Gerald Murnane Die Ebenen

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Inhaltsangabe zu „Die Ebenen“ von Gerald Murnane

In den Ebenen im Outback, auf ihren riesigen Ländereien, leben Familien, die eine eigentümliche, teils fort-, teils rückschrittliche Kultur pflegen. Besessen von der eigenen Überlieferung, heuern sie Maler, Musiker, Schriftsteller und Denker an, um jeden Aspekt ihres Lebens dokumentieren zu lassen. Ein junger Filmemacher kommt in die Region, um ein Porträt jener Ebenen zu realisieren. Doch statt in die Landschaft zu gehen, vergräbt er sich in der labyrinthartigen Bibliothek seines Gönners, durch die, auf verschiedenen Zeit-Ebenen, Projektionen von Frauen geistern. Alles treibt auf »Offenbarungen« hin …
Die Ebenen ist ein moderner Klassiker der australischen Literatur und erzählt – in einer hypnotisierenden Prosa von akrobatischem Bau – die Geschichte einer existenziell aufgeladenen Suche und eines sonderbaren Selbstverlustes.
Mit einem Nachwort von Ben Lerner

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  • Gerald Murnane | DIE EBENEN

    Die Ebenen

    Bookster_HRO

    27. September 2017 um 08:09

    INHALT: Ein Mann erinnert sich an eine lang zurückliegende Reise in die Ebenen, dem sagenumwobenen Outback Australiens, dort wo nichts ist und doch alle einen tieferen Sinn, eine Art inneren Geist des Landes zu sehen glauben. Der Mann, damals ein aufstrebender Filmemacher, will sich vor Ort Notizen für ein Drehbuch machen und Eindrücke für einen Film sammeln, in dem er genau diese verborgene Schicht, diese Ebene hinter den Ebenen, zu zeigen beabsichtigt. In der größten Siedlung der Ebenen angekommen, merkt er schnell, dass die Bewohner der Ebenen, die Plainsleute, sehr empfänglich sind für alle Arten von Kunst und Wissenschaft, die sich mit den tieferen Geheimnissen der Ebenen beschäftigen. Ein Grundbesitzer findet besonderen Gefallen an dem Filmprojekt und lädt den jungen Mann auf sein Anwesen ein, um dort die Arbeit zu vertiefen. Doch anstatt die die endlosen Weiten einzufangen, verliert dieser sich in der riesigen Bibliothek seines Gönners, die vor Kunst und Wissenschaft über die Ebenen fast überquillt. Die wahren Ebenen bleiben unberührt – dort ist nichts, dort war nichts und dort wird wohl auch nie etwas sein. FORM: Gerald Murnane (*1939) hat mit DIE EBENEN ein kleines Kunststück vollbracht. In hochkomplexen Sätzen, denen kaum zu folgen ist, so hypnotisch ist der Grundton, steuert er seine Hauptfigur durch eine kafkaeske Story und erzählt im Endeffekt … nichts! Der kurze Roman ist quasi die Geschichte über ein hochnäsiges Volk, das in einer so eintönigen Gegend lebt, dass es nur durch Metafiktion und Pseudowissenschaft aus der Langeweile zu retten ist. Der andauernde krampfhafte Versuch dieses Volkes, auch nur einen Fünkchen Bedeutung in der endlosen Leere zu finden und in etwas Bleibendes zu verwandeln, und am Ende auch noch stolz zu behaupten, dabei erfolgreich zu sein – das sind die Charaktereigenschaften, die Murnane diesem Volk gibt. Und unter allem liegen die eigentlichen Ebenen ungerührt da, als Antagonist, den es zu bezwingen, zu verstehen gilt, dem aber niemand je gewachsen sein wird. FAZIT: Ein vielschichtiger Roman also, der gewillten Lesern viel Spaß bringen kann. Dennoch muss ich zugeben, dass ich mit Murnanes Satzgebilden so meine Schwierigkeiten hatte. Hinzu kommt, dass mein Interesse ab der zweiten – der zäheren – Hälfte des Buches mit jeder Seite weiter abnahm, sodass die letzten Abschnitte nur noch quälend waren. (Das anschließende Nachwort von Ben Learner habe ich dagegen sehr genossen.) Ich verstehe das Anliegen Murnanes, seine Message, und auch die Vergleiche mit Jorge Luis Borges oder Samuel Beckett, die überall gezogen werden, kann ich nachvollziehen, aber Australien ist für mich so weit weg und außerhalb meiner privaten Interessen, dass ich hier nicht mehr als drei Sterne vergeben möchte. *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

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