Gerbrand Bakker Oben ist es still

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Inhaltsangabe zu „Oben ist es still“ von Gerbrand Bakker

Helmer van Wonderen räumt auf. Er verfrachtet seinen Vater ins Obergeschoss des elterlichen Bauernhauses und richtet sein Leben unten neu ein. Doch die ländliche Ruhe währt nicht lang, denn eines Tages kommt ein Brief von Riet, der Frau, die Helmers Zwillingsbruder das Leben kostete. Ihr pubertierender Sohn Henk soll auf dem Hof das Arbeiten lernen …Genau in der Beobachtung von Mensch und Natur, subtil in der Anspielung und von zärtlicher Skurrilität, entwickelt Bakkers trockener, lakonischer Erzählstil von der ersten Seite an einen unwiderstehlichen Sog. suhrkamp.pocket: Große Bestseller im kleinen Geschenkbuchformat

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  • wortkarg, aber wortstark!

    Oben ist es still
    liyah40

    liyah40

    "...Ich weiß, dass ich aufstehen muss, dass es in dem Gewirr von Wegen und ungepflasterten Straßen jetzt schon dunkel ist, wegen der Wäldchen aus Kiefern, Birken und Ahornbäumen. Aber ich bleibe ruhig sitzen. Ich bin allein..." ein mann mitte fünfzig beschließt auf- und umzuräumen, ein mann der darauf wartet, endlich mit seinem leben beginnen zu können... denn als sein zwillingsbruder starb, musste er seinen platz einnehmen, gab sein studium auf um bauer zu werden- der vater wollte es so. nun ist sein vater pflegebedürftig und mit all dem alten krempel des hauses, verfrachtet helmer ihn ins obergeschoss, um nicht mehr an all die verschenkten jahre und chancen erinnert werden zu müssen. als er aber eines tages unerwartet post erhält, brechen die alten erinnerungen und träume an die oberfläche... das buch hat mich sofort mit seiner schlichten, spröden sprache gefangen genommen und ich konnte es kaum aus der hand legen. ein buch voller tragik und melancholie, aber auch ein buch, dass mit leisem humor gefüllt ist. lesen!

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    • 3
    PaulTemple

    PaulTemple

    28. March 2014 um 19:29
  • Unten ist es einsam

    Oben ist es still
    rallus

    rallus

    31. January 2014 um 22:11

    Henk und Helmer gehörten immer zusammen. Nur ihre Mutter und Jaap der Knecht konnten sie auseinanderhalten. Doch Henk ist schon lange tot und die Mutter auch. Der Vater hat sein Leben bestimmt und gelenkt und so sitzt er jetzt als der letzte von Wonderen mit 23 Schafen, 2 Eseln und einem Haufen voller Milchkühe in einem kleinen Hof in der Nähe von Amsterdam. Sein Vater? Sein Vater ist eigentlich schon tot. Er ist "oben" und "Oben ist es still". Er hat alles umgeräumt und seinen Vater der nicht mehr gehen will in das obere Zimmer geschafft, da wo auch er und Henk sein Zimmer hatten. Jetzt meldet sich auch noch Riet. Die Frau die vor knapp 40 Jahren an dem Tod seines Bruders Schuld war. Was will sie? Oben ist es still ist eine intime und fast zärtliche Innenansicht eines 55-jährigen der immer etwas langsam war und nie wusste wohin er gehen soll. Als sein Zwillingsbruder noch lebte, lief er ihm hinterher, danach machte er was sein Vater machte. Dass er jetzt seinen Vater nach oben schaffte, ist fast schon unvorstellbar, aber die ersten zaghaften Gehversuche im späten Alter. ".... ich glaube, ich kann mich nicht mehr unter den Kühen verstecken, um den Dingen ihren Lauf zu lassen. Wie der letzte Idiot." Oben ist es still ist kein spannendes oder literarisch hochgestecktes Buch, aber ein Inniges und sanftes von dem Erwachsen werden eines Mitt-fünfzigers. Der Verlauf der Geschichte ist nie vorhersehbar, aber schlüssig und unaufgeregt erzählt. Ein kleines Juwel auf dem Buchmarkt, was aber Zeit und Empathie benötigt. Knapp an der Höchstwertung vorbei-

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  • Themen-Challenge 2014 - übersetzte Bücher, aber nicht aus dem Englischen oder Französischen

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    Icequeen

    Icequeen

    25. August 2012 um 21:21

    Helmer verfrachtet seinen todkranken Vater ins Obergeschoß des alten Bauernhauses und richtet sich im Erdgeschoß häuslich ein. Doch lange bleibt es nicht ruhig auf seinem kleinen Hof. Die Exfreundin seines verstorbenen Zwillingsbruders Henk schreibt ihm einen Brief und bittet ihn ihre Sohn bei sich aufzunehmen, damit er aus seinem Müssiggang raus kommt. Das Buch ist wirklich grandios. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Man kann ihrer Entwicklung sehr gut folgen und man muss sie einfach gern haben.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    leserin

    leserin

    01. February 2012 um 20:06

    Der Schreibstil und überhaupt das gesamte Buch fand ich ausgesprochen lesenwert

  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    Himmelfarb

    Himmelfarb

    06. November 2011 um 11:35

    Was für ein überwältigend schönes, melancholisches, stilles Buch! Der Bauer Helmer, der gar kein Bauer sein wollte, der erst ganz am Ende des Romans beginnt, sein Leben zu leben, das ist eine Romanfigur ganz nach meinem Geschmack. Er ist einer, der den Leser an seine eigenen Unzulänglichkeiten, aber auch an die Schönheit des Lebens erinnert. Er ist einer, der mich über mein eigenes Leben nachdenken lässt, auch, wenn ich kein niederländischer Bauer bin, denn das ist das Große an Gerbrand Bakkers Schreibkunst: Egal, wo ein Roman spielt, egal, wer der Protagonist ist, ich ziehe etwas für meine eigene Existenz aus der Geschichte, und damit hat der Schriftsteller mein Leben ein klein wenig verändert. Das ist wahre Kunst!

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    19. September 2011 um 11:13

    Helmer ist ein Zwilling. Er ist einige Minuten eher geboren als sein Bruder Henk. Doch Henk ist tot. Kurz bevor es zur geplanten Hochzeit mit Riet kommen konnte, stürzt er während einer Spritztour mit ihr mit dem Auto ins Ijsselmeer. Riet kann sich befreien, doch seine, die Beifahrertür hat sich verkeilt, ist nicht zu öffnen. Henk ertrinkt. Henk wird immer neunzehn bleiben. Ein stilles, leises, ein unaufgeregtes Buch. Ein Buch über das Leben, das Vergessen und das Vergessene, die Familie und das Alter. In einer gewissen trostlosen Eintönigkeit, trotzdem aber in Gleichmut und Gleichgewicht scheint das Leben an Helmer van Wonderen, der in einem kleinen Dorf in Nordholland, ganz in der Nähe des Ijsselmeeres wohnt, vorbei zu ziehen. Oft geschieht nichts. Auf dem Kanal gleitet ein Kanu vorbei. Sein alter Vater liegt in seinem Zimmer im Bett, kaum einmal schafft er es, sich für einige Sekunden auf den Beinen zu halten. Komm, du Tod, befreie! Der Gestank im Zimmer des alten Mannes ist teilweise so stark, dass Helmer die Luft anhalten und die Nasenflügel am liebsten einklappen würde. Helmer ist Mitte Fünfzig und lebt mit zwei Eseln, zwanzig Schafen, einigen Katzen und Hühnern und seinen Milchkühen auf dem Hof, für deren Bewirtschaftung nach dem Tod seines Zwillingsbruders nur noch er – zum Leidwesen seines Vaters – übrig blieb. Eines Tages entdeckt Helmer in der Küche sitzend eine Nebelkrähe im Baum vor dem alten Haus. Sie bewegt sich nicht, sie scheint ihn, sein Leben, sein Haus still zu beobachten. „Die Nebelkrähe saß auf ihrem angestammten Platz du starrte mich an. Sie senkte leicht den Kopf und schien die Schultern hochzuziehen. Ich überlegte, ob Vögel Schultern haben, ob man den vorstehenden Knick des zusammengelegten Flügels Schulter nennen kann.“ Kurzerhand wirft er die Möbel aus dem Haus, bringt seinen Vater in das leergeräumte Zimmer nach oben, legt ihn dort in sein wieder zusammengebautes Bett und hängt das alte Bild mit den Schafen neben das Fenster. Er selbst bezieht das ehemalige Wohnzimmer. Er reißt den Teppich raus, die Tapeten von den Wänden, er streicht die Wände neu, die Fenster, den Boden. Seine Nachbarin, Ada, steht mit ihrem Fernglas auf ihrem Hof und beobachtet ihn. Schnell setzt Helmer sein Fernglas ab, überlegt, winkt ihr zu. Ada winkt zurück. Die zwei Söhne, Ronald und Teun spielen Ball im Garten und freuen sich, wenn sie die beiden Esel füttern dürfen. „Mein halbes Leben lang habe ich an nichts gedacht. Ich habe mich unter die Kühe gebückt, jeden Tag wieder. Manchmal könnte ich sie verfluchen, die Kühe. Andererseits, ihre Wärme und Ruhe – das hat auch etwas. Nichts wirkt so beruhigend, so friedlich wie ein Stall voll gleichmäßig atmender Kühe an einem Winterabend.“ Eines Tages kommt ein Brief. Riet. Sie möchte ihren Sohn, den sie mit ihrem Mann Wien bekommen hat, zu Helmer schicken. Er soll das Arbeiten lernen, sie weiß sich sonst keine Hilfe. Ob dies nur ein Vorwand ist, um ihn, das Spiegelbild ihrer alten Liebe zu sehen? Letztendlich schafft es Helmer, ein kleines Stück Bewegung in sein Leben zu bringen, mit Hilfe eines Freundes, mit dessen Hilfe er kaum mehr rechnen konnte. Ein stilles, ruhiges, ein leises Buch. Ein Herbst, ein Nebelnachmittag und eine Tasse Tee.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    05. January 2011 um 11:20

    klappen- bzw. rückseitentext: helmer van wonderen räumt auf. er verfrachtet seinen vater ins obergeschoss des elterlichen bauernhauses und richtet sein leben unten neu ein. doch die ländliche ruhe währt nicht lang, denn eines tage kmmt ein brief von riet. ihr pubertierender sohn henk soll bei helmer das arbeiten lernen... ### nachdem ich es gestern gelesen habe, hier nun meine meinung: ich vergebe drei mittelmässige schafe von fünf möglichen.. warum schafe?? na, weil helmer auf seinem bauernhof schafe hält.. die geschichte ist gut erzählt und liest sich flüssig an einem stück durch.. man lernt ein bisschen was über das leben eines bauern.. aber nach dem soundsovielten bericht, dass helmer ganz früh aufsteht, um die kühe zu melken, sollte es auch dem städtischsten stadtmenschen klar sein, dass bauern früh aufstehen.. interessant ist es, wie helmer sich bzw. sein haus modernisiert, als henk bei ihm einzieht.. der konflikt zwischen helmer und seinem vater schwelt leise vor sich hin.. ab und an zieht man beim lesen wohl etwas erstaunt die augenbrauen hoch, was die beiden sich so als schlagabtausch liefern.. aber alles in allem in meinen augen eher mittelmässig..

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    wollsoeckchen88

    wollsoeckchen88

    17. December 2010 um 21:00

    Irgendwie hatte ich mir mehr von der Geschichte erhofft. Die Charaktere sind zwar gut ausgearbeitet, doch war ihr Handeln für mich nicht immer nachvollziehbar. Eine rechte emotionale Bindung wollte sich weder zu den Personen noch zur Geschichte selbst einstellen. Über weite Strecken passierte mir einfach zu wenig, wodurch das Buch oft fad dahinplätscherte. Pluspunkte möchte ich allerdings vergeben für den Schreibstil von Gerbrand Bakker. Der kann sich wirklich sehen lassen. Sehr poetisch und hat eine durchweg passende, ruhige, teils sogar bedrohliche Grundstimmung erzeugt. Das hat mir ausnehmend gut gefallen. Schade, dass es bei der Geschichte an sich nicht so war.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    Die Buchprüferin

    Die Buchprüferin

    "Ich wurde Vaters Junge. Mutter weinte." Oben ist es still. Unten ist es aber auch nicht gerade laut. Helmer, der seit Jahrzehnten Bauer ist, ohne es zu wollen, hat seinen bettlägerigen Vater nach oben geschafft. Helmer hat nämlich die Schnauze voll. Warum, das erfährt man im Lauf des Buches, zwischen Besuchen im Eselstall, im Kuhstall, auf der Wiese bei den Schafen. In Helmer Leben passiert nicht viel, und man hat eine Menge Zeit, ihm beim Leben zuzusehen. Wider Erwarten ist das interessant, sehr sogar. Kleine Begegnungen zwischen ihm und dem Milchmann oder der Familie vom Nachbarshof sprechen Bände. Und das schon, bevor Helmer anfängt, über seine Beziehung zu seinem Zwillingsbruder nachzudenken, der längst tot ist. Auch bevor Riet aufkreuzt, die damals die erste – und letzte – Freundin seines Bruders war. Und die ihren halbwüchsigen Sohn Henk für ein paar Monate bei ihm unterbringen will, damit der bei der Arbeit auf dem Bauernhof eine Idee für sein zukünftiges Leben entwickelt. Helmer, zunächst nicht begeistert, willigt ein. Und schon bald sind sie drei Männer auf dem Hof: der von Helmer gehasste, sterbende Vater; Henk, der das Jungvieh mehr schlecht als recht versorgt, aber ein Faible für Helmers Vater hat; und Helmer, irgendwo dazwischen, unschlüssig, in seinen Jahrzehnten Bauernsein feststeckend wie in einem schlammigen Graben. Ein Graben, gefüllt mit zäher Vergangenheit, aus der Helmer sich halbherzig befreien will. Bloß dass ihm das alleine nicht gelingen wird. Gerbrand Bakker vermeidet jegliche Romantik. Jedes Heldentum, jedes Klischee. Und jede einfache Erklärung. Sein Buch ist zum Teil traurig, aber nicht depressiv. Merkwürdig, aber nicht unverständlich. Es ist befremdlich, und deshalb auch immer wieder komisch. Bei all der Wut, die Henk und Helmer in sich tragen, ist das Buch an vielen Stellen zärtlich und sacht. Ohne Angst, aber vorsichtig, damit ja nichts unbemerkt bleibt, tastet sich die Erzählung voran. Keine der Figuren bleibt ungeschoren, jede hat ihre Macken, und das ist manchmal sehr erleichternd zu lesen. Vielleicht weil es dem echten Leben so nahekommt. Mir hat sehr gefallen, wie Helmer Rache an seinem Vater nimmt. Wie er ihn für die Vergangenheit bezahlen lässt, wie er ihn abschiebt, ihn verstaut, wie er ihn wegmachen will. Mir hat gefallen, wie er sich selbst dabei verändert, wie sein Verhältnis zum Vater eine Wendung nimmt. Mir hat gefallen, dass Gerbrand Bakker da nichts beschönigt, sondern sagt, wie es ist. Und genauso davon berichtet, wie es sich wandelt. Man hat Glück, wenn man die Chance erhält, sich zu verändern, die Vergangenheit aufzulösen und hinter sich zu lassen. Helmer hat dieses Glück. Und wir haben Glück, dieses Buch – in einer großartigen Übersetzung – zu lesen.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    22. September 2009 um 16:44

    Ein trauriges Buch - einsam, muss es dort sein, auf dem Land in den Niederlanden. Helmer van Wonderen, der Protagonist, lebt dort zusammen mit seinen Tieren und einem halbtoten Vater. Dieser macht ihm noch jetzt, wo er selbst mehr als erwachsen, und sein Leben schon fast verträumt hat, zu schaffen. Helmer scheint ständig auf der Suche zu sein - und merkt es nicht einmal. Die verlorene Beziehung zu seinem verstorbenen Zwillingsbruder lässt ihn nicht los, Erinnerungen kommen und gehen. Am liebsten liegt Helmer unter einer Kuh, nach dem Melken, und versteckt sich dort. Er tut mir Leid. Ein schönes Buch, wenn auch recht melancholisch und einsam (wie eine Nebelkrähe?). Es war eine Erfahrung wert.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    papalagi

    papalagi

    15. June 2009 um 16:22

    Wunderschön, still und doch geht das Buch in die Tiefe. Eindrücklich, wie Bakker mit wenigen Worten eine Landschaft und eine Stimmung beschreiben kann.

  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    19. April 2009 um 17:46

    Ich bin etwas enttäuscht über diesen Roman,an dem mich besonders der Vater-Sohn-Konflikt interessiert hat.Mir ist der Ich-Erzähler leider ziemlich unsympathisch geworden, weil er so emotionslos erzählt, wie er versucht seinen alten Vater aus seinem Leben zu schaffen.Ich kann seinen Groll einem Vater gegenüber verstehen,weil er nicht der Lieblingssohn war sondern der Zwillingsbruder,aber er benimmt sich meines Erachtens recht herzlos dem alten Mann gegenüber, den er in sein früherers Zimmer im Obergeschoss des Hauses umquartiert und den er mehr schlecht als recht versorgt.Ihm scheinen seine Tiere oft mehr zu bedeuten als seine Mirmenschen und das finde ich sehr schade weil es meinem Emopfinden nicht entspricht.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    BertieWooster

    BertieWooster

    13. February 2009 um 16:22

    Ein schön geschriebenes Buch. Der Stil des Ich-Erzählers erinnert mich an eine Art Tagebuch, in dem der Erzähler seinen Tagesablauf niederschreibt, aber auch alles, was ihm in den Sinn kommt. Besonders seine Erinnerungen an seine Jugend und an seinen verstorbenen Zwillingsbruder. Zwilling sind ja offenbar immer eng miteinander verbunden. Am Anfang war für mich unklar, warum er seinen Vater so "schlecht" behandelt. Dies wird im Laufe der Erzählung aber doch weiter ausgeführt. Die Beschreibung der Jahreszeiten und der Landschaft fand ich sehr gelungen.

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  • Rezension zu "Oben ist es still" von Gerbrand Bakker

    Oben ist es still
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    03. December 2008 um 22:10

    Ein ganz außergewöhnliches Buch, in lakonischer Sprache geschrieben und sehr ruhig erzählt. Entspannend wie ein Aufenthalt auf dem Land.

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