter Filzmaier seine TV-Karriere Monika Lewinsky? Was sind „Nekrotheken“ und „Edelreserven“? Gerald Groß, langjähriger ZIB-Moderator, kennt das TV-Nachrichten-Business aus dem FF. Mit Witz und Charme erzählt er in launigen Anekdoten, wie TV-News entstehen, was dabei alles schiefgehen kann, wie man gegen „Interventionitis“ immun bleibt, wie man mit dem Stress bei Sondersendungen umgeht und vieles mehr. Aus dem Inhalt: Autostoppen oder Assessment-Center: Wie man den Traum-Job beim Fernsehen findet. Volles Gehalt für 20 Minuten? Was Moderatoren tun, wenn sie nicht auf Sendung sind. Fraktion „Eiserner Hintern“: Redaktionssitzungen als tägliches Ritual. Bewundert, beneidet, angefeindet: Wie man TV-Experte wird – und bleibt. Eingeladen oder vorgeladen? Der Umgang mit Studiogästen vor, während und nach der Sendung. Wenn das Abenteuer Pause macht: Was Korrespondenten und Krisenreporter machen, wenn draußen nichts los ist. Die Suche nach der Kuh Yvonne: Wie TV-Journalisten Sommerloch und Sauregurkenzeit überwinden. Gerald Groß Jahrgang 1964, war ein Vierteljahrhundert lang Journalist. 23 Jahre davon verbrachte er in verschiedenen Redaktionen des ORF, die letzten zehn als Leitender Redakteur und Moderator in der ZIB 2 und der ZIB 1. Er moderierte aber auch Modern Times und die Pressestunde. 2011 verließ er auf eigenen Wunsch den ORF und ist seither als Medientrainer, Berater, Moderator und Autor tätig. >> Informationen zum Buch Bewerbung zur Leserunde für österreichische LeserInnen: Die TeilnehmerInnen dieser Leserunde stehen bereits fest, einige Exemplare stehen allerdings noch zur Verfügung. Bewerbungen sind noch bis 2. Oktober möglich. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Folgt uns auf Facebook, Twitter und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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  • interessanter und witziger Blick hinter die Kulissen

    Making News
    lisam

    lisam

    13. December 2013 um 12:22

    Gerald Groß lässt einem beim Lesen an witzigen und interessanten Anekdoten aus seiner Zeit als ZIB-Moderator teilhaben. Es ist ein tiefer, interessanter Blick hinter die Kulissen und das enge Zeitkorsett einer Nachrichtensendung und die Arbeit, die dahinter steckt, obwohl nur ein paar Minuten pro Tag gesendet werden.  Mir gefällt der Schreibstil von Gerald Groß sehr gut und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Das Interview mit Otto Walkes hatte ich noch im Hinterkopf und ich musste auch beim Lesen der Szene lachen. Durch die kurzen Anekdoten und auch durch die eingestreuten technischen Details war das Sachbuch informativ und man kann sich ein Bild vom Arbeitsumfeld und den Arbeitsanforderungen an die ZIB-Mitarbeiter machen. Ich fand auch den Einblick in die Arbeit der Auslandskorrespondenten sehr interessant. Beim Lesen habe ich öfters vergessen, dass ich eigentlich ein Sachbuch lese und ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. 

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  • Ein Blick hinter die Kulissen...

    Making News
    Sikal

    Sikal

    25. November 2013 um 20:59

    Gerald Groß, langjähriger ORF-Mitarbeiter und Kenner der österreichischen Medienlandschaft lädt uns mit seinem Buch „Making News“ ein, hinter die Kulissen der Nachrichtensendungen zu spähen. So werden in kurzen Kapiteln unterschiedliche Themen behandelt, Anekdoten zum Besten gegeben und Erinnerungen aufgefrischt. Nicht vergessen werden ganz persönliche Eindrücke, ein ungewöhnliches Vorstellungsgespräch und humorvolle Insider-Informationen. Zwischendurch werden technische Details hervorgehoben, die nicht langatmig und anstrengend empfunden werden, auch wenn man der Technik nicht unbedingt zugetan ist. Funktion und Entwicklung des Teleprompters dürfen ebenso wenig fehlen wie die logistischen Hochseilakte bei Live-Übertragungen oder die Qual der Wahl beim Outfit. Persönlich angetan war ich von der Ingrid Thurnher – Otto Waalkes – Episode, an die ich mich nach wie vor gerne erinnere. Der Schreibstil ist angenehm und mit einer feinen Brise Humor gespickt. Man hat keine Sekunde das Gefühl, von zu viel Information erdrückt zu werden. Ganz im Gegenteil zittert man die letzten Sekunden vor Sendestart mit, fühlt die erdrückende Anspannung und bekommt einen anderen Blick auf den Mittelpunkt der österreichischen Medienzentrale. Fazit: Nachdem man dieses Buch gelesen hat, wird es gelingen, der Journalistenarbeit viel Respekt entgegen zu bringen. Immer unter Hochdruck, immer am Limit und doch mit einem Lächeln auf dem Bildschirm – Dankeschön.  

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  • Hinter den Kulissen der News

    Making News
    Sunreading

    Sunreading

    26. October 2013 um 17:50

    Auf informative, unterhaltsame Weise führt Gerald Groß seine Leser in die Welt der News-Landschaft des ORF ein. Dabei lässt der Journalist, ehemalige Nachrichten-Moderator und nun Medientrainer so manchen Vorhang fallen, um einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Sowohl technische wie auch manch berufliche Hintergründe werden anekdotenreich beleuchtet wie auch ein Teil seines ganz persönlichen Werdegangs beim ORF. Vor allem die Erzählungen und Ausführungen über die Arbeit der Auslandskorrespondenten haben mir persönlich sehr gut gefallen, ebenso wie die Hintergründe und Geschichten rund um das enge "Zeitkorsett", in dem Moderatoren vor allem während einer Live-Sendung permanent stecken. Gerald Groß schafft es, auch Nicht-Österreicher die Welt hinter den Kameras mit neuen (interessierten) Augen sehen zu lassen. Making News ist für mich neben einem informativen Sachbuch ein gelungener Rückblick des Autors auf seine Zeit beim ORF, verbunden mit einem wichtigen, kritischen Ausblick auf den journalistischen Beruf der Zukunft.

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  • Geschichten aus dem Fernsehalltag

    Making News
    mabuerele

    mabuerele

    22. October 2013 um 20:11

    Der Autor ermöglicht mit seinem Buch einen Blick hinter die Kulissen des Fernsehens, speziell des ORF. Die Funktion des Teleprompters und seine Tücken, Pannen und Sondersendungen, die Aufgaben von Moderatoren und Auslandskorrespondenten und der steinige Weg ins Fernsehen sind nur einige der Themen, die der Autor in 10 Kapiteln abhandelt. Dabei ist in jeder Zeile spürbar, dass er sich in dem Milieu exzellent auskennt. Das Buch ist sehr informativ und trotzdem auf lockere Art geschrieben. Die Einbeziehung persönlicher Erfahrungen und kurze Geschichten über Kollegen wechseln mit die theoretischen Teilen. Der Autor erklärt Begriffe und Verfahren allgemeinverständlich und fasst sich möglichst kurz, ohne Wesentliches wegzulassen. Ab und an blitzt sein feiner Humor durch. Sehr gut gefallen hat mir, dass nicht nur diejenigen im Mittelpunkt stehen, die vor der Kamera agieren. Der Autor hat auch denjenigen, die im Hintergrund die Fäden in der Hand halten, viel Platz in seinem Buch eingeräumt. Er macht deutlich, dass jede Sendung ein Gemeinschaftswerk von vielen ist. Jede noch so kleine Handreichung kann für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich sein. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu trägt bei, dass die einzelnen Kapitel weiter unterteilt sind, die eigene Überschriften tragen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Dazu hat neben der Vielfalt der Information und dem umfangreichen Blick in viele Bereiche des Senders der angenehme Schreibstil des Autors beigetragen. Ich hatte keinen Moment den Eindruck, ein trockenes Sachbuch zu lesen, sondern eher eine Sammlung abwechslungsreicher Geschichten, in die etwas Theorie eingebettet war.

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  • Rezension zu "Making News" von Gerald Groß

    Making News
    awogfli

    awogfli

    22. October 2013 um 12:00

    Meine Erwartungen an "Making News", also spannende Hintergründe über die Prozesse der Produktion von Fernsehnachrichten von der Entstehung der Information über die Auswahl bis zur Sendung zu erfahren, wurden am Beginn des Buches ganz schön enttäuscht. Eine eher langweilige Geschichte über den Teleprompter (Autocue), "lustige" Pleiten-, Pech- und Pannenstories im Arbeitsalltag und wie die meisten der altgedienten Moderatoren an ihre Jobberl gekommen sind, das ist auf keinen Fall das Niveau, das ich mir von einem wichtigen Werk eines Insiders erwartet hatte. Exakt auf Seite 92 wurde es aber dann wirklich spannend und informativ, als der Autor den Leser das erste Mal in ein objektives Assessment Center zur Moderatorenauswahl einführt. Die weiteren Kapitel geben neue Einblicke in die Arbeitsabläufe des Nachrichtengeschäfts: Von den Auslandsstudios, über die professionelle Auswahl der Kleidung, über Redaktionssitzungen bis zum Archiv der Nachrufe über Leute die eigentlich noch leben (= Nekrothek), habe ich sehr viele neue und interessante Details erfahren. Fazit: Das Buch kommt am Anfang nicht in die Gänge hält aber ab der Mitte das, was es verspricht.

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  • Making News - Geschichten für jedermann

    Making News
    Jeanne_Darc

    Jeanne_Darc

    21. October 2013 um 07:01

    Unterhaltsam, Informativ und faszinierend all diese Dinge werden perfekt vereint in Making News. Wirklich ein Buch für jedermann, der sich schon einmal gefragt hat was macht ein Moderator wirklich außer moderieren! Cover: Das Cover gefällt mir persönlich nicht, wobei ich aber sagen muss, dass es zur Materie sehr gut passend. Natürlich gehört auch gesagt, dass es schwer ist ein Cover für ein Buch solch ein Buch zu entwerfen. Schreibstil: Herrn Groß schafft es mit seinem Schreibstil zu fesseln und man kann dieses Buch nicht wirklich aus der Hand legen und das hat zwei Gründe: 1) Mann muss total viel lachen und will wissen wie es weitergeht oder man ist so verwundert, dass man unbedingt weiter lesen möchte. Meinung: Ich muss sagen zu Beginn hatte ich keine großen Erwartungen an diese Lektüre und nahm sie auch nur ungern zu Hand. Jedoch wurde ich schon nach dem Vorwort eines besseren belehrt und wurde süchtig nach den Erfahrungen und Geschichten. Für mich ist das Buch sehr gelungen und ich empfehle es nur wärmstens weiter! 5 von 5 Sterne

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  • für mich eine Art Achterbahnfahrt. Aber ich würde nochmals einsteigen!

    Making News
    Floh

    Floh

    19. October 2013 um 05:14

    Ein Buch, welches ich kaum einzuordnen weiß. Ist es eine Biographie, ein Sachbuch, eine Satire...? Für mich eine Achterbahnfahrt zwischen, oh zuviel Fachsprache, langweilige Thematik, gnadenloser Humor, knallharte Fakten, Aha-Momente, lustiger Sarkasmus und grobe Ironie. Oft habe ich zwischen Weiterlesen oder nicht Weiterlesen geschwangt, aber das Durchhalten hat sich früh gelohnt! Zum Thema: "Warum sind Christa Kummers High Heels ein nationaler Aufreger? Warum verdankt Peter Filzmaier seine TV-Karriere Monika Lewinsky? Was sind "Nekrotheken" und "Edelreserven"? Gerald Groß, langjähriger ZIB-Moderator, kennt das TV-Nachrichten-Business aus dem FF. Mit Witz und Charme erzählt er in launigen Anekdoten, wie TV-News entstehen, was dabei alles schiefgehen kann, wie man gegen "Interventionitis" immun bleibt, wie man mit dem Stress bei Sondersendungen umgeht und vieles mehr. Aus dem Inhalt: Autostoppen oder Assessment-Center: Wie man den Traum-Job beim Fernsehen findet. Volles Gehalt für 20 Minuten? Was Moderatoren tun, wenn sie nicht auf Sendung sind. Fraktion "Eiserner Hintern": Redaktionssitzungen als tägliches Ritual. Bewundert, beneidet, angefeindet: Wie man TV-Experte wird und bleibt. Eingeladen oder vorgeladen? Der Umgang mit Studiogästen vor, während und nach der Sendung. Wenn das Abenteuer Pause macht: Was Korrespondenten und Krisenreporter machen, wenn draußen nichts los ist. Die Suche nach der Kuh Yvonne: Wie TV-Journalisten Sommerloch und Sauregurkenzeit überwinden." Zum Aufbau / Stil:  "Making News" beantwortet Fragen, die einem Leser zunächst nicht in den Sinn gekommen wären, die aber beim Lesen des Buches als logisch erscheinen, selbst als jemand der österreichisches Fernsehen so gut wie gar nicht sieht. Zwischen den Zeilen erfährt man viel über den Autor Gerald Groß. Sein Werdegang, seine Vergangenheit und seine Gegenwart. Dies macht das Buch so biographisch. Ein mutiger Schritt von Groß, seine Erlebnisse seiner Arbeitgeber in "Making News" zusammenzutragen. Groß gliedert unterschiedliche Themen in einzelne Kapitel, in denen er sich wortgewandt anhand von zahlreichen, meist global bekannten, Beispielen auslässt. Der Leser erhält so einen humorischen und schokierenden Blick in die Welt der Medien, beispielsweise zur Herausforderung von Liveschaltungen, die Wahl der richtigen Kleidung vor der Kamera oder den Alltag von Auslandskorrespondenten, die Tücken der Technik und vieles mehr. Der Autor versucht sein Fachwissen durch Erklärungen und Erläuterungen und durch Beispiele auch den unwissenden Leser nahe zu bringen. Gute Recherche und viel KnowHow trumpfen in diesem Buch auf. Seine Wortgewandtheit und der nette Plauderton machen dieses Buch tatsächlich lohnend und lesenswert. Viel Respekt bringe ich dem Autor für seine Objektivität, Loyalität und seiner respektvollen Berichterstattung entgegen. Fazit: Ein wirklich fantastisches Buch, das humorvoll die Hintergründe der Fernsehwelt beschreibt. Das Buch ist für Jedermann zu empfehlen, der über dem Berufsfeld Journalismus und über das Medium Fernsehen mehr erfahren will.

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  • Was wir schon immer über die Zeit im Bild wissen wollten

    Making News
    WolfgangB

    WolfgangB

    18. October 2013 um 22:04

    Warum Journalisten einen 24-Stunden-Arbeitstag bewältigen müssen und nicht nur für die Zeit vor der Kamera bezahlt werden, warum ein Studiointerview mit Hugo Portisch stets einen zeitlichen Balanceakt darstellt und warum Armin Wolf die junge Bewerberin Lou Lorenz zunächst für einen Mann hielt, Fragen wie diese werden in "Making News" beantwortet. Fragen, die einem Leser zunächst nicht in den Sinn gekommen wären, die sich aber bei näheren Überlegungen unmittelbar aus der österreichischen Nachrichtensendung mit der blauen Weltkugel im Hintergrund ergeben. Den gebürtigen Steirer Gerald Groß führte sein Weg zunächst vom Germanistikstudium an der Universität Wien als freier Mitarbeiter zu verschiedenen Zeitungen, ehe er 1988 im Landesstudio Burgenland sein Debüt vor der Kamera des ORF feierte. (Unter welchen Umständen genau er beim großen Medienunternehmen Fuß fassen konnte, beschreibt er in einem Kapitel seines Buches.) 2001 trat er - inzwischen um viele Erfahrungen reicher - die Nachfolge Robert Hochners in der Zeit im Bild 2 an, ehe er bis 2011 in Doppelmoderation durch die tägliche ZiB um 19:30 führte. Ende September wechselte er in die Privatwirtschaft und legt nun mit gewonnener Distanz zum vormaligen Arbeitgeber seinen Band "Making News" vor. Thematisch gegliedert in kurze Kapitel beispielsweise zur Herausforderung von Liveschaltungen, die Wahl der richtigen Kleidung vor der Kamera oder den Alltag von Auslandskorrespondenten, versteht sich der Band als eine Sammlung in erster Linie persönlicher Erlebnisse, sowie auch der Beschreibung technisch-logistischer Abläufe in der Redaktion. Wo würde man dieses Buch in einer systematisch sortierten Bibliothek einordnen? In den Biographien? In den medientheoretischen Sachbüchern? So schwierig die Kategorisierung erscheint, so einfach macht es Gerald Groß dem Leser, wenn er komplexe oft sehr technische Sachverhalte aus dem Alltag zwischen Schneidezimmer und Fernsehstudio anschaulich erklärt. Sei es die Funktionsweise von Telepromptern, mit Hilfe derer Moderationstexte aufbereitet werden, welchen Herausforderungen sich ein Bewerber für den aktuellen Dienst stellen muß oder welche Kleidung vor der Kamera zu unangenehmen Effekten auf dem Fernsehschirm führt, der Autor beweist großes Gespür in der Aufbereitung der gewählten sachlichen Komplexe. Gerald Groß erahnt die Interessen seiner Leser und beantwortet sie auf eine Weise, daß der Leser niemals mit offenen Fragen zum nächsten Abschnitt blättert. Der Umgang mit komplexen Themen erfolgt weder zu oberflächlich, noch zu akademisch, der angenehme Plauderton, in dem immer wieder persönliche Eindrücke verarbeitet werden, erstickt aufkommende Langeweile im Keim. Wenn Gerald Groß erzählt, wie eine Fahrt nach Graz per Autostopp den Grundstein seiner Karriere beim ORF bildete, mit welch frecher Courage Tarek Leitner in Interviews agiert oder daß Armin Wolf in seiner Jugend unter großen Ohren litt, weiß er seinem Buch einen ganz besonderen Charme zu verleihen. Der legendäre Auftritt von Otto Waalkes bei Ingrid Thurnher darf dabei ebensowenig fehlen wie Hans Bürger, der für eine Liveschaltung in die Hofburg bei einer Regierungsangelobung nicht verfügbar war, da er gerade ein Brötchen verspeiste. Kleine Geschichten wie diese sind es, die den Nimbus des unantastbaren Nachrichtenstars relativieren, den vom Fernsehschirm bekannten Figuren ihre Menschlichkeit verleihen. Gerald Groß begegnet dem Leser auf Augenhöhe, plaudert mit ihm über gemeinsame Bekannte, lädt dazu ein, gemeinsam über diese zu schmunzeln. Daß er dabei niemals bösartig, sondern stets respektvoll berichtet, spricht sowohl für den Autor, als auch für die besonderen Beziehungen, die er beim ORF knüpfen durfte. Fazit: Wissenswertes und Unterhaltsames aus dem medialen Tagesgeschäft, nach der Lektüre von "Making News" wird man das Herzstück der ORF-Information mit anderen Augen sehen. Der Autor verhält sich wie ein Bühnenmagier, der seine erfolgreichsten Zaubertricks erklärt und es dabei auf wundersame Weise fertigbringt, diese eben nicht durch nüchterne Erdung zu demystifizieren. Und darin besteht der wahre Zauber dieses Buches.

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