Gerd Hoffmann Projekt Optarmis: Ascension

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Inhaltsangabe zu „Projekt Optarmis: Ascension“ von Gerd Hoffmann

Als Judy und Walter Langford von ihrem Hausarzt an das Sagan Medical Center überwiesen werden, da ahnen sie nicht, auf welche Art und Weise man ihren ungeborenen Zwillingen helfen will. Professor Bergström, der Leiter der Klinik, verfolgt ganz eigene Interessen. Die Geburt erweist sich für die Langfords als Albtraum. Doch während für sie damit das Schlimmste überstanden scheint, beginnt für ihre Kinder ein Leben voller medizinischer Experimente und gnadenlosem Drill.

Spannende SciFi Story mit viel Realitätssinn und Suchtpotenzial!

— StillerStiller
StillerStiller
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  • Spannende SciFi Story mit viel Realitätssinn und Suchtpotenzial

    Projekt Optarmis: Ascension
    StillerStiller

    StillerStiller

    02. August 2017 um 18:12

    Optarmis: Ascension ist der erste Teil einer Science-Fiction-Trilogie, die in der nahen Zukunft angesiedelt ist.Die Geschichte spielt mit heute schon sehr real scheinenden Möglichkeiten des ›genetic engineering‹ und ist dabei angenehm zurückhaltend mit unplausiblen bis hanebüchenen Übertreibungen, wie sie in dem Genre gern bemüht werden. Nein, in dieser Geschichte bleiben auch die mehr oder weniger künstlichen Geschöpfe gerade deswegen glaubhaft, weil es eben nicht übersteigerte Superfähigkeiten allein, sondern auch ein durchdachtes Programm ›drumherum‹ sind, die sie von anderen Menschen unterscheiden.Ohne von der Geschichte selbst zu viel vorwegzunehmen seien einige weitere Stärken benannt:Die handelnden Figuren haben allesamt überzeugende Interessen und dabei werden schablonenhafte Charakterisierungen geschickt vermieden, Dass es auch unsympathische Figuren und klassische Antagonisten gibt, stimmt, allerdings wird die Grenze zwischen Gut und Böse doch mehr als ein Mal gründlich verwischt - so darf man sich als Leser durchaus selbst fragen, bis zu welchem Punkt die Handlungen der einen oder anderen Seite mit den eigenen Moralvorstellungen noch in Einklang stehen.Gerade das Zulassen dieser ethischen Grauzonen macht das Buch zu mehr als einem simplen »Übermenschen«-Roman, und dass diese Frage dabei fast nie EXPLIZIT aufgeworfen wird, hat mich ganz besonders gefreut. So darf man sich als Leser wirklich selbst sein Bild und seine Gedanken machen, ohne mit der Nase auf die Moral der Geschichte gestoßen zu werden.Die Interaktionen der Figuren waren unterhaltsam, oftmals sparsam in den Beschreibungen und gerade deswegen gefühlt »echt«.Die Erzählweise insgesamt meidet überflüssigen »Fülltext« jeder Art. Es ist fraglos eine Geschmackssache, ob man dies als angenehm oder eher als Nachteil empfindet. Meiner Meinung nach unterstützt es den Fokus auf das Wesentliche dieser Geschichte und passt zu den übrigen Umgebungsvariablen (etwa dass die Geschichte in der jüngeren Vergangenheit und der näheren Zukunft spielt).Einige Figuren der Geschichte bieten die Möglichkeit zur Identifikation, keineswegs nur die vermeintlichen Protagonisten. Vielmehr überraschen auch andere Figuren den Leser angenehm mit größerer Tiefe, als dies zu Beginn zu erkennen ist. Womit die letzte Stärke genannt sei, nämlich der Raum, der für die Entwicklung der Charaktere erkennbar geworden ist. Auf viele Fragen gibt es noch keine Antwort, einige Rätsel wurden noch nicht gelöst, und bei einer ganzen Reihe von Figuren sieht man das Potenzial *mehr* zu werden.Ich freue mich auf den Nachfolger Optarmis: Eugenoi!

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  • Spannend bis zum Schluss

    Projekt Optarmis: Ascension
    M_J

    M_J

    09. April 2017 um 11:31

    In dem Buch werden Kinder von skrupellosen Wissenschaftlern Gentechnisch so manipuliert, dass diese übermenschliche Fähigkeiten besitzen. Sie sollen für Aufträge herhalten und der Firma, die dafür verantwortlich ist, viel Geld einbringen. Doch schon der erste Auftrag geht schief und die Geschichte entwickelt sich zu einem Wettrennen um das eigene Überlebenen.Der Autor erzählt in angenehmer Weise und das Buch lässt sich flüssig lesen. Zu keinem Zeitpunkt hat es mich gelangweilt, im Gegenteil, es ist ist sehr spannend und actionreich und die Geschichte glaubwürdig. Die Charaktere sind allesamt durchdacht und ich konnte mich gut in jeden einzelnen hineinversetzen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter und freue mich auf weitere Bücher des Autoren!

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