Gerald Hagemann

 3.9 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Dem Tod geweiht, Mord bei Pooh Corner und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Gerald Hagemann

Dem Tod geweiht

Dem Tod geweiht

 (13)
Erschienen am 11.12.2006
Mord bei Pooh Corner

Mord bei Pooh Corner

 (6)
Erschienen am 11.07.2008

Neue Rezensionen zu Gerald Hagemann

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Tatort Grossbritannien. Galgen, Mörder und Verbrecher" von Gerald Hagemann

Spannend!
Jen_loves_reading_booksvor 6 Monaten


Tatort Großbritannien - Galgen, Mörder und Verbrechen

von

Gerald Hagemann



Cover:

Schön düster. Passend zum Thema.



Inhalt:

Die dunkle Seite Großbritanniens wird in diesem Führer vorgestellt: Die Reise führt zu bekannten und ungewöhnlichen Schauplätzen der britischen Kriminalgeschichte, die vor Ort aufgesucht und mit ihrem Hintergrund beschrieben werden.



Meinung:

Kaum hatte ich diesen Reiseführer der "besonderen" Art zur Hand genommen, konnte ich ihn nicht mehr beiseite legen.
Zu groß war die Anziehungskraft, der teilweise wirklich schaurigen Kriminalfälle, die bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts reichen.
Dieser Reiseführer führt den Leser ( oder den gerade in GB anwesenden Touristen ), zu 300 Original-Kriminal-Schauplätzen, mit anschaulichen Beschreibungen der Tat, des Mörders, seinem Motiv (wenn vorhanden), den Tathergang und der letztendlichen Überführung einschließlich Ort, Tag und Zeitpunkt der Hinrichtung.
Eine besondere Erwähnung finden hier immer mal wieder bestimmte Henker, deren Namen bis heute in GB bekannt sind.

"Genaue Anfahrtsbeschreibungen ermöglichen es dem Leser, die schaurige Reise mitzuerleben. " ( Buchrücken)

Die Morde in diesem Buch werden präzise, detailreich und auf amüsante und sehr unterhaltsame Art und Weise, erklärt. Der schwarze Humor trieft geradezu aus den Seiten hervor.



Fazit:

An diesem etwas anderen Reiseführer kommt man nicht vorbei, wenn man ein GB-Fan ist, Krimis liebt und eine etwas morbide Ader zu wahren Kriminalfällen hat.
Mir haben die älteren Fälle am Besten gefallen.
Wahrscheinlich weil sie aufgrund noch fehlender Ermittlungskenntnisse noch ein bißchen geheimnisumwobener, voller Irrglauben, vor allem aber voller Aberglauben waren.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele arme Schweine unschuldig hingerichtet wurden.



Empfehlung:

Kann ich bedenkenlos weiterempfehlen.
Es war wirklich spannend, interessant, informativ und sehr unterhaltsam.



Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

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Ambermoons avatar

Rezension zu "Tatort Grossbritannien. Galgen, Mörder und Verbrecher" von Gerald Hagemann

Die etwas andere Reise durch England und dessen Geschichte
Ambermoonvor 7 Monaten

Die dunkle Seite Großbritanniens wird in diesem Führer vorgestellt: Die Reise führt zu bekannten und ungewöhnlichen Schauplätzen der britischen Kriminalgeschichte, die vor Ort aufgesucht und mit ihrem Hintergrund beschrieben werden...(Klappentext)

♚♚♚♚♚

"Babbacombe liegt nur wenige Kilometer von Agatha Christies Geburtsort Torquay entfernt und macht sich gegenwärtig als vorbildliches 'Model Village' einen Namen.
Für die Briten wird es jedoch immer der Ort bleiben, in dem John Lee lebte - der Mann, den sie nicht hängen konnten." (S. 44)

Dies ist ein Reiseführer der ganz anderen und vor allem unkonventionellen Art. Hier werden keine berühmten Denkmäler, Gebäude oder Burgen vorgestellt, wenn dann nur in Bezug auf ein ganz bestimmtes Ereignis, sondern historische Kriminalschauplätze und zwar inklusive eines kleinen Tatsachenberichtes bezüglich Opfer und Tathergang. Manche mögen das morbide und ekelhaft, respektlos und schockierend nennen. Ich finde es faszinierend und interessant. Ein Land auf 08/15-Weise bereisen kann doch schließlich jeder und ich hatte schon immer einen Hang zum Morbiden und daher auch zur dunklen Geschichte eines Landes.
Vor allem England hat es mir angetan. Ein Land voller historischer Ereignisse und Geheimnisse, ein Land in dem der Glauben an Geister, Hexen und Kobolde immer noch sehr präsent ist. Tja, ohne Mord und Totschlag würde es eben auch so manchen berühmten Geist nicht geben.

"Dieses Buch führt den Leser zu mehr als 300 Schauplätzen der britischen Kriminalgeschichte.
Neben alten Galgen, Polizeimuseen, unheimlichen Moorlandschaften und abgelegenen Landhäusern, werden wir uns an stimmungsvolle Orte im ganzen Land begeben und deren Geheimnisse erkunden." (S. 6)

Dieser Reiseführer liest sich wie ein Buch voller spannender, aber auch brutaler Krimi- und Thriller-Novellen, was dem packenden, lockeren und auch humorvollen Erzählstils des Autors zu verdanken ist. Dies mag wohl daran liegen, dass der Autor auch gleichzeitig der Autor der Historischen Krimi-Reihe rund um Inspector Swanson ist, welche unter seinem Pseudonym Robert C. Marley erscheint.
Man bewegt sich durch die Geschichte Englands, von Südostengland, über London, bis hin zu Nordengland und Schottland.
Da es jedoch immer noch ein Reiseführer ist, beinhaltet dieser nicht nur Tatsachenberichte, sondern ebenso Tipps für Pubs, Restaurants, sehenswerte Gebäude und Museen, welche sich in der Nähe des  Schauplatzes des Verbrechens befinden oder damit zu tun hatten. Es sind aber auch bizarre und unheimliche Geschichten vorhanden, die sich auf das jeweilige Verbrechen beziehen oder gar damit in Zusammenhang stehen. Tja, was wäre England ohne seine Geistergeschichten.

Hierbei wird einem erst klar, welch schwarzen und morbiden Humor die Engländer wirklich besitzen und ihre ganz eigene Art haben mit traurigen und/oder grausamen Ereignissen umzugehen.

Weiters wird man auf Führungen hingewiesen, welche im 2. Teil näher vorgestellt werden und mittels Symbolen erhält man Informationen welches Tatmotiv bestand (Verbrechen aus Habgier, Leidenschaft oder ohne erkennbares Motiv) und ob es sich um einen bedeutenden Kriminalfall handelte.

Einige Schauplätze beinhalten auch eine detaillierte Wegbeschreibungen, da man so manchen Ort sonst nicht leicht finden würde.

"Lidwell Chappel: Um die Überreste dieser abgelegenen Kapelle zu besuchen, fahren Sie von Teignmouth kommend die B3192 in Richtung Exeter, bis Sie einen Golfplatz passieren. Nach wenigen hundert Metern kreuzt eine Querstraße den Weg und Sie erreichen rechter Hand den Parkplatz...." (S. 58)

Es wird darauf hingewiesen, ob es sich um ein Privatgrundstück handelt und ob die Chance besteht dies trotzdem zu besichtigen. Laut Autor sind Engländer hierbei wirklich sehr entgegenkommend, gastfreundlich und erzählen einem auch gerne etwas darüber und noch viel mehr, wie z.B. eine kleine Geistergeschichte die mit dem Verbrechen zusammenhängt (jaja, die Engländer und ihre Geister).

Durch das Lesen dieses Reiseführers bekommt man aber auch einen kleinen Einblick in das Leben, die Traditionen und Gewohnheiten der damals lebenden Bevölkerung.

Am Ende befinden sich dann noch eine Karte mit den wichtigsten Tatorten, ein zugegeben etwas mickriger Glossar und ein Register mit Orten und Schauplätzen.
Dieses  Register fand ich nur wenig hilfreich, da hier Orte und Straßen, sowie Einrichtungen angegeben werden und die Grafschaft erst dahinter steht. Hier wäre es von Vorteil, wenn es umgekehrt wäre. Man ist also besser bedient, wenn man sich durchschmökert und sich die entsprechenden Schauplätze herauspickt, wobei ich persönlich das sowieso interessanter finde.

Fazit:
Bis auf die Anhänge bin ich von diesem Reiseführer der etwas anderen Art restlos begeistert. Ich habe mich mit Freude hindurch geschmökert, da es nicht nur informativ und interessant, sondern ebenso spannend war.
Dieser Führer zu historischen Kriminalschauplätzen ist für jeden geeignet, der England einmal von seiner dunklen Seite kennenlernen möchte.

© Pink Anemone (mit Bilder, Autoren-Info und einem rausgepickten Schmankerl) 

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Rezension zu "Mord bei Pooh Corner" von Gerald Hagemann

Rezension zu "Mord bei Pooh Corner" von Gerald Hagemann
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Robert Marley, Kriminalschriftsteller aus Brighton, braucht dringend Erholung. So fährt er nach Hartfield, ein Ort inmitten des Ashdown Forest, der Heimat von A.A. Milnes´ Winnie-the-Pooh. Hier verspricht er sich jede Menge Ruhe und Frieden. Doch mit beidem ist es vorbei, als im Fluss bei Poohsticks Bridge die Leiche eines Jungen gefunden wird. Roberts Schwester Dorothy, Chief Inspector bei der Brighton Police, ermittelt vor Ort. Als ihre Recherchen alledrings Indizien ans Licht bringen, die auf einen Zusammenhang mit dem unaufgeklärten Tod von Brian Jones, dem Gründer der Rolling Stones, hindeuten, wird Dorothy schnell klar, dass der Fall komplizierter ist, als es zunächst den Anschein hatte...
Um als Erstes gleich mal Harry Rowohlts Rezension über dieses herrlich makabre Buch zu zitieren: "Pu der Bär & Sex & Crime & Rolling Stones". Richtig.
Ich bin mit Pooh der Bär aufgewachsen und habe sofort - auch nach all den Jahren - sofort alle Figuren und Orte in und um Ashdown Forest wiedererkannt.
Wie bereits erwähnt, ein herrlich makabrer Krimi um Pooh und die Stones (zumindest ansatzweise). Für die vor uns stehenden trüben Herbsttage ein humorvoller Begleiter und eine (trotz des Makabren) liebevolle Hommage an A.A. Milnes und seinen Bären.
Auch dieses ein Muss für Fans der englischen Insel und von A.A. Milnes. Auch für die, die die Geschichten um Pooh und seine Freunde nicht gelesen haben.

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