Geraldine Brooks

 4 Sterne bei 276 Bewertungen
Autorin von Das Pesttuch, Das Gemälde und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Geraldine Brooks wurde im September 1955 in Sydney gebren. Sie studierte an der Universität in Sydney und konnte erste Berufserfahrung als Reporterin für den "Sydney Morning Herald" sammeln. Sie arbeitete viele Jahre lang als Auslandskorrespondentin des "Wall Streets Journalde". Hierzu besuchte sich viele islamische Länder, darunter Bosnien, Somalia und der mittlere Osten. Für ihre Reportagen über die palästinensische Intifada, den Iran-Irak-Konflikt und den Golfkrieg wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Heute lebt Brooks in Virginia

Neue Bücher

Cover des Buches Der letzte Montag im Mai (ISBN: 9783442763238)

Der letzte Montag im Mai

Erscheint am 27.05.2026 als Gebundenes Buch bei btb.

Alle Bücher von Geraldine Brooks

Cover des Buches Das Pesttuch (ISBN: 9783442773640)

Das Pesttuch

(116)
Erschienen am 11.10.2023
Cover des Buches Das Gemälde (ISBN: 9783442775293)

Das Gemälde

(82)
Erschienen am 16.07.2025
Cover des Buches Die Hochzeitsgabe (ISBN: 9783442773978)

Die Hochzeitsgabe

(43)
Erschienen am 15.05.2024
Cover des Buches Die Töchter Allahs (ISBN: 9783442729999)

Die Töchter Allahs

(7)
Erschienen am 01.04.2002
Cover des Buches Auf freiem Feld (ISBN: 9783442733132)

Auf freiem Feld

(10)
Erschienen am 25.08.2005
Cover des Buches Insel zweier Welten (ISBN: 9783442743919)

Insel zweier Welten

(4)
Erschienen am 09.07.2012
Cover des Buches Insel zweier Welten (ISBN: 9783641075675)

Insel zweier Welten

(1)
Erschienen am 09.07.2012

Neue Rezensionen zu Geraldine Brooks

Cover des Buches Horse: A Novel (ISBN: 9780399562969)
walli007s avatar

Rezension zu "Horse: A Novel" von Geraldine Brooks

walli007
Ein Renner

Harry Lewis ist frei und sein ehemaliger Herr hat ihm versprochen, dass das vielversprechende Fohlen ihm gehört. Natürlich darf das niemand wissen, denn im Jahr 1855 darf kein Schwarzer ein Rennpferd besitzen. Von den Gewinnen, die ihm versprochen werden, will Harry seinen Sohn Jarret freikaufen. Doch es kommt anders. Viele Jahre später gelangt der Doktorand Theo an ein altes Gemälde, das ein Rennpferd mit seinem Pfleger zeigt. Gleichzeitig versucht Jess alles über das Skelett eines Pferdes herauszufinden, dass im Museum ausgestellt ist. Irgendetwas kommt ihr eigenartig vor. Der Zufall fühlt Jess und Theo zusammen und sie wollen mehr über das Pferd und seinen Pfleger zu erfahren. 


Mit der Verknüpfung von mehreren Geschichten auf unterschiedlichen Zeitebenen bekommt der Leser oder die Leserin die Lebensgeschichte des Rennpferdes Darley/Lexington nahegebracht. Vor den amerikanischen Sezessionskrieg war der Pferderennsport eine anerkannte Sportart. Züchter, Trainer und Pfleger suchten nach den vielversprechendsten Fohlen. Dabei hat Lexington in seiner Karriere nur wenige Rennen gewonnen. Seine Linie hat allerdings viele erfolgreiche Rennpferde hervorgebracht. Jarret ist es, der Lexington liebevoll aufzieht. Sein Vater und er haben Pläne, die allerdings durchkreuzt werden, weil schwarze Menschen manche Möglichkeiten einfach nicht haben. Dennoch schafft es Jarret immer bei seinem Pferd zu bleiben. 


Von dieser Lebensgeschichte eines Rennpferdes zu erfahren, ist sehr interessant und spannend. Was das Pferd angeht, hat sich die Autorin weitgehend an die historischen Fakten gehalten. Darum hat sie eine fiktionale Handlung gesponnen, die einen nach einigen anfänglichen Gewöhnungsbemühungen wirklich packt. Der Lebenslauf von Jarret ist in seine Zeit geschrieben. Es ist bedrückend zu lesen, wie mit den Menschen umgegangen wurde. Doch Jarret findet einen Weg. Und auch die weiteren Geschichten ziehen einen in ihren Bann, vor allem wenn man nach einer Weile merkt wie geschickt alles sich zusammenfügt. Leider hat der Roman so ein inzwischen muss man sagen typisch amerikanisches Ende. Da möchte man so langsam doch mal von einem anderen Ausgang lesen. Insgesamt aber ein sehr lesenswertes Buch über ein Pferd, das beinahe eine Art Nationalheld geworden ist. 


3,5 Sterne

Cover des Buches Das Gemälde (ISBN: 9783442759972)
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Rezension zu "Das Gemälde" von Geraldine Brooks

Waptschie
Es geht um so viel mehr als um ein Pferdegemälde

Wenn ich meinen Freunden erzählen würde, dass ich ein 550 Seiten-Buch über ein Pferdegemälde gelesen habe, würden sie mich vermutlich sehr verwirrt anschauen. Wenn ich Ihnen jedoch mit Begeisterung davon berichten würde, dass es sich um einen Roman über den Rennpferdsport und das Leben von BIPoC-Personen im 19., 20. und 21. Jahrhundert handelt, der auf wahren Begebenheiten beruht, dann würde das ganze bestimmt anders aussehen. 


Ich wusste anfangs selber noch nicht so richtig, worauf ich mich eingelassen habe, aber der Schreibstil hat mir sofort gefallen und die Themen waren echt interessant! Ich habe ansonsten eigentlich kein Interesse an Pferden, doch die Darstellung der Pferde in diesem Buch hat mir sehr gefallen und gute Einblicke geliefert. Dass sich das Leben von BIPoC-Personen und ihre Herausforderungen als Thema durch das Buch zieht, wurde mir erst recht spät so richtig bewusst - aber auch diesen Themenstrang fand ich sehr interessant und erschreckend augenöffnend. 


Erzählt wurde die Geschichte in drei verschiedenen Zeitsträngen, die sich am Ende zu einer Gesamtgeschichte zusammengefügt haben. Der Schreibstil und die Erzählweise wurde entsprechend angepasst, was mir sehr gut gefallen hat. Bei drei verschiedenen Erzählsträngen, die in der jeweiligen Zeit verschiedene Personen verfolgen, hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mit allen so richtig warm geworden bin. Anfangs ist es mir recht schwer gefallen in die Geschehnisse im 19. Jahrhundert einzutauchen, im 21. Jahrhundert dagegen, war ich sofort dabei und wollte am liebsten direkt dort weiterlesen. 


Es ist auf jeden Fall ein etwas anderes Buch, was ich jedoch sehr empfehlen kann!

Cover des Buches Insel zweier Welten (ISBN: 9783442743919)
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Rezension zu "Insel zweier Welten" von Geraldine Brooks

buchjunkie
Ein ruhiger historischer Roman



Nordamerika, 1660 - auf einer kleinen Insel, die heute Martha's Vineyard heißt: die 12-jährige Bethia wächst in einer puritanischen Siedlung auf. Ihr Vater ist Prediger, ein strenger Mann, dessen Mission es ist, seinen Glauben auf das Eiland vor Cape Cod zu bringen, das sich die englischen Siedler mit den Wampanoag-India-nern teilen. Doch Bethia fühlt sich fast magisch angezogen von diesen Fremden, die sie oft heimlich auf ihren Streifzügen durch die wilde Natur der Insel beobachtet.

Eines Tages trifft sie auf Caleb, den Sohn eines Häuptlings. Auch er ist fasziniert von dem Mädchen mit den blauen Augen und dem wachen Verstand. Die beiden knüpfen ein zartes Band. Doch als sie heranwachsen, kommt der Moment, an dem sie gezwungen werden, für ihre Freundschaft und für ihren Platz im Leben zu kämpfen ...


Ein ruhiger Roman nach wahren Begebenheiten ist das. Die Sprache ist modern und manchmal musste ich mich daran erinnern, dass die Geschichte im 17.Jahrhundert spielt. 

Ich mag die Art, wie die Autorin schreibt. Es lässt sich nicht schnell lesen und wirkt entschleunigend.

Mir hat dieser Roman nach Startschwierigkeiten sehr gut gefallen!

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Zusätzliche Informationen

Geraldine Brooks wurde am 14. September 1955 in Sydney (Australien) geboren.

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