Gerald Hörhan

 4.3 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Investment Punk, Gegengift und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gerald Hörhan

Investment Punk

Investment Punk

 (8)
Erschienen am 15.04.2011
Gegengift

Gegengift

 (6)
Erschienen am 01.10.2011
Der stille Raub

Der stille Raub

 (1)
Erschienen am 25.02.2017
Null Bock Komplott

Null Bock Komplott

 (0)
Erschienen am 01.10.2013
Gegengift

Gegengift

 (2)
Erschienen am 19.04.2013
Null Bock Komplott

Null Bock Komplott

 (0)
Erschienen am 18.10.2013

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Rezension zu "Investment Punk" von Gerald Hörhan

Arrogant? Ja. Ziemlich weit weg von der Realität? Ja? Im Kern hat er doch recht? Leider auch ja
Mario_Veraguthvor 9 Monaten


Als Buch kann man es ja schwer bezeichnen, diese vielleicht mit Standardformat 100 bis 125 Seiten, die auf knappe 200 gedehnt wurden. Und was Narzissmus und Arroganz anbelangt kann dem Mann sicher schwerlich jemand das Wasser reichen.

Dennoch, er hat es aus der Grundsituation eines mathematisch begabten Mittelstandskindes zu einem wohlhabenden Unternehmer gebracht und egal wie selbstherrlich jemand auch auftreten mag, so muss man ihm den Respekt für den Erfolg doch zugestehen. Noch dazu wenn es ein selbst erarbeiteter Pfad zu Wohlstand ist und der Schaden, den er verursacht, im Vergleich zu anderen Geschäftsmodellen in der Branche minimalst ausfällt.

Den größten Teil der Lektüre bilden Auszüge aus dem Leben des Autors, von Zeit zu Zeit werden seine Grundsätze und Dogmen erläutert. Neben Klassikern wie dem Investieren in Immobilien, der Vermeidung des Kaufs eines Neuwagens und der Investition ausschließlich in verständliche Finanzprodukte bildet der nett gemeinte Versuch einer Augenöffnung durch drastische Zurschaustellung der Unzulänglichkeit und Naivität vieler Menschen in finanziellen Angelegenheiten einen Teil des Büchleins.

Dreist ist es schon aus der eigenen, außergewöhnlichen Perspektive über alle Angestellten und Normalverdiener herzuziehen, als ob sich jemals in deren Leben auch nur eine der Optionen bieten würde, die sich dem Autor regelmäßig auftun. Es ist nicht die Untätigkeit oder Unfähigkeit der „im Hamsterrad Gefangenen“, sondern schlichtweg der Mangel an Alternativen und Möglichkeiten, das Risiko einzugehen und aus diesem Kreislauf auszubrechen, wenn man über keine besondere Qualifikationen oder außergewöhnliches Talent verfügt.

Leider kann man der These, dass viele Menschen freiwillig Schulden weit über ihrer Bonität und darüber hinaus machen, nichts entgegensetzen. Es stimmt schlichtweg, dass niemand die amerikanischen Hypothekenbesitzer zur Refinanzierung oder zur Deckung einer Kreditkarte mit der nächsten gezwungen hat.

Sicher sind diejenigen, die derartiges Finanzgebaren erst zulassen, primär schuld an der Misere. Nur der Aspekt, dass sehr viele Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und damit Kenntnis über ihre monetäre Überforderung trotzdem einen Palast auf Pump errichteten, wird generell gern ausgeblendet. Und die unerkannte Selbstironie des sich selbst als Punk definierenden vielbeschäftigten und noch dazu relativ seriösen Geschäftsmannes rundet neben dieser wahren Erkenntnis die kurze Geschichte ab.

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mojstrovkas avatar

Rezension zu "Investment Punk" von Gerald Hörhan

Klartext zum Thema Finanzen, Wirtschaft, Politik - Mittelschicht (life is short, break the rules)
mojstrovkavor 3 Jahren

Gerald Hörhan bringt es auf den Punkt. Wie kann ein Investment heute gelingen? Es gilt, die schwerwiegenden Irrtümer auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit zu umgehen. Disziplin ist z. B. eine, wenn auch wesentliche, Zutat, mit der das Rezept aufgeht. Weitere Zutaten werden ausgewählt oder vielmehr benannt und mit Beispielen aus einem reichen Erfahrungsschatz verarbeitet, dann garniert. Ein Genuss.

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Rezension zu "Investment Punk" von Gerald Hörhan

Rezension zu "Investment Punk" von Gerald B. Hörhan
Mario_Veraguthvor 4 Jahren

Als Buch kann man es ja schwer bezeichnen, diese vielleicht mit Standardformat 100 bis 125 Seiten, die auf knappe 200 gedehnt wurden. Und was Narzissmus und Arroganz anbelangt kann dem Mann sicher schwerlich jemand das Wasser reichen. Dennoch, er hat es aus der Grundsituation eines mathematisch begabten Mittelstandskindes zu einem wohlhabenden Unternehmer gebracht und egal wie selbstherrlich jemand auch auftreten mag, so muss man ihm den Respekt für den Erfolg doch zugestehen. Noch dazu wenn es ein selbst erarbeiteter Pfad zu Wohlstand ist und der Schaden, den er verursacht, im Vergleich zu anderen Geschäftsmodellen in der Branche minimalst ausfällt.

Den größten Teil der Lektüre bilden Auszüge aus dem Leben des Autors, von Zeit zu Zeit werden seine Grundsätze und Dogmen erläutert. Neben Klassikern wie dem Investieren in Immobilien, der Vermeidung des Kaufs eines Neuwagens und der Investition ausschließlich in verständliche Finanzprodukte bildet der nett gemeinte Versuch einer Augenöffnung durch drastische Zurschaustellung der Unzulänglichkeit und Naivität vieler Menschen in finanziellen Angelegenheiten einen Teil des Büchleins.

Dreist ist es schon aus der eigenen, außergewöhnlichen Perspektive über alle Angestellten und Normalverdiener herzuziehen, als ob sich jemals in deren Leben auch nur eine der Optionen bieten würde, die sich dem Autor regelmäßig auftun. Es ist nicht die Untätigkeit oder Unfähigkeit der „im Hamsterrad Gefangenen“, sondern schlichtweg der Mangel an Alternativen und Möglichkeiten, das Risiko einzugehen und aus diesem Kreislauf auszubrechen, wenn man über keine besondere Qualifikationen oder außergewöhnliches Talent verfügt.

Leider kann man der These, dass viele Menschen freiwillig Schulden weit über ihrer Bonität und darüber hinaus machen, nichts entgegensetzen. Es stimmt schlichtweg, dass niemand die amerikanischen Hypothekenbesitzer zur Refinanzierung oder zur Deckung einer Kreditkarte mit der nächsten gezwungen hat. Sicher sind diejenigen, die derartiges Finanzgebaren erst zulassen, primär schuld an der Misere. Nur der Aspekt, dass sehr viele Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und damit Kenntnis über ihre monetäre Überforderung trotzdem einen Palast auf Pump errichteten, wird generell gern ausgeblendet. Und die unerkannte Selbstironie des sich selbst als Punk definierenden vielbeschäftigten und noch dazu relativ seriösen Geschäftsmannes rundet neben dieser wahren Erkenntnis die kurze Geschichte ab.

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