Geraldine Brooks Das Pesttuch

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Inhaltsangabe zu „Das Pesttuch“ von Geraldine Brooks

Das Besondere Taschenbuch – Große Romane im besonderen Taschen-Format Eine Frau gegen den Schwarzen Tod. Als in einem kleinen Dorf im Norden Englands die Pest ausbricht, übernehmen Angst, Hysterie und Hexenwahn die Herrschaft. Der Schwarze Tod wütet unerbittlich. Die Dorfbewohner haben dem Pfarrer gelobt, den Ort nicht zu verlassen, ehe nicht die Seuche besiegt ist. Mehr als einmal sind sie kurz davor, einander gegenseitig zu meucheln. Die junge Witwe Anna Frith beweist in dieser schlimmen Zeit Mut, sie schenkt Leben und findet Liebe und privates Glück. Eines Tages hat das Grauen ein Ende. Aber Anna Frith steht die schwerste Prüfung noch bevor ... Geraldine Brooks, mehrfach ausgezeichnete amerikanische Journalistin und Sachbuchautorin, wurde zu ihrem ersten Roman durch das Hinweisschild auf ein englisches „Pestdorf“ angeregt. Dort hatten sich Menschen bei Ausbruch der Pest im 17. Jahrhundert selbst in Quarantäne begeben, um das Ausbreiten der Seuche zu verhindern. An ihren Mut und ihre Verzweiflung erinnert bis heute im Peak District ein kleines Museum. Bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.

sehr historisch!

— Lizzy-cool
Lizzy-cool

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Dieter

    Dieter

    25. February 2013 um 13:51

    Der historische Roman der us-amerikanischen Journalistin Geraldine Brooks greift als fiktive Story auf tatsächliche Ereignisse aus den Jahren 1665/1666 im Dorfe Eyan in Derbyshire zurück. Die Pest wurde in die Gemeinschaft des Dorfes eingeschleppt, die sich darauf hin eine weitgehend eingehaltene Kontaktsperre zur Außenwelt auferlegte. Geraldine Brooks verknüpfte zahlreiche tatsächlich geschehene Begebenheiten, die im heutigen Dorfmuseum von Eyan dokumentiert sind, mit ihren eigenen Überlegungen zur Frage nach den psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Seuche zu einem fesselnden so-könnte-es-gewesen-sein-Roman. Heldin der Geschichte ist die Magd Anna Frith, eine junge Witwe und Mutter zweier Kinder. Anna erhält durch ihre Arbeit im Pfarrhaus die Möglichkeit, das Lesen und Schreiben zu erlernen. Mit der Pfarrersfrau Elinor verbindet sie ein freundschaftliches Verhältnis. Die beiden erleben den Untergang des alten Wissens um die Heilkunst im Dorf und sie versuchen das zu bewahren, was noch zu retten ist. Bald müssen die beiden allerdings auch nach neuen Wegen suchen. Der Leser erlebt mit, wie im Dorf die Gemeinschaft polarisiert wird in Gesunde und Kranke, Opfer und Täter, solche die versuchen, zu helfen, und denen, die sich bereichern. Hauptmotiv der Geschichte bleibt neben der Darstellung des Schwarzen Todes jedoch die Möglichkeit eines inneren sowie sich nach außen hin wirkenden menschlichen Wachstums, von Uneigennutz und Freundschaft. Trotz moderner Sprache erscheint uns die Icherzählerin Anna recht glaubwürdig als eine Frau einer vergangenen Epoche, die jedoch im Begriff steht, sich von alten Denkmustern zu lösen.

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Speckelfe

    Speckelfe

    30. January 2013 um 10:26

    Mein erster historischer Roman und ich bin ganz begeistert. Hier geht's um die Geschehnisse in einem englischen Dorf 1665 bis 1666, als in eben diesem Dorf die Pest ausbricht und der Pfarrer des Ortes eine Idee zur Eindämmung der Pest hat, die das alle Einwohner betrifft. Etwas anspruchsvoller geschrieben, aber nicht schwer verständlich ... man merkt, daß die Autorin den Pulitzer Preis gewonnen hat. Interessant auch, daß die Geschichte einen wahren Hintergrund hat.

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  • Leserunde zu "Der Pestengel von Freiburg" von Astrid Fritz

    Der Pestengel von Freiburg
    Rowohlt_Verlag

    Rowohlt_Verlag

    Lesen Sie jetzt mit uns den historischen Roman «Der Pestengel von Freiburg» Eine Frau trotzt Pest, Tod und Teufel. Unaufhaltsam wälzt sich 1348 der Schwarze Tod in Richtung Freiburg. Die Schuld an der Seuche wird den Juden zugeschoben. Als Clara herausfindet, dass ihr Sohn das jüdische Nachbarsmädchen Esther liebt, versucht sie mit allen Mitteln, ihn von der gefährlichen Verbindung abzubringen. Unterdessen erkennt Claras Mann als einer der wenigen Wundärzte, dass sich die Pest in Wirklichkeit durch Ansteckung verbreitet. Doch seine Hingabe bezahlt er mit dem Leben. Clara tritt das Vermächtnis ihres Mannes an. Wagemutig lässt sie alle Vorurteile hinter sich und sagt nicht nur der Pest, sondern auch dem Hass gegen die Juden den Kampf an – denn sie hat eine quälende Schuld wiedergutzumachen … Um schon einmal vorab in Astrid Fritz' Roman hinein zu lesen, finden Sie hier eine Leseprobe: http://www.rowohlt.de/fm/131/Fritz_Der_Pestengel_von_Freiburg.pdf Wir suchen 20 Testleser, die den historischen Roman der bekannten Autorin Astrid Fritz mit uns gemeinsam lesen, diskutieren und rezensieren möchten! Schreiben Sie uns, warum Sie unbedingt an dieser Leserunde teilnehmen möchten und bewerben sich damit bis einschliesslich Montag, den 14. Januar 2013 um 13 Uhr im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde" für ein Freiexemplar des Buches. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen und eine diskussionsreiche Leserunde!

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Neonsonne

    Neonsonne

    26. April 2012 um 14:49

    *Wer am meisten hat, gibt am wenigsten, während die mit dem wenigen bereit sind zu teilen..* . 1665 im Norden Englands, ein Jahr nachdem Anna's Mann Sam im Stollen ums Leben kam, nimmt sie den fremden Schneidergeselle George Viccars bei sich auf, als er an ihre Tür klopft und nach einer Unterkunft fragt. Mit dem Untermieter kommt die Pest in das Dorf und schleicht sich langsam unter die Bewohner. Anna erfährt viel Trauer in dieser Zeit und verliert geliebte Menschen. Trotz allem bleibt sie stark und arbeitet weiterhin im Pfarrhaus. Sie freundet sich mit der Pfarrersfrau Elinor an und hilft gemeinsam mit ihr den Kranken zu helfen in schweren Stunden.. . Seltsamerweise wachsen mir die Charaktere aus historischen Romanen immer ganz besonders ans Herz. So auch Anna Frith, die schreckliche Dinge miterlebt in all dem Pestelend. Wahrscheinlich ist genau das der Grund. Die Menschen mussten so viel schlimmes ertragen und stehen trotzdem immer wieder auf um nach vorne zu schauen.. . Ich habe Romane gelesen, in denen der Verlauf der Pestilenz genau beschrieben wird. Der Zustand der Erkrankten war darin zum anfassen nah. Hier allerdings wird nicht ganz so ausführlich berichtet. Fieber, Husten und Beulen begegnen uns zwar, werden aber noch harmlos dargestellt. Es gibt hier also aus meiner Sicht keinen Ekelfaktor.. . Das Buch ist nicht zu anspruchsvoll geschrieben, wie man es aus anderen mittelalterlichen Romanen kennt. Die Sprache ist leicht zu verstehen und lässt sich wunderbar lesen. Ein tolles Buch das den Alltag mit der Pest bestens beschreibt...

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Huebner

    Huebner

    08. November 2010 um 17:05

    Der Titel verspricht nicht zu viel. Ein Schneider reist durch England und verbreitet mit dem in seinem Gepäck mitgeführten Tuch den schwarzen Tod. Eine junge Witwe trotzt der konservativen Dorfgemeinschaft, entbrennt der Liebe zum Pastor und kämpft mit dessen Eheweib gegen die Krankheit, die zwei Drittel der Gemeinde dahinrafft. Die nackte Grausamkeit verzweifelter Menschen wird in diesem auf Tatsachen beruhenden Roman deutlich, gefesselt und schockiert zu gleich folgt man dem Kampf ums Überleben.

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. August 2010 um 20:47

    Ein sehr schöner mittelalterlicher Roman, der auf den wahren Geschehnissen eines Pestdorfs in England basiert.

    Was mir bei diesem Buch besonders gefallen hat, ist sowohl der Erzählstil und dass keine Liebesbeziehung den Roten Faden bildet.

  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Sineous

    Sineous

    15. August 2010 um 20:36

    Anna ist die Hauptfigur in der Geschichte um das wahre Schicksal des im Jahre 1666 von der Pest heimgesuchten Dorfes Eyam im Norden Englands. Brooke gibt lebthaft und authentisch historische Ereignisse wider, als die Dorfbewohner aus Angst vor der Verbreitung der Seuche selbstlos beschließen, ihr Dorf unter Quarantäne zu stellen und sich damit eine große Last auferlegen. Das Buch ist das Beste, was ich zum Thema Pest im Mittelalter jemals gelesen habe. Der erste Roman der Autorin lässt deutlich ihre journalistische Ader erkennen; die Beschreibungen sind sehr realitätsnah, packend, blutig und oft auch sehr sachlich. Alle Details, vom Bleibergbau und dem damaligen Glauben bis zur Kräuterkunde und den medizinischen Einzelheiten zur Krankheit scheint alles gründlich recherchiert, was sehr beeindruckt. Unverblümt - und für den ein oder anderen sicher schwer verdaulich - gibt sie das Leben und Sterben der Gemeinde wider, durchsetzt von Verzweiflung und Verderben, Tod, Wahnsinn, Ekel und Mitgefühl. Anna ist das tragende Element zwischen den Ereignissen, ohne als große Heldin dargestellt zu werden. Die Charakterentwicklung findet dadurch statt, dass sie ihren Platz im Leben zwischen Leben und Sterben findet. Vier Sterne muss ich deshalb geben, weil für mich nicht immer ersichtlich war, worauf das Buch hinauswill neben der Wiedergabe der historischen Begebenheiten. Für mich persönlich war kein eindeutiger roter Faden oder eine "Moral von der Geschicht´" zu erkennen.

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Sternschwester

    Sternschwester

    07. March 2010 um 12:31

    Eines meiner Lieblingsbücher aus dem Genre. Der Erzählstil sorgt für Abwechslung, das Thema ist mitreißend und interessant.
    Einzig das Ende fand ich ein wenig übertrieben.

  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    LindaSarah

    LindaSarah

    04. March 2010 um 12:56

    Das Pesttuch ist ein sehr spannendes Buch über den Umgang mit einem Ausbruch der Pest in einem kleinen englischen Dorf im Jahre 1665/1666. Die Geschichte ist aus der Sicht des mutigen Hausmädchens des Dorfpfarrers geschrieben und bietet so gute Einblicke in den Alltag der "einfachen" Menschen. Die Beschreibung der Gefühle macht deutlich, dass damals teilweise anders mit Liebe,Tod und Verlust umgegangen wurde. Geraldine Brooks deutliche Sprache versetzt den Leser ganz in die Geschichte und man fiebert, hofft und ärgert sich Seite für Seite mit. Zum Ende kommt es außerdem zu einer sehr überraschenden Wendung. Zunächst war ich darüber etwas verwundert und habe mich gefragt, ob dies nötig war. Aber ich glaube, gerade dieses Überraschung spiegelt sehr gut die Zwänge der Zeit wider und zeigt auf der anderen Seite aber auch, dass sich einiges bis heute nicht geändert hat.

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  • Rezension zu "Das Pesttuch" von Geraldine Brooks

    Das Pesttuch
    Leserausch

    Leserausch

    25. December 2007 um 09:17

    Habe das Pesttuch gerade eben fertig gelesen. Im großen und ganzen fand ich das Buch gar nicht sooo schlecht, gelangweilt war ich jedenfalls nicht. Drei von fünf möglichen Punkten würde ich geben wollen. Übrg. habe ich letztens eine Dokumentation über das Dorf Eyam im Fernsehen gesehen. Nach neuesten Erkenntnissen geht man nicht mehr davon aus das es die Pest war die dort gewütet hat sondern eher eine Art "Ebola".

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