Gerald Hüther , Helmut Bonney Neues vom Zappelphilipp

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Inhaltsangabe zu „Neues vom Zappelphilipp“ von Gerald Hüther

Der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther und der Familientherapeut Helmut Bonney erklären auf neuestem Stand, was Eltern über ADS wissen sollten, was sie vorbeugend tun können und warum Medikamente keine Lösung sind.

Statt Hirndoping müssen Familien wieder mehr Wert auf gemeinsame Projekte legen. Denn Kinder sollten wieder lernen, die Aufmerksamkeit mit anderen Menschen auf gemeinsame Interessen und Aufgaben zu lenken. Diese neue Sicht auf ADHS und eine kombinierte Sichtweise der beiden Experten ist das Besondere an diesem Buch: Durch ihr Wissen und ihre Erfahrungen lässt sich das komplexe Störungsbild ADHS umfassend verstehen und optimal behandeln.

• die neuesten Erkenntnisse zum Thema ADS
• von den Experten der Hirnforschung und Familientherapie
• großer Praxisteil und Bonuskapitel

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  • Rezension zu "Neues vom Zappelphilipp" von Gerald Hüther

    Neues vom Zappelphilipp

    WinfriedStanzick

    13. June 2012 um 11:59

    Das vorliegende Buch ist ein wichtiger Meilenstein in der kontroversen Debatte um ADS. (Vgl. auch hierzu den lesenswerten kulturhistorischen und entwicklungspsychologischen Ansatz des Philosophen Christoph Türcke in seinem eben erschienenen Buch „Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur, C.H. Beck 2012) Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Familientherapeut Helmut Bonney nennen die bisherigen Erklärungsversuche, an die sich viel Eltern, Pädagogen und Ärzte klammern, „ein fragwürdiges Theoriegebäude“. Sie setzen dem neue Erkenntnisse aus der Hirnforschung entgegen und dokumentieren auch ausführlich und mit vielen Beispielen versehen, wie in der ADHS –Forschung alte Vorstellungen zu wanken beginnen. Sie erteilen einer medikamentösen Behandlung des Phänomens eine strikte Absage und plädieren stattdessen für eine umfangreiche und umsichtige Vorbeugung, eine kompetente Diagnose und eine effektive und nachhaltige Behandlung und Therapie. Dabei sind Eltern in ganz besonderer Weise gefordert. Sie können sehr viel tun, um einer ADS-Störung vorzubeugen. Unter anderem sollen sie: • für Beruhigung und Bindungssicherheit sorgen • der Entwicklung von Stimulationsabhängigkeit vorbeugen • ichstärkende Führung und Erziehung anstreben • handelnde Erziehung einsetzen • die Welt des Kindes und die Welt des Erwachsenen unterscheiden • Kinder vor überlastenden Erfahrungen schützen • Praktische und seelische Verfügbarkeit der Eltern gewährleisten Auch die Therapeuten und Ärzte müssen umdenken. Auch für sie gibt es familientherapeutisch durchwirkte Hinweise, wie sie in Zukunft mit dem Problem umgehen lernen sollen. Gerald Hüther bezeichnet am Ende des Buches ADS als „die Folge veränderter Sozialerfahrungen“, vor allen Dingen durch den Mangel an der Entwicklung der Fähigkeit zur „shared attention“ und eine nicht gelungene frühe Bindung. Es kommt Bewegung in die Debatte und hoffentlich kommen diese Erkenntnisse irgendwann auch dort an, wo man ansetzen muss: in den heutigen und zukünftigen Familien mit kleinen Kindern.

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