Gerald Hörhan Investment Punk

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Inhaltsangabe zu „Investment Punk“ von Gerald Hörhan

Ein Investmentbanker schlägt zurück: Die Mittelschicht ist selbst schuld an ihrer finanziellen Lage, sie handelt dumm. Wir sind Konsumidioten und liefern uns so dem Finanzsystem aus. Kleinanleger lassen sich abzocken. Wahrer Leistungswille fehlt. Wir wollen frei sein, sind aber durch Schulden gefesselt. Kurzweilig, provokant und schonungslos – hier erfahren Sie, wie Sie endlich zu den Gewinnern gehören!

Was läuft schief, wie kann man es besser machen? Investment - rational betrachtet. Gerade heraus.

— mojstrovka

Arrogant? Ja. Ziemlich weit weg von der Realität? Ja? Im Kern hat er doch recht? Leider auch ja

— bibliophilist1985

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    Investment Punk

    mojstrovka

    01. November 2015 um 09:59

    Gerald Hörhan bringt es auf den Punkt. Wie kann ein Investment heute gelingen? Es gilt, die schwerwiegenden Irrtümer auf dem Weg zur finanziellen Unabhängigkeit zu umgehen. Disziplin ist z. B. eine, wenn auch wesentliche, Zutat, mit der das Rezept aufgeht. Weitere Zutaten werden ausgewählt oder vielmehr benannt und mit Beispielen aus einem reichen Erfahrungsschatz verarbeitet, dann garniert. Ein Genuss.

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  • Rezension zu "Investment Punk" von Gerald B. Hörhan

    Investment Punk

    bibliophilist1985

    01. October 2014 um 15:21

    Als Buch kann man es ja schwer bezeichnen, diese vielleicht mit Standardformat 100 bis 125 Seiten, die auf knappe 200 gedehnt wurden. Und was Narzissmus und Arroganz anbelangt kann dem Mann sicher schwerlich jemand das Wasser reichen. Dennoch, er hat es aus der Grundsituation eines mathematisch begabten Mittelstandskindes zu einem wohlhabenden Unternehmer gebracht und egal wie selbstherrlich jemand auch auftreten mag, so muss man ihm den Respekt für den Erfolg doch zugestehen. Noch dazu wenn es ein selbst erarbeiteter Pfad zu Wohlstand ist und der Schaden, den er verursacht, im Vergleich zu anderen Geschäftsmodellen in der Branche minimalst ausfällt. Den größten Teil der Lektüre bilden Auszüge aus dem Leben des Autors, von Zeit zu Zeit werden seine Grundsätze und Dogmen erläutert. Neben Klassikern wie dem Investieren in Immobilien, der Vermeidung des Kaufs eines Neuwagens und der Investition ausschließlich in verständliche Finanzprodukte bildet der nett gemeinte Versuch einer Augenöffnung durch drastische Zurschaustellung der Unzulänglichkeit und Naivität vieler Menschen in finanziellen Angelegenheiten einen Teil des Büchleins. Dreist ist es schon aus der eigenen, außergewöhnlichen Perspektive über alle Angestellten und Normalverdiener herzuziehen, als ob sich jemals in deren Leben auch nur eine der Optionen bieten würde, die sich dem Autor regelmäßig auftun. Es ist nicht die Untätigkeit oder Unfähigkeit der „im Hamsterrad Gefangenen“, sondern schlichtweg der Mangel an Alternativen und Möglichkeiten, das Risiko einzugehen und aus diesem Kreislauf auszubrechen, wenn man über keine besondere Qualifikationen oder außergewöhnliches Talent verfügt. Leider kann man der These, dass viele Menschen freiwillig Schulden weit über ihrer Bonität und darüber hinaus machen, nichts entgegensetzen. Es stimmt schlichtweg, dass niemand die amerikanischen Hypothekenbesitzer zur Refinanzierung oder zur Deckung einer Kreditkarte mit der nächsten gezwungen hat. Sicher sind diejenigen, die derartiges Finanzgebaren erst zulassen, primär schuld an der Misere. Nur der Aspekt, dass sehr viele Menschen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte und damit Kenntnis über ihre monetäre Überforderung trotzdem einen Palast auf Pump errichteten, wird generell gern ausgeblendet. Und die unerkannte Selbstironie des sich selbst als Punk definierenden vielbeschäftigten und noch dazu relativ seriösen Geschäftsmannes rundet neben dieser wahren Erkenntnis die kurze Geschichte ab.

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