Gerald Hüther

 3.9 Sterne bei 122 Bewertungen

Lebenslauf von Gerald Hüther

Wissenschaft für Laien verständlich gemacht: Der 1951 geborene Autor hat in Leipzig und Göttingen Biologie studiert und nach seiner Habilitation am Zoologischen Institut der Universität Leipzig und Jena gearbeitet. Spezialisiert hat sich der Wissenschaftler auf den Einfluss früher Erfahrungen auf die Entwicklung des Hirns sowie auf die Auswirkungen von Angst und Stress und die Bedeutung emotionaler Reaktionen. Sein erstes Sachbuch „Neues vom Zappelphilipp - ADS/ADHS verstehen, vorbeugen und behandeln“ veröffentlichte der Autor gemeinsam mit Helmut Bonney 2002. Seitdem publiziert der Schriftsteller neben einer Vielzahl an Fachbüchern auch zahlreiche populärwissenschaftliche Sachbücher zur Hirnforschung wie beispielsweise „Männer - Das schwache Geschlecht und sein Gehirn“ (2009), „Biologie der Angst - Wie aus Stress Gefühle werden“ (2011), „Jedes Kind ist hochbegabt . Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir was wir aus ihnen machen“ (2012) und „Raus aus der Demenz-Falle - Wie es gelingen kann, die Selbstheilungskräfte des Gehirns rechtzeitig zu aktivieren“ (2017). An der Universität Göttingen baute er die Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung auf und leitet sie seit jeher. Gerald Hüther lebt mit seiner Familie in Göttingen.

Neue Bücher

Wege aus der Angst

 (1)
Neu erschienen am 07.09.2020 als Hardcover bei Vandenhoeck & Ruprecht.

Lieblosigkeit macht krank

Erscheint am 18.02.2021 als Hardcover bei Verlag Herder.

Kommunale Intelligenz

Neu erschienen am 08.09.2020 als Hörbuch bei GeSaFa.

Alle Bücher von Gerald Hüther

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Cover des Buches Was wir sind und was wir sein könnten (ISBN: 9783596188505)

Was wir sind und was wir sein könnten

 (31)
Erschienen am 21.02.2013
Cover des Buches Jedes Kind ist hoch begabt (ISBN: 9783442747108)

Jedes Kind ist hoch begabt

 (11)
Erschienen am 09.12.2013
Cover des Buches Würde (ISBN: 9783813507836)

Würde

 (9)
Erschienen am 05.03.2018
Cover des Buches Die Macht Der Inneren Bilder (ISBN: 9783525462133)

Die Macht Der Inneren Bilder

 (8)
Erschienen am 26.10.2011
Cover des Buches Neues vom Zappelphilipp (ISBN: 9783407229274)

Neues vom Zappelphilipp

 (5)
Erschienen am 07.03.2012
Cover des Buches Etwas mehr Hirn, bitte! (ISBN: 9783525404645)

Etwas mehr Hirn, bitte!

 (5)
Erschienen am 11.03.2015

Neue Rezensionen zu Gerald Hüther

Neu

Rezension zu "Wege aus der Angst" von Gerald Hüther

Rezensionsexemplar das sich als wertvoller Input entpuppte
Textgemeinschaftvor 2 Monaten

Ich habe verschiedene Pressemitteillungen abonniert und so bekomme ich diverse PM, in denen angeboten wird, kostenlose Rezensionsexemplare zu bestellen. Auch der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht ist auf diesem Wege in meinen Fokus geraten und  mit ihm dieses Buch. 

1. Gestaltung, Druck und Haptik

Das Buch beeindruckt mit einer hervorragenden Gestaltung und Qualität. Es ist ein Hardcover mit Einband - wirkt hochwertig, was die schlichte aber ansprechende Gestaltung noch unterstreicht. Was mir besonders gut gefallen hat ist der Druck auf cremefarbenen Papier, das einen Hauch von Umweltfreundlichkeit vermittelt - zum Papier selbst habe ich keine Angaben gefunden,- Der Druck war auf jeden Fall sehr augenfreundlich, auch wenn die Schrift sehr klein war (aber vermutlich muss ich mich nur einfach dran gewöhnen, dass ich eine Lesebrille brauche). 

Das Format ist leserfreundlich und das Buch fühlt sich angenehm an. 

2. Der Autor 

Gerald Hüther ist Neurobiologe und lange in der Angstforschung aktiv.

3. Strukturt des Inhalts

Beim ersten Durchblättern, blieb ich bereits bei einigen Texten hängen. Nach der Einführung, widmet sich der Autor 8 Fragen, aus denen er am Ende ein Fazit zieht. Die einzelnen Kapitel werden in Unterpunkte aufgegliedert, zu denen kurz, knapp und verständlich auf das Thema eingegangen und die Frage nach und nach beantwortet wird. Für mich als Leserin mit berufsbedingt erweiterten Grundkenntnissen in Psychologie, Biologie, Medizin war dies Buch ohne weiteres lesen und ich bin mir sicher, dass auch Personen ohne Vorkenntnisse das Buch gut verstehen werden.

4. Schreibstil und Lesefluss

Der Lesefluss ist hervorragend. Das ist sicher durch die kurzen und prägnanten Unterpunkte gewährleistet. Der Leser wird nicht direkt angesprochen, sondern der Autor schreibt aus der "Wir"-Perspektive. 

5. Inhalt

Wer vom Titel eine Art Wegweiser ableitet, wie er eigene Änste oder gar Angststörungen los werden kann, der wird vom Inhalt evt. enttäuscht. Angst wird aus verschiedenen Ansatzpunkten heraus erklärt und am Ende deutlich gesagt, dass Angst auch eine wichtige Schutzfunktion für uns Menschen hat. Besonders spannend fand ich die Abschnitte 5 und 6. 

Hier geht es zum EInen, um die Bewältigung von Angst und war dabei im Gehirn abläuft und wie sich Erfolge in der Bewältung aufs Umfeld auswirken. Und im 6. Abschnitt um das Thema, Angst als ideales Mittel zur Manipulation von Menschen. Hier habe ich u.a. auch für mein eigenes Schreiben von Büchern, viel entnommen, was ich auch noch tiefer recherchieren möchte. 

Fazit: Kein Buch, dass sich am Strand oder im Urlaub lesen lässt, aber auch kein Fachbuch mit Schrecken. Im Gegenteil - toll geschrieben, den Leser im Fokus und nicht unnötig aufgebläht. Klare Empfehlung!

Ich schenke übrigens viele Rezensionsexemplare her und gebe sie an Leute weiter, die sich für die Bücher interessieren. Dieses nicht! Ich denke, das spiegelt meine Wertung des Buches, am Besten wider.


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Rezension zu "Was wir sind und was wir sein könnten" von Gerald Hüther

Interessant, positiv, erklärend, wichtig
deidreevor 2 Monaten

Gerald Hüther war mir vor diesem Buch ein Begriff, das war mit einer der Faktoren für meine Kaufentscheidung. Mit „Was wir sind und was wir sein könnten“ hat er für mich unser Gehirn, beziehungsweise seine Funktionsweise, sehr gut beschrieben, erklärt, zusammengefasst.

 

Der Grundtenor für mich sagt aus, dass es nie zu spät ist. Unser Gehirn eines Erwachsenen ist nicht fertig ausgebildet und ändert sich nicht mehr oder bildet sich nur mehr zurück. Nein, wir haben es selbst in der Hand unser Potential weiter zu entfalten und auszubauen. 

 

Gut gefallen hat mir auch die unverblümte Erklärung warum Märchen erzählen, und nicht von irgendwelchen Medienträgern vorgetragen, für die Entwicklung der Kinder so wichtig ist. Ebenso das zweckfreie gemeinsame Singen. So viele Kinder werden heute über irgendwelche Boxen oder Tabletts beschallt. Diese Reize bringen keine positive Entwicklung ihrer Gehirne. Könnte das bitte in die Ausbildung unserer Pädagogen mit aufgenommen werden? Eltern zu erreichen, wird schon schwieriger werden. 

 

Das Buch selbst ist in sechs größere Kapitel eingeteilt, welche wiederum mit verschieden langen Unterkapiteln versehen sind. Der Schreibstil ist flüssig und der Inhalt verständlich aufbereitet, sodass man kein Studium benötigt um dem Autor folgen zu können. 

Kommentare: 8
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Rezension zu "#Education For Future" von Gerald Hüther

Gute Ideen aber leider keine neue Ideen
_Buchseelevor 3 Monaten

Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da ich selber zwar noch Lehramts-Studentin bin aber mich natürlich auch außerhalb des Studiums gern belesen und weiterbilden möchte. 

Generell kann ich sagen, dass das Buch wirklich für Eltern, Erzieher und Lehrer ansprechend und anregend ist. Auch gibt es Anreize und Ideen, welche gut im Unterricht angewendet werden können und generell reflektiert werden können. Kommen wir nun dazu weshalb ich diesem Buch nur 3 Sterne geben. Ja, ich bin Studentin in diesem Bereich und habe dadurch schon den ein oder anderen Text diesbezüglich gelesen und Eltern die dies bisher nicht getan haben, mögen mir hier widersprechen.. aber ich muss sagen, dass diese Ideen zwar gut und richtig aber leider nichts Neues sind. Bildung wird immer mehr bedürfnisorientiert und die Kompetenzen stehen im Vordergrund, kein sinnloses Pauken von unwichtigen Sachinhalten. Auch bin ich ebenso der Meinung, wie im Buch, dass die Notengebung veraltet und nichtsaussagend über den jeweiligen Schüler*inn ist. Jedoch gibt es auch hier schon Schulmodelle die eben diese Notengebung nicht vollziehen und zukunftsorientiert unterrichten. Also wie gesagt es ist nichts Neues, für Personen, welche sich in diesem Bereich etwas schon Belesen haben. 

Fazit:

'Education for Future' ruft einem erneut ins Gedächtnis, dass das alte Schul-/Lernmodell nicht mehr tragbar ist. Es erläutert auch kleine Handlungsanweisungen, welche man zur Verbesserung einsetzen kann, jedoch fehlt mir da etwas Konkretes. Ich hätte mir mehr Methoden zur Veränderung gewünscht, nicht nur  Aussagen darüber weshalb eine Veränderung folgen muss. 

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Zusätzliche Informationen

Gerald Hüther wurde am 15. Februar 1951 in Emleben (Deutschland) geboren.

Gerald Hüther im Netz:

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in 167 Bibliotheken

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