Gerald Hüther

 3.9 Sterne bei 87 Bewertungen

Lebenslauf von Gerald Hüther

Wissenschaft für Laien verständlich gemacht: Der 1951 geborene Autor hat in Leipzig und Göttingen Biologie studiert und nach seiner Habilitation am Zoologischen Institut der Universität Leipzig und Jena gearbeitet. Spezialisiert hat sich der Wissenschaftler auf den Einfluss früher Erfahrungen auf die Entwicklung des Hirns sowie auf die Auswirkungen von Angst und Stress und die Bedeutung emotionaler Reaktionen. Sein erstes Sachbuch „Neues vom Zappelphilipp - ADS/ADHS verstehen, vorbeugen und behandeln“ veröffentlichte der Autor gemeinsam mit Helmut Bonney 2002. Seitdem publiziert der Schriftsteller neben einer Vielzahl an Fachbüchern auch zahlreiche populärwissenschaftliche Sachbücher zur Hirnforschung wie beispielsweise „Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn“ (2009), „Biologie der Angst - Wie aus Stress Gefühle werden“ (2011), „Jedes Kind ist hochbegabt . Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir was wir aus ihnen machen“ (2012) und „Raus aus der Demenz-Falle - Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren“ (2017). An der Universität Göttingen baute er die Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung auf und leitet sie seit jeher. Gerald Hüther lebt mit seiner Familie in Göttingen.

Neue Bücher

Wie Träume wahr werden

Neu erschienen am 24.09.2018 als Hardcover bei Goldmann.

Wie Träume wahr werden

 (1)
Neu erschienen am 24.09.2018 als Hörbuch bei Arkana.

Verbundenheit

Neu erschienen am 20.08.2018 als Taschenbuch bei Hogrefe AG.

Alle Bücher von Gerald Hüther

Sortieren:
Buchformat:
Was wir sind und was wir sein könnten

Was wir sind und was wir sein könnten

 (23)
Erschienen am 21.02.2013
Jedes Kind ist hoch begabt

Jedes Kind ist hoch begabt

 (8)
Erschienen am 09.12.2013
Die Macht Der Inneren Bilder

Die Macht Der Inneren Bilder

 (7)
Erschienen am 26.10.2011
Neues vom Zappelphilipp

Neues vom Zappelphilipp

 (4)
Erschienen am 13.10.2017
Würde

Würde

 (3)
Erschienen am 05.03.2018

Neue Rezensionen zu Gerald Hüther

Neu
Buchsensibels avatar

Rezension zu "Das Geheimnis der ersten neun Monate - Unsere frühesten Prägungen" von Gerald Hüther

Ein informatives Buch - nicht nur für Schwangere!
Buchsensibelvor 9 Stunden

Unsere Bindungserfahrungen als Kleinkind prägen uns für unseren weiteren Lebensweg: wie wir Emotionen verarbeiten und regulieren, wie wir Konflikte managen, ob wir immer wieder den gleichen Konflikten ausgesetzt sind, wie wir mit Frustrationen umgehen, welche Coping-Strategien wir fürs Leben entwickeln, ob, wie und welche Art von Beziehungen wir führen, welche Partner wir uns suchen. Vor allem frühkindliche (Alter 0–6) und pränatale (also im Mutterleib) Erfahrungen bilden die Basis für unsere weitere Entwicklung – der physischen, der geistigen und der emotionalen Entwicklung.

Und vor allem darf nicht vergessen werden, dass jede einzelne Komponente mit der Hirnentwicklung zusammenhängt. In diesen Jahren bilden sich noch Synapsen aus und unser Gehirn wird entsprechend unseren Erfahrungen vernetzt.


Dieses Buch bietet eine schöne Einführung in die pränatale Entwicklung eines Kindes. Es geht dabei auf die Entstehung des Gehirns, des Nervensystems und der Sinne ein (mit einem kleinen Ausflug in die Entwicklungsbiologie). Die Autoren beschreiben, wie der Organismus entsprechend des jeweiligen Entwicklungszeitpunkts bereits von Anfang an funktioniert, lernt und mit seiner Umwelt kommuniziert und Signale empfängt und wie bereits Prägungen in allerfrühesten Stadien entstehen.

Im zweiten Teil des Buchs wird herausgearbeitet, wie Eltern hier entsprechend feinfühlig bereits während der Schwangerschaft Einfluss auf die psychosozial-emotionale Entwicklung nehmen können. Abschließend gibt es noch ein paar Denkanstöße in Bezug auf das heutige Entwicklungsumfeld eines Kindes und unsere Gesellschaft.

Dieses Buch ist kein Schwangerschaftsratgeber, aber auch kein trockenes Fachbuch. Ich fand es sehr spannend geschrieben. Für alle, die sich mehr mit der vorgeburtlichen Entwicklung auseinandersetzen wollen!


Mehr zum Thema auf www.buchsensibel.de

Kommentieren0
0
Teilen
YukBooks avatar

Rezension zu "Rettet das Spiel!" von Gerald Hüther

Inseln der Lebendigkeit
YukBookvor 5 Monaten

Das WM-Fieber steigt und steigt. Der Fußball spielt auch in diesem Buch eine Rolle. Schließlich sind Fußballspiele „die öffentlichkeitswirksamsten Kulturereignisse unserer Zeit“, so die Autoren Gerald Hüther und Christoph Quarch. Doch inwieweit haben sie ihre spielerische Leichtigkeit und Lebendigkeit bewahren können? Und warum müssen Spiele im allgemeinen  – wie der Buchtitel suggeriert – gerettet werden?

Um diesen Fragen nachzugehen, nehmen uns die Autoren zunächst mit auf eine Zeitreise in die Antike – denn bereits die Griechen waren von der Idee beseelt, das Leben als ein Spiel zu feiern und in vielfältigen Spielen das wahre Menschsein auszubilden. Im Laufe des Buches begegnen wir weiteren Verfechtern des Spiels, zum Beispiel Schiller, der freie Spielräume und Spielzeiten forderte, um der Schönheit zu huldigen, oder die Romantiker, die die Magie des Lebens mit seinen unendlichen Möglichkeiten entfesseln wollten.

In diesem kulturgeschichtlichen Abriss macht das Autorenduo deutlich, dass das Spielen Freiräume öffnet, in denen die Spieler in einer guten Balance von Verbundenheit und Freiheit ihre Geschicklichkeit, Talente und Emotionen zeigen können. Der Homo ludens werde in der heutigen Zeit jedoch immer mehr durch den Homo oeconomicus verdrängt, der nach Effektivität und Produktivität strebt.

In einer Mischung aus philosophischen Gedanken und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen beleuchten Hüther und Quark verschiedene Spielvarianten und entlarven auch gefährliche Spielverderber. Stellenweise schien mir die Lobpreisung des Spiels etwas übertrieben und ihre Vorstellungen sehr idealistisch, doch beschreiben sie eine Welt, die auch aus meiner Sicht unbedingt erstrebenswert ist. Das Buch ist ein überzeugendes Plädoyer für das zwang- und absichtslose Spiel, das das volle kreative Potenzial der Spieler zum Vorschein bringen kann, Lebensfreude weckt und das Gefühl des Miteinanders in Beruf, Familie und Freizeit stärkt.

Kommentieren0
26
Teilen
Shimonas avatar

Rezension zu "Würde" von Gerald Hüther

Würdevolles Leben
Shimonavor 7 Monaten

Jeden einzelnen Menschen respektieren.

Bei uns selbst anfangen. Nur so kann Würde
erhalten bleiben. Sie ist inzwischen 
antastbar. Grenzen werden würdelos
überschritten, da viele nicht mehr ihren 
Nächsten achten oder beachten. Damit ist 
Ihnen nur nicht klar, dass wenn sie 
würdelos handeln, sich selbst dieser Würde
berauben. 

Wir brauchen ein neues Bewußtsein für
würdevolles Denken und Handeln!

Kommentieren0
1
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Zusätzliche Informationen

Gerald Hüther wurde am 15. Februar 1951 in Emleben (Deutschland) geboren.

Gerald Hüther im Netz:

Community-Statistik

in 120 Bibliotheken

auf 29 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks