Lügen mit Zahlen

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Inhaltsangabe zu „Lügen mit Zahlen“ von Gerd Bosbach

Wie mit der Wahrheit gelogen wird Wie kommen die Trends in den Wahlprognosen zustande? Gibt es tatsächlich eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen und sind die Renten wirklich unsicher? Statistiken und Grafiken erwecken den Eindruck von Objektivität und Exaktheit, dabei lässt sich mit ihnen alles und das Gegenteil davon beweisen. Die Autoren decken auf, wie wir täglich belogen und manipuliert werden, was eine gefühlte Inflation ist und wie Medikamentenstudien geschönt werden. Spannend, unterhaltsam und voller Aha-Erlebnisse!

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    Lügen mit Zahlen
    BeKu

    BeKu

    11. August 2013 um 17:04

    Wenn ich dem zumeist hochgelobten  Buch schon eine schlechte Bewertung gebe, ist es nur fair, wenn ich sie auch begründe: Das Buch hat mich leider enttäuscht. Ich hätte mir mehr erwartet. Meine Enttäuschung gründet sich auf zwei Faktoren. Zum Einen sagt mir der Erzählstil nicht zu, was sicher ein sehr subjektiver Eindruck ist. So wird der fachliche Inhalt neben anekdotenhaften Erzählungen und Gesprächen des Autors häufig an den Rand gedrängt. Hier hätte ich mir eine stärkere Konzentration auf die Vermittlung von Wissen und weniger auf Plaudereien gewünscht. Zum Andern finde ich die Wahl der Beispiele nicht immer glücklich, mit denen statistische Tricks dargestellt werden. Es mag sicher der beruflichen Erfahrung des Autors geschuldet sein, für meinen Geschmack finden sich aber deutliche zu viele Beispiele aus dem Pharma-/Arztbereich. (Um Unklarheiten zu vermeiden, ich selbst bin in diesem Umfeld nicht tätig, so dass ich kein "Betroffener" bin.) Ein wenig Abwechslung/Ausgewogenheit hätte dem Buch meines Erachtens hier gut getan.

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  • Rezension zu "Lügen mit Zahlen" von Gerd Bosbach

    Lügen mit Zahlen
    clarissacollin

    clarissacollin

    24. April 2011 um 18:03

    Den Autoren ist es gelungen an Hand vieler Beispiele die vollständige Palette der Manipulationen und Fehler aufzuzeigen, die sich in einer Statistik verstecken können. Dabei ist nicht unbedingt gesagt, dass die „Fälschung“ absichtlich passiert, teilweise ist einfach die Dummheit der Ersteller der Grund für den Fehler. In vielen Fällen steckt aber auch blanke Absicht dahinter und schon alleine deswegen ist dieses Buch eine 100% Leseempfehlung für alle, die sich nicht, bitte verzeihen sie das böse Wort, verarschen lassen wollen. Sei es bei der berühmten „Sonntagsfrage“, bei der Entwicklung der Gesundheitskosten, jedweden Prognosen und weiteren Phänomenen. Es wird getrickst und verschleiert, dass es eine wahre Freude ist, natürlich nur wenn man weiß worauf man achten muss um den Unsinn, der einem da vorgegaukelt wird, auf den ersten oder spätestens den zweiten Blick zu erkennen. Aha-Erlebnisse werden an der Tagesordnung sein, das kann ich versprechen. Und um das oben genannte Zitat ein bisschen zu adaptieren: Glauben sie keiner Statistik, die sie nicht selbst überprüft haben. Und das ist gar nicht so schwer. Im vorletzten Kapitel wird an Hand von 15 Punkten erklärt, wie man eine vorliegende Statistik auf ihren Wahrheitsgehalt checkt.

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  • Rezension zu "Lügen mit Zahlen" von Gerd Bosbach

    Lügen mit Zahlen
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    09. March 2011 um 22:46

    Überall im Alltag begegnen uns Statistiken. Ein wichtiges Thema also. Schade, dass sich so wenige Menschen näher mit dem vermeintlich trockenen Thema Statistik beschäftigen. Aber dieses Buch hat gute Chancen, das zu ändern. Die Autoren schaffen es tatsächlich, so locker und auch für Laien verständlich über Statistik zu schreiben, dass selbst Mathematikphobiker Spaß an der Sache bekommen sollten. Auch ohne Vorkenntnisse bekommt man das Werkzeug an die Hand, hinter die netten bunten Grafiken und Diagramme zu sehen und den Statistiktricks auf die Spur zu kommen. Zum Beispiel, wenn die schönen Aufstellungen nur eine Seite des Themas beleuchten und die entscheidend andere unter den Tisch fallen lassen. Oder langfristige Prognosen als seriös dargestellt werden, obwohl niemand in die Zukunft sehen kann. Man kann so schön mit Prozentzahlen tricksen oder mit der Darstellung von Grafiken, oder mit der Auswahl der Stichgruppe. All das wird von den Autoren humorvoll und mit vielen Alltagsbeispielen entlarvt. Allein schon das Kapitel 13, „Die bösen Armen“, macht das Buch lesenswert. Hier wird endlich einmal erklärt, was an den Hartz IV – Berechnungen falsch ist, wovon damit abgelenkt werden soll und wo die wahren Probleme liegen. Schade, dass Sarrazin das nicht gelesen hat… Dies ist genau das richtige Buch für alle, die sich nicht mehr für dumm verkaufen lassen wollen!

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