Geraldine Brooks Die Hochzeitsgabe

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Inhaltsangabe zu „Die Hochzeitsgabe“ von Geraldine Brooks

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Hanna, eine junge angesehene Buchrestauratorin, wird 1996 von Sydney in das vom Bürgerkrieg zerrissene Sarajevo gerufen. Sie soll dort eine kostbare Handschrift aus dem 15. Jahrhundert unter die Lupe nehmen. In der Bibliothek angekommen, trifft sie auf den zurückhaltenden Museumsleiter Ozren, der das Buch vor der Zerstörung gerettet hat. Er irritiert und fasziniert sie gleichermaßen. Und je mehr sich Hanna mit der Schrift und ihrer geheimnisvollen Geschichte beschäftigt, desto mehr wird sie auch mit ihrer eigenen Vergangenheit und Herkunft konfrontiert. Die Entdeckung ihrer eigenen Wurzeln lässt sie schließlich einen mutigen Schritt wagen …

Obwohl optisch eher weniger ansprechend für Männer, muss ich sagen, hat mich sein Inhalt mehr als überzeugt. Top Buch.

— Theodorik

Ich habe eben die Episode in Venedig beendet und das Buch ist bisher wirkllich extrem gut!

— Maggi

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  • Die Geschichte eines Buches. Spannend, bewegend und Hochinteressant.

    Die Hochzeitsgabe

    Theodorik

    18. January 2017 um 08:27

    Ein altes Buch hat uns einiges zu erzählen. Das weiss auch die junge begabte Wissenschaftlerin Hanna, als sie nach Sarajevo gerufen wird, um die kostbare Haggadah, ein jüdisches religiöses Buch aus dem 15. Jahrhundert zu restaurieren. Tief führt sie diese Schrift in seine Vergangenheit und verändert dadurch ihr Leben. Als mir das Buch empfohlen wurde wusste ich zuerst nicht, auf was ich mich einlasse, da das Cover und der Titel eher an einen Frauenroman erinnert, jedoch bestach der Roman mit seiner Abwechslung und seinen Zeitsprüngen und führt einen durch verschiedene Zeitepochen. Ein von A bis Z gelungener historischer Roman.  

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  • Zeitreise einer Handschrift

    Die Hochzeitsgabe

    SwissCouchPotato

    24. October 2016 um 15:17

    Dr. Hanna Heath hat die einmalige Gelegenheit, in Sarajewo kurz nach dem Bürgerkrieg eine sehr alte, kostbare jüdische Handschrift zu analysieren und zu konservieren. Dabei stösst sie auf kleine Gebrauchsspuren von früheren Besitzern – ein Weinfleck, ein Schmetterlingsflügel, ein weisses Haar etc. – von denen sie sich Aufschlüsse über die früheren Besitzer erhofft. Dazwischen werden in Rückblenden die Geschichten jener Menschen erzählt, die mit dieser Handschrift zu tun hatten; Juden in Spanien im 15. Jh., in Venedig im 17. Jh., in Wien im Jahr 1894 usw. Der Leser ist dadurch Hanna voraus und erfährt mehr über die Handschrift, als sie durch Laboranalysen je herausfinden kann. In der Gegenwartshandlung wird Hanna zudem durch die Konfrontation mit der eigenen, grossteils ungeklärten Familiengeschichte in Anspruch genommen.Ich habe „Die Hochzeitsgabe“ sehr gerne gelesen. Das Buch hinterliess bei mir einen ausgewogenen Eindruck, und die Autorin erweist sich in den einzelnen Geschichten meines Erachtens als exzellente Erzählerin, die fast immer das richtige Gespür für Tempo, Stil und „Schnitte“ bzw. Auslassungen zeigt. An den verschiedenen Schauplätzen erfuhr ich vieles über jüdisches Leben in früherer Zeit abseits der grossen Ereignisse, über Hass und Intoleranz, aber auch über Mut und Hilfsbereitschaft, ohne dass dies je belehrend wirkte. Die Handschrift spielt darin oft nur eine untergeordnete Rolle, was aber überhaupt stört. Etwas irritiert hat mich nur, dass der Klappentext vor allem die Liebesgeschichte anpries, wobei wohl die Leserinnen klassischer „Frauenromane“ angesprochen sind. Dabei hat sie in der Erzählung wirklich kein hohes Gewicht.

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  • Die Hochzeitsgabe

    Die Hochzeitsgabe

    KatrinJacob

    29. October 2013 um 11:37

    Es ist lange her, dass der Lesetipp einer Bekannten mich so begeistert hat. Zum Inhalt wurde schon in anderen Rezensionen viel geschrieben. Von mir deshalb nur so viel: Dieses Buch birgt Spannung, Geschichte, Sachverstand und wird nie langweilig. Es tut gut, dass die Autorin sich sehr lange Zeit für Recherchen genommen hat und dem Leser einen tieferen Einblick in die Geschichte vom Mitteltalter bis heute gibt. Und es zeigt, wie wichtig gedruckte Bücher in der digitalen Zeit sind. Bei den rasanten technischen Veränderungen besteht durchaus die Möglichkeit, dass man in zehn Jahren E-Books der heutigen Generation gar nicht mehr wird lesen können. Für alle die Bücher lieben - bitte lesen!

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    alif

    17. September 2011 um 13:22

    eine australische buchkrestoratorin bzw. -konservatorin bekommt von der uno den auftrgag, die haggadah, ein wertvolles jüdisches gebetsbuch, das lange zeit der öffentlichkeit entzogen war und nach dem krieg in bosnien in sarajevo wieder aufgetaucht ist, für öffentliche ausstellungen zu konservieren - soweit der wahre hintergund der geschichte. in dieser rahmenhandlung geht die ich-erzählende protagonistin hanna heath mit spuren aus dem buch der vergangenheit des buches bis zu seiner entstehung im 15. jahrhundert zurück nach und verwebt sich in den recherchen dazu mit eine reihe sehr persönlicher erlebnisse, erfahrungen und erkenntnisse. geraldine brooks schafft es bestens, die belegten tatsachen mit der fiktiven, persönlichen geschichte der protagonistin und den möglichen ereignissen rund um das gebetsbuch in den verschiedenen jahrhunderten zu kombinieren.

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    LESE-ESEL

    20. June 2011 um 11:20

    Eine Buchrestauratorin soll eine jüdische Haggadah aus dem 15. Jhd. restaurieren und anhand der winzigen Spuren im Buch gelingt ihr eine Rekonstruktion der historischen Stationen der Handschrift. Eingebettet in eine Rahmengeschichte der Jetzt-Zeit (Sarajewo 1996) greifen historische Rückblenden immer weiter zurück bis zur Entstehung des Werkes. Der Roman basiert auf Tatsachen - klingt vielleicht trocken, liest sich aber immer spannend und bietet auch ein überraschendes Ende. Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    smutcop

    31. January 2011 um 22:12

    Wer verschiedene Handlungsstränge in einem Buch, verpackt in Gewalt, Liebe, Geschichte und Wissenschaft mag, ist hier genau richtig! Kurz nach dem Bürgerkrieg in Jugoslawien, wird die australische Restauratorin Hanna nach Sarajewo gerufen.Im Auftrag der UNO, soll sie ein 500 jahre altes Buch, die Haggada restaurieren. Hanna findet in dem Buch, das untypisch für den jüdischen Glauben reich illustriert ist, vielerlei Spuren. So zB ein Haar, einen Schmetterlingsflügel, Salz und vieles mehr. Der Clou an dem Buch sind nun die Rückblenden, nach Venedig ins Jahr 1609, nach Sevilla ins jahr 1480, nach Wien im Jahre 1894, usw. In jeder Rückblende wird eine Geschichte erzählt, wie diese Spur in das Buch kam, das in 500 Jahren durch halb Europa reiste. Letzendlich lernt Hnna nicht nur ihre große Liebe sondern auch viel über sich selbst kennen. Jeder Abschnitt der Haggada ist hoch spannend, bis sie endlich in der Neuzeit , ihren Platz im Museum in Sarajewo findet, als Zeichen dafür, das es zu jeder Zeit Menschen gab, die einander unabhängig von Glaube und Herkunft halfen: Um der Menschlichkeit willen. Sehr spannend und kein bischen "staubtrocken".

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    Schiller-Buchhandlung

    29. October 2010 um 18:57

    Die Rahmengeschichte beginnt 1996, als Hanna, eine leidenschaftliche junge australische Wissenschaftlerin nach Sarajevo gerufen wird, um die wertvolle Haggadah, ein jüdisches religiöses altes Buch aus dem 15. Jahrhundert zu untersuchen. Anhand von feinem Haar, einem Weinfleck oder einem Pinselstrich versucht sie, die Geschichte dieser Schrift nachzuvollziehen. Hochspannend wird dies dadurch, daß die Autorin in mehreren Schritten rückwärts immer direkt in die historische Zeit springt und nun mit einer komplexen eigenständigen Geschichte in der Geschichte den Weg der Haggadah beschreibt: zum Beispiel Sarajevo im 2.Weltkrieg oder Venedig im Jahr 1609. Hochspannend, beides, Hannas Leben, ihre Familiengeschichte und ihre Liebe, und der 500-jährige Weg der Haggadah. Ein gelungener Erzählfluß, trotz Zeitsprünge. Glaubwürdig und bereichernd. Ein Lesevergnügen der besonderen Art! Und übrigens, die Haggadah existiert wirklich. Im Anhang erfahren wir von der Autorin was Realität ist und was ihrer Fantasie entspringt. (BH)

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    Stephenie

    25. April 2010 um 12:46

    Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte ranngegangen & vielleicht gerade deshalb hat sie mich positiv überrascht. Die Sprache ist vielleicht nicht gerade überragend und manche Details hätte man auch gut weglassen können, aber die Geschichte (oder vielleicht sollte man sagen alle Geschichten, die sich dann zu einer vereinen) hat mich fasziniert!

  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    Lilly Block

    07. February 2010 um 00:46

    Die Geschichte eines 500 Jahre Buches wird erzählt, indem die Autorin ausgehend von der Gegenwart immer weiter in die Vergangenheit zurückgeht und Stationen auf der Reise des Buches von Sevilla über Venedig und Wien nach Sarajevo beschreibt. Dabei beschreibt es auch die jahrhundertelange Verfolgung der Juden und ihre Vertriebung aus vielen Ländern. Eigentlich eine sehr spannende Geschichte, leider zum Teil langweilig geschrieben. Dazu eine eher störende Liebesgeschichte als Rahmenhandlung. Ich war immer wieder versucht, das Buch aus der Hand zu legen, ohne es zu Ende zu lesen, doch dann siegte meine Neugier: Ich wollte wissen, wie das Buch entstanden ist und welchen Weg es genommen hat. Bedingt empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. January 2010 um 20:41

    Dr. Hanna Heath hat die einmalige Gelegenheit, in Sarajewo kurz nach dem Bürgerkrieg eine sehr alte, kostbare jüdische Handschrift zu analysieren und zu konservieren. Dabei stösst sie auf kleine Gebrauchsspuren von früheren Besitzern – ein Weinfleck, ein Schmetterlingsflügel, ein weisses Haar etc. – von denen sie sich Aufschlüsse über die früheren Besitzer erhofft. Dazwischen werden in Rückblenden die Geschichten jener Menschen erzählt, die mit dieser Handschrift zu tun hatten; Juden in Spanien im 15. Jh., in Venedig im 17. Jh., in Wien im Jahr 1894 usw. Der Leser ist dadurch Hanna voraus und erfährt mehr über die Handschrift, als sie durch Laboranalysen je herausfinden kann. In der Gegenwartshandlung wird Hanna zudem durch die Konfrontation mit der eigenen, grossteils ungeklärten Familiengeschichte in Anspruch genommen. Ich habe „Die Hochzeitsgabe“ sehr gerne gelesen. Das Buch hinterliess bei mir einen ausgewogenen Eindruck, und die Autorin erweist sich in den einzelnen Geschichten meines Erachtens als exzellente Erzählerin, die fast immer das richtige Gespür für Tempo, Stil und „Schnitte“ bzw. Auslassungen zeigt. An den verschiedenen Schauplätzen erfuhr ich vieles über jüdisches Leben in früherer Zeit abseits der grossen Ereignisse, über Hass und Intoleranz, aber auch über Mut und Hilfsbereitschaft, ohne dass dies je belehrend wirkte. Die Handschrift spielt darin oft nur eine untergeordnete Rolle, was aber überhaupt nicht stört. Etwas irritiert hat mich nur, dass der Klappentext vor allem die Liebesgeschichte anpries, wobei wohl die Leserinnen klassischer „Frauenromane“ angesprochen sind. Dabei hat sie in der Erzählung wirklich kein hohes Gewicht.

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  • Rezension zu "Die Hochzeitsgabe" von Geraldine Brooks

    Die Hochzeitsgabe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. August 2008 um 20:17

    Die Geschichte als solche finde ich gut, interessant und auch von mitreißender Thematik, die Umsetzung hat mich jedoch bereits nach einigen Seiten sehr enttäuscht. Warum müssen oberseichte Gefühle und zwischenmenschliche Unfähigkeit und Geselligkeit so lapidar erscheinen?

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